Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





DAX: Seitenlinie statt Stoploss ( Finanztrends)

25.03.2026, 3245 Zeichen

Der Iran-Krieg hält die Märkte fest im Griff — und gestern zeigte sich einmal mehr, wie nervös das Umfeld geworden ist. Nach dem wilden Ritt vom Montag, als der DAX zunächst auf unter 22.000 Punkte abrutschte und dann binnen Minuten mehr als 1.200 Punkte aufholte, folgte heute eine ernüchternde Erkenntnis: Die Euphorie war kurzlebig.

Am Ende schloss der Index kaum verändert bei 22.637 Punkten — ein minimales Minus von 0,07 Prozent. Klingt harmlos. Der Weg dorthin war alles andere als das.

Widersprüchliche Signale lähmen Investoren

Der Auslöser für die gestrige Achterbahn war ein Post von US-Präsident Trump auf seiner Plattform Truth Social, der Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende im Iran schürte. Heute stellte sich heraus: Teheran bestätigte bisher weder die angeblichen Verhandlungen noch das angekündigte Telefonat für kommenden Montag. Was bleibt, ist ein großes Fragezeichen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Gerüchte über möglichen Insiderhandel rund um Trumps Post kursieren. Eine kleine Gruppe soll vor der marktbewegenden Nachricht positioniert gewesen sein — während der Rest der Anleger im Dunkeln tappte. Kein Wunder, dass viele Investoren lieber an der Seitenlinie warten.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei DAX?

Zu all dem: Der Ölpreis bleibt hartnäckig über der 100-Dollar-Marke. Ein Barrel Brent kostete heute zeitweise fast 104 Dollar — rund 3,7 Prozent mehr als am Vortag. Hohe Energiepreise befeuern die Inflationssorgen, treiben die US-Renditen nach oben und dämpfen die Konjunkturerwartungen auf beiden Seiten des Atlantiks.

Rückkehr zum Allzeithoch? Weiter Weg

Der Abstand zum Rekordstand vom 13. Januar — damals markierte der DAX bei 25.507 Punkten ein historisches Allzeithoch — beträgt inzwischen mehr als 2.800 Punkte. Solange der Iran-Konflikt schwelt und der Ölpreis nicht nachhaltig nachgibt, dürfte eine Rückkehr in diese Regionen illusorisch bleiben.

Zusätzlich belasten hausgemachte Faktoren: Im Private-Equity-Segment schränken immer mehr große Häuser die Auszahlung von Anlagegeldern ein — ein Warnsignal für potenzielle Spannungen am Kreditmarkt. Der private Konsum in den USA könnte als nächstes unter Druck geraten, wenn steigende Energie- und Lebenshaltungskosten die Haushaltskassen belasten.

Anzeige

DAX vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.

Brenntag und BASF gehörten heute zu den wenigen hellen Flecken im DAX. Am anderen Ende rangierten Scout24 und SAP. Der Gaspreis gab deutlich nach und fiel um fünf Prozent auf 54 Euro je Megawattstunde — ein kleiner Lichtblick, der im aktuellen Umfeld aber kaum ins Gewicht fällt.

Ob Trumps sogenannter „TACO-Trade" — die Erwartung, dass der Präsident bei seinen Drohungen stets zurückrudert — diesmal aufgeht, bleibt offen. Charttechnisch sucht der DAX nach einem belastbaren Boden. Gefunden hat er ihn noch nicht.

Anzeige

DAX-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DAX-Analyse vom 25. März liefert die Antwort:

Die neusten DAX-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DAX-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

DAX: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


(25.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Börsepeople im Podcast S24/12: Norbert Hofer




 

Bildnachweis

1. Trading

Aktien auf dem Radar:DO&CO, Bajaj Mobility AG, OMV, Austriacard Holdings AG, Semperit, Rosenbauer, Porr, Amag, Marinomed Biotech, Addiko Bank, Andritz, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Gurktaler AG VZ, Polytec Group, BKS Bank Stamm, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, SAP.


