20.03.2026, 2554 Zeichen
Der Raumfahrtkonzern OHB liefert für das abgelaufene Jahr 2025 ein kräftiges Wachstum und meldet historische Auftragsbestände. Obwohl der operative Gewinn zweistellig zulegte, profitieren die Aktionäre davon vorerst nicht zusätzlich. Der Vorstand plant, die Dividende exakt auf dem Vorjahresniveau einzufrieren.
Die finanzielle Entwicklung des vergangenen Jahres zeigt steil nach oben. Die Gesamtleistung kletterte 2025 um 21 Prozent auf rund 1,25 Milliarden Euro. Parallel dazu verbesserte sich das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) um 13 Prozent auf 125,6 Millionen Euro. Auch das EBIT legte von 72,0 auf 84,0 Millionen Euro spürbar zu.
Angesichts dieses Ertragssprungs wirkt der Dividendenvorschlag von 0,60 Euro je Aktie äußerst konservativ. Die Konzernführung entscheidet sich damit bewusst dafür, die erwirtschafteten Mittel im Unternehmen zu belassen, anstatt die Ausschüttung an die Anteilseigner zu erhöhen.
Der Grund für diese Kapitaldisziplin liegt im starken Ausbau des operativen Geschäfts. Mit einem Rekord-Auftragseingang von über zwei Milliarden Euro wuchs der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag auf 3,19 Milliarden Euro an. Den Löwenanteil macht dabei das Segment Space Systems mit 2,5 Milliarden Euro aus.
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OHB profitiert deutlich von den steigenden staatlichen Budgets für Sicherheit und Infrastruktur im Weltraum. Allein die Bundesregierung plant Investitionen von 35 Milliarden Euro in die militärische Weltrauminfrastruktur. Zusätzlichen Rückenwind liefert das auf der ESA-Ministerratskonferenz beschlossene Rekordbudget von 22,3 Milliarden Euro für die Jahre 2026 bis 2028.
Die Börse nahm das Zahlenwerk unaufgeregt auf, die Aktie pendelte sich zuletzt im Bereich von 248 bis 257 Euro ein. Im laufenden Geschäftsjahr 2026 liegt der operative Fokus nun auf der Abarbeitung der neu gewonnenen Großaufträge. Dazu gehört insbesondere die Rolle als Hauptauftragnehmer für die ESA-Wissenschaftsmission LISA, deren Umsetzung durch das milliardenschwere Auftragspolster nun finanziell abgesichert ist.
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