15.03.2026, 4069 Zeichen
Gesundheitsexperten schlagen Alarm: Die mentale Gesundheit junger Menschen in Deutschland verschlechtert sich weiter. Neue Daten der DAK zeigen besonders bei Mädchen einen dramatischen Anstieg von Angststörungen und Depressionen. Statt der erhofften Erholung nach der Pandemie verfestigt sich die Krise.
Angststörungen bei Mädchen explodieren
Die aktuellen Zahlen sind erschütternd. Bei 15- bis 17-jährigen Mädchen stieg die Zahl der behandelten Angststörungen im Vergleich zu 2019 um 76 Prozent. Aktuell sind mehr als 71 von 1.000 Versicherten betroffen – vor der Pandemie waren es nur 41.
Anzeige
Angesichts steigender psychischer Belastungen wird die Förderung der eigenen mentalen Widerstandskraft immer wichtiger. Dieser kostenlose Ratgeber unterstützt Sie mit 11 alltagstauglichen Übungen dabei, Ihren Fokus zu steigern und die geistige Fitness zu bewahren. Gratis-PDF für mehr mentale Fitness herunterladen
Bundesweit befinden sich 66,5 von 1.000 DAK-versicherten Mädchen in Behandlung. Hochgerechnet leiden etwa 230.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland an solchen Störungen. Auch Essstörungen und depressive Episoden bleiben auf extrem hohem Niveau.
Doch warum trifft es gerade junge Frauen so hart?
Pandemie-Erbe und Social-Media-Druck
Experten sehen ein fatales Zusammenspiel aus vergangenen Einschränkungen und aktuellen Belastungen. „Die aktuellen Zahlen sind ein klares Erbe der Pandemie“, sagt Professor Christoph Correll von der Charité Berlin. Fehlende soziale Kontakte hätten vor allem Mädchen in die Isolation getrieben.
Hinzu kommt der immense Druck durch soziale Medien. Der ständige Vergleich mit unrealistischen Körperbildern und Lebensentwürfen treibt das Stresslevel in die Höhe. Eine aktuelle Studie des UKE Hamburg bestätigt: Ein Fünftel aller Jugendlichen fühlt sich psychisch belastet.
Die Sorgen sind vielfältig: Klimawandel, Kriege, aber auch die Angst von gesellschaftlicher Spaltung belasten die junge Generation.
Kliniken am Limit – Wartezeiten von Monaten
Das überlastete Versorgungssystem kann den Ansturm kaum bewältigen. Im vergangenen Jahr mussten über 44.000 Minderjährige stationär behandelt werden – vor vier Jahren waren es noch 34.000.
Die Folgen sind dramatisch. „Junge Patienten warten vier bis sechs Monate auf einen Therapieplatz“, warnt Gerald Gaß von der Deutschen Krankenhausgesellschaft. In dieser Zeit verschlimmern sich oft die Symptome. Auch ambulant finden Familien monatelang keinen Therapeuten.
Wie kann dieser Teufelskreis durchbrochen werden?
Politik muss jetzt handeln
Die Forderungen nach einem politischen Kurswechsel werden lauter. DAK-Chef Andreas Storm warnt: „Wir laufen Gefahr, einen Teil dieser Generation zu verlieren.“ Er fordert eine nationale Offensive für mentale Gesundheit.
Die Bundesschülerkonfernung hat bereits einen Zehnpunkteplan vorgelegt. Kernforderungen: Mehr Schulsozialarbeit, Psychologen an jeder Schule und Unterricht in Medienkompetenz. Auch Wirtschaftsexperten unterstützen diese Pläne – unbehandelte Erkrankungen verursachen langfristig massive volkswirtschaftliche Schäden.
Prävention als Schlüssel zur Lösung
Die Lösung liegt in einer gemeinsamen Kraftanstrengung. Niederschwellige Präventionsangebote müssen ausgebaut werden, bevor schwere Erkrankungen entstehen. Schulen werden dabei zum zentralen Lebensraum.
Anzeige
Um dem wachsenden Leistungsdruck und dem Gefühl der Überlastung entgegenzuwirken, helfen oft schon kleine, gezielte Veränderungen im Alltag. Dieser kostenlose Guide zeigt Ihnen 5 Sofortmaßnahmen und einfache Achtsamkeitsübungen, um den täglichen Stress besser zu bewältigen. Kostenloses E-Book für mehr Ausgeglichenheit sichern
Initiativen wie „Mental Health Days“ könnten psychische Gesundheit enttabuisieren und Resilienz stärken. Ein gesunder Umgang mit digitalen Medien muss früh vermittelt werden.
Die aktuellen Berichte sind ein unüberhörbarer Weckruf. Gelingt es nicht, die psychische Widerstandskraft der Jugend zu stärken, drohen die Ängste von heute zu den Volkskrankheiten von morgen zu werden. Für zehntausende betroffene Mädchen ist schnelles Handeln überfällig.
Zertifikate Party Österreich: Axel Schmidt zur Verbindung Deutsche Börse Frankfurt / ZFA (noch 3 Tage bis zum 20. Zertifikate Award 2026)
Bildnachweis
1.
Trading
Aktien auf dem Radar:Semperit, Polytec Group, AT&S, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Zumtobel, Fabasoft, CA Immo, Reploid Group AG, Lenzing, Strabag, Marinomed Biotech, OMV, Rath AG, VAS AG, voestalpine, BKS Bank Stamm, Amag, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria.
Random Partner
VBV
Die VBV-Gruppe ist führend bei betrieblichen Vorsorgelösungen in Österreich. Sowohl im Bereich der Firmenpensionen als auch bei der Abfertigung NEU ist die VBV Marktführer. Neben der VBV-Pensionskasse und der VBV-Vorsorgekasse gehören auch Dienstleistungsunternehmen wie die VBV-Pensionsservice-Center, die VBV-Consult, die VBV-Asset Service und die Betriebliche Altersvorsorge-SoftWare Engineering zur VBV-Gruppe.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Deutsche Börse Frankfurt und der österreichische Zertifikatemarkt: Eine ...
» Österreich-Depots: Schwächer (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 8.6.: Bitte wieder so wie 1994 (Börse Geschichte) (Börse...
» Nachlese: Philipp Pölzl, WTA Damen, Felice, Niki Nemeth, Peter Bösenberg...
» PIR-News: Neue Aktie für die Wiener Börse, News zu Strabag und Andritz, ...
» ATX unter leichtem Druck – wird ein Marktsegment umbenannt? (Podcast)
» Emerald Horizon AG: Vom Finanzprodukt-Entwickler zum SMR-Pionier an der ...
» Wiener Börse Party #1172: ATX etwas unter Druck, Fit (Group) ist ein Sch...
» Wiener Börse zu Mittag leichter: UBM, Flughafen und Bawag gesucht
» ATX-Trends: Andritz, Porr, AT&S, Semperit ...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Wiener Börse Nebenwerte-Blick: Frauenthal am besten
- Wiener Börse: ATX büßt am Montag 1,29 Prozent ein
- Wie VAS AG, Marinomed Biotech, Rath AG, Frauentha...
- Wie OMV, AT&S, voestalpine, Wienerberger, Porr un...
- Deutsche Börse Frankfurt und der österreichische ...
- Österreich-Depots: Schwächer (Depot Kommentar)
Featured Partner Video
Zertifikate Party Österreich: Der 20er Countdown, heute Christian Scheid zu Gast (noch 20 Tage bis zum 20. Zertifikate Award Austria)
Structures are my best Friends. In Kooperation mit dem Zertifikate Forum Austria (ZFA) und presented by Raiffeisen Zertifikate, Erste Group, BNP Paribas, Societe Generale, UBS, Vontobel, dad.at, ge...
Books josefchladek.com
Ola Rindal
Stains & Ashes
2025
Poursuite
Dimitri Bogachuk
Atlantic
2025
form.
Mellen Burns
Skimpies
2024
burns books