Random Partner

Wiener Börse
Als zentrale Infrastrukturanbieterin der Region öffnet die Wiener Börse AG Tore zu den globalen Finanzmärkten. Sie vereint die Börsenplätze Wien und Prag. Mit modernster Technik und kundenorientierten Services leistet die Wiener Börse als privatwirtschaftliches, gewinnorientiertes Unternehmen einen bedeutenden Beitrag für einen international wettbewerbsfähigen Kapitalmarkt.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» ATX TR verzeichnet historischen Punkterekord – und korrigiert am Folgeta...

» Österreich-Depots: Austria 30 Private IR wikifolio mal wieder pari (Depo...

» Börsegeschichte 9.4.: RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Grüß' Euch, Wir Sind Aus Öst'reich (Umbrella Austria) (audio c...

» PIR-News: Frequentis, RBI, Addiko, Strabag, Andritz, UBM (Christine Petz...

» (Christian Drastil)

» Umbrella-Strategie von Richard Dobetsberger setzt voll auf Öl und Gas: A...

» Wiener Börse zu Mittag schwächer: Andritz, Verbund und Polytec gesucht

» Als Österreichs Sportreporter singen lernten: Die kuriose Single zur WM ...

» Börse-Inputs auf Spotify zu Do&Co, FACC, Porr, Offline, Update Richard D...


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2077

    Featured Partner Video

    Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Wie wäre es mit einer eigenen U-Bahn-Station für die (neue) Wiener Börse?

    Wie wäre es mit einer eigenen U-Bahn-Station für die (neue) Wiener Börse? Das habe ich immer wieder thematisiert und wenn mit Erich Kocina der Autor vom „Wiener Öffi-Wörterbuch“ zu Gast ist, themat...

    Books josefchladek.com

    Stephen Gill
    The Pillar
    2019
    Nobody

    Otto Wagner
    Moderne Architektur
    1902
    Anton Schroll

    Jerker Andersson
    ABC Diary
    2025
    Self published

    Dean Garlick
    100 Sculptural Circumstances
    2025
    Lodge Press

    Matteo Girola
    Viewfinders
    2025
    Studiofaganel


    25.03.2026, 3245 Zeichen

    Der Iran-Krieg hält die Märkte fest im Griff — und gestern zeigte sich einmal mehr, wie nervös das Umfeld geworden ist. Nach dem wilden Ritt vom Montag, als der DAX zunächst auf unter 22.000 Punkte abrutschte und dann binnen Minuten mehr als 1.200 Punkte aufholte, folgte heute eine ernüchternde Erkenntnis: Die Euphorie war kurzlebig.

    Am Ende schloss der Index kaum verändert bei 22.637 Punkten — ein minimales Minus von 0,07 Prozent. Klingt harmlos. Der Weg dorthin war alles andere als das.

    Widersprüchliche Signale lähmen Investoren

    Der Auslöser für die gestrige Achterbahn war ein Post von US-Präsident Trump auf seiner Plattform Truth Social, der Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende im Iran schürte. Heute stellte sich heraus: Teheran bestätigte bisher weder die angeblichen Verhandlungen noch das angekündigte Telefonat für kommenden Montag. Was bleibt, ist ein großes Fragezeichen.

    Erschwerend kommt hinzu, dass Gerüchte über möglichen Insiderhandel rund um Trumps Post kursieren. Eine kleine Gruppe soll vor der marktbewegenden Nachricht positioniert gewesen sein — während der Rest der Anleger im Dunkeln tappte. Kein Wunder, dass viele Investoren lieber an der Seitenlinie warten.

    Anzeige

    Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei DAX?

    Zu all dem: Der Ölpreis bleibt hartnäckig über der 100-Dollar-Marke. Ein Barrel Brent kostete heute zeitweise fast 104 Dollar — rund 3,7 Prozent mehr als am Vortag. Hohe Energiepreise befeuern die Inflationssorgen, treiben die US-Renditen nach oben und dämpfen die Konjunkturerwartungen auf beiden Seiten des Atlantiks.

    Rückkehr zum Allzeithoch? Weiter Weg

    Der Abstand zum Rekordstand vom 13. Januar — damals markierte der DAX bei 25.507 Punkten ein historisches Allzeithoch — beträgt inzwischen mehr als 2.800 Punkte. Solange der Iran-Konflikt schwelt und der Ölpreis nicht nachhaltig nachgibt, dürfte eine Rückkehr in diese Regionen illusorisch bleiben.

    Zusätzlich belasten hausgemachte Faktoren: Im Private-Equity-Segment schränken immer mehr große Häuser die Auszahlung von Anlagegeldern ein — ein Warnsignal für potenzielle Spannungen am Kreditmarkt. Der private Konsum in den USA könnte als nächstes unter Druck geraten, wenn steigende Energie- und Lebenshaltungskosten die Haushaltskassen belasten.

    Anzeige

    DAX vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.

    Brenntag und BASF gehörten heute zu den wenigen hellen Flecken im DAX. Am anderen Ende rangierten Scout24 und SAP. Der Gaspreis gab deutlich nach und fiel um fünf Prozent auf 54 Euro je Megawattstunde — ein kleiner Lichtblick, der im aktuellen Umfeld aber kaum ins Gewicht fällt.

    Ob Trumps sogenannter „TACO-Trade" — die Erwartung, dass der Präsident bei seinen Drohungen stets zurückrudert — diesmal aufgeht, bleibt offen. Charttechnisch sucht der DAX nach einem belastbaren Boden. Gefunden hat er ihn noch nicht.

    Anzeige

    DAX-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DAX-Analyse vom 25. März liefert die Antwort:

    Die neusten DAX-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DAX-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

    DAX: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


    (25.03.2026)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Börsepeople im Podcast S24/12: Norbert Hofer




     

    Bildnachweis

    1. Trading

    Aktien auf dem Radar:DO&CO, Bajaj Mobility AG, OMV, Austriacard Holdings AG, Semperit, Rosenbauer, Porr, Amag, Marinomed Biotech, Addiko Bank, Andritz, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Gurktaler AG VZ, Polytec Group, BKS Bank Stamm, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, SAP.


    Random Partner

    Wiener Börse
    Als zentrale Infrastrukturanbieterin der Region öffnet die Wiener Börse AG Tore zu den globalen Finanzmärkten. Sie vereint die Börsenplätze Wien und Prag. Mit modernster Technik und kundenorientierten Services leistet die Wiener Börse als privatwirtschaftliches, gewinnorientiertes Unternehmen einen bedeutenden Beitrag für einen international wettbewerbsfähigen Kapitalmarkt.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » ATX TR verzeichnet historischen Punkterekord – und korrigiert am Folgeta...

    » Österreich-Depots: Austria 30 Private IR wikifolio mal wieder pari (Depo...

    » Börsegeschichte 9.4.: RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

    » Nachlese: Grüß' Euch, Wir Sind Aus Öst'reich (Umbrella Austria) (audio c...

    » PIR-News: Frequentis, RBI, Addiko, Strabag, Andritz, UBM (Christine Petz...

    » (Christian Drastil)

    » Umbrella-Strategie von Richard Dobetsberger setzt voll auf Öl und Gas: A...

    » Wiener Börse zu Mittag schwächer: Andritz, Verbund und Polytec gesucht

    » Als Österreichs Sportreporter singen lernten: Die kuriose Single zur WM ...

    » Börse-Inputs auf Spotify zu Do&Co, FACC, Porr, Offline, Update Richard D...


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2077

      Featured Partner Video

      Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Wie wäre es mit einer eigenen U-Bahn-Station für die (neue) Wiener Börse?

      Wie wäre es mit einer eigenen U-Bahn-Station für die (neue) Wiener Börse? Das habe ich immer wieder thematisiert und wenn mit Erich Kocina der Autor vom „Wiener Öffi-Wörterbuch“ zu Gast ist, themat...

      Books josefchladek.com

      Jacques Fivel
      CHINON DCM-206
      2025
      Le Plac’Art Photo

      Jerker Andersson
      ABC Diary
      2025
      Self published

      Léon-Paul Fargue & Roger Parry & Fabian Loris
      Banalité
      1930
      Librairie Gallimard

      Yasuhiro Ishimoto
      Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
      1958
      Geibi Shuppan

      Matteo Girola
      Viewfinders
      2025
      Studiofaganel