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Schweizer Unternehmen suchen Partner im Kampf gegen Cyberbedrohungen

Nachrichtenquelle Business Wire



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12.08.2025, 8993 Zeichen

Unternehmen in der Schweiz stehen unter erheblichem Druck, ihre Cybersicherheit zu verbessern. Um die dazu erforderlichen Ressourcen und Strategien zu erhalten, greifen sie zunehmend auf externe Dienstleister zurück. Dies hebt eine neue Marktstudie hervor, die die Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III), ein weltweit tätiges, AI-zentriertes Technologieforschungs- und Beratungsunternehmen, heute herausgegeben hat.

Die Studie „2025 ISG Provider Lens® Cybersecurity – Services and Solutions report for Switzerland“ zeigt, dass Schweizer Unternehmen einer Flut ausgeklügelter Cyberangriffe ausgesetzt sind, die traditionelle Abwehrmechanismen umgehen können. Obwohl dies nicht immer öffentlich gemacht wird, nimmt zudem auch die Zahl der Ransomware-Angriffe zu. Für Unternehmen, die ohnehin schon mit einem Mangel an Cybersicherheitsspezialisten zu kämpfen haben, führt diese Gefahrenlage zu immer neuen Herausforderungen. Um den Risiken zu begegnen, beauftragen sie externe Anbieter, insbesondere Security Oerations Center, und setzen KI-gestützte Sicherheitsmassnahmen ein, so die Studie weiter.

„Da der Bedarf an Schutz für kritische Systeme in Schweizer Unternehmen stark zunimmt, hat sich die IT-Sicherheit zu einer Frage der Unternehmenssicherheit entwickelt“, betont Uwe Ladwig, Managing Director von ISG. „Die zunehmende Verbreitung von Remote-Arbeit, einschliesslich der weit verbreiteten Nutzung von Home-Offices, erhöht die Verwundbarkeit von Unternehmen gegenüber Angriffen.“

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung sind die Abhängigkeiten von der IT-Infrastruktur Schweizer Unternehmen signifikant gestiegen. Vor diesem Hintergrund sieht die Studie Cybersicherheit als Kernelement des Resilienz-Managements der Unternehmen. Der Umstieg auf cloudbasierte Betriebsabläufe in Verbindung mit hybriden Arbeitsmodellen hat dazu geführt, dass immer mehr Unternehmen moderne Sicherheitsmodelle wie Zero Trust einführen. Die Betriebe gehen über traditionelle Perimeter-Abwehrmassnahmen hinaus und implementieren Methoden wie die kontinuierliche Netzwerküberwachung oder die wechselseitige Authentifizierung als Standardpraktiken.

Laut ISG bestimmen rechtliche und regulatorische Auflagen, insbesondere bei Datenschutzthemen, die Prioritäten der Unternehmen in der Schweiz. Unternehmen verstärken ihre Cybersecurity-Rahmenwerke, um den sich ständig weiterentwickelnden Vorschriften gerecht zu werden und sensible Informationen zu schützen. Dies gilt insbesondere im Bankenwesen und dem Finanzdienstleistungsbereich. Um den Anforderungen gerecht zu werden, suchen viele Unternehmen nach Anbietern, die Wert auf "Swissness" legen. Der Begriff besagt, dass die Entwicklung und Bereitstellung von IT-Produkten und -Dienstleistungen innerhalb der Schweiz erfolgt – sowohl aus Gründen der Compliance als auch dem Wunsch nach kultureller Übereinstimmung.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Schweiz verfügen oft über weniger ausgereifte Cybersicherheitssysteme als grössere Organisationen. Vor diesem Hintergrund ist es unerlässlich, dass sie ihre Abwehrmassnahmen angesichts zunehmender Bedrohungen und strengerer Vorschriften ausbauen. Gemäss der Studie resultieren diese Anforderungen in einer überdurchschnittlichen Steigerung der Nachfrage nach modernen Cybersicherheitslösungen im KMU-Segment. Schweizer KMU legen besonderen Wert auf klare Kommunikation und kulturelles Verständnis seitens der Anbieter und arbeiten eher mit Partnern zusammen, die ihre besonderen Anforderungen und Betriebsbedingungen berücksichtigen.

„Sowohl grosse als auch mittelständische Kunden in der Schweiz suchen vermehrt nach Managed Security-Anbietern, die neben menschlichem Fachwissen und Erfahrung auch KI und Automatisierungstechniken einsetzen, um sich wirksam gerade auch mit neuartigen Bedrohungen auseinanderzusetzen“, betont Frank Heuer, der als Principal Analyst und leitender Cybersicherheitsanalyst DACH bei ISG Provider Lens Research die Erstellung der Studie geleitet hat. „Zudem besteht ein Bedarf an Beratungsdiensten, insbesondere im Hinblick auf Risiken im Zusammenhang mit KI und Quantencomