22.03.2026, 2787 Zeichen
Kurz vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen am 26. März setzt BYD ein klares Signal in Richtung Europa. Mit dem neu bepreisten Atto 3 Evo greift der chinesische Elektroautobauer tiefer in den britischen Markt ein — einen Markt, der sich für BYD zuletzt als einer der profitabelsten außerhalb Chinas erwiesen hat.
Ein Modell mit echtem Substanzgewinn
Der neue Atto 3 Evo startet in Großbritannien ab 38.990 Pfund — rund 2.500 Pfund mehr als das Vorgängermodell. Dafür hat BYD das Fahrzeug grundlegend überarbeitet. Die Basis bildet die neue E-Platform 3.0, die den Antrieb von Vorderrad- auf Hinterradantrieb (Design) beziehungsweise Allradantrieb (Excellence) umstellt.
Die technischen Verbesserungen sind spürbar: Die Reichweite steigt auf bis zu 316 Meilen nach WLTP-Standard, die maximale Ladeleistung verdoppelt sich auf 220 kW — von zehn auf 80 Prozent in 25 Minuten. Die stärkere Excellence-Variante mit 443 PS beschleunigt in 3,9 Sekunden auf 100 km/h und kostet 42.730 Pfund. Bestellungen sind ab dem 2. April möglich.
Exportmotor läuft auf Hochtouren
Der britische Markt ist für BYD kein Randthema. Im Jahr 2025 wurden dort 51.422 Fahrzeuge zugelassen — ein Anstieg von 576,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Begünstigt wird das Wachstum durch fehlende Importzölle auf chinesische Elektrofahrzeuge, ein Vorteil, den BYD konsequent nutzt.
Noch bedeutsamer ist eine Entwicklung aus dem Februar 2026: Erstmals in der Unternehmensgeschichte übertrafen BYDs internationale Verkäufe die Inlandsabsätze. 100.600 Fahrzeuge gingen ins Ausland, 89.590 blieben in China. Für das Gesamtjahr 2026 peilt BYD 1,3 Millionen Auslandsverkäufe an.
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Jahreszahlen unter dem Vorzeichen der Expansion
Am 26. März legt BYD seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vor. Analysten erwarten für das vierte Quartal einen Umsatz von 245,52 Milliarden Yuan — ein Rückgang von 10,67 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie wird auf 1,22 Yuan geschätzt, was einem Minus von 29,07 Prozent entspricht.
Der Druck auf die Margen ist real: Neue Werke in Ungarn, Brasilien und Thailand sowie ein intensiver Preiskampf im Heimatmarkt belasten die Profitabilität. Ob die wachsenden Auslandserlöse und die Kostenvorteile durch eigene Batterietechnologie diese Belastungen ausgleichen können, wird das zentrale Thema der Ergebnispräsentation sein.
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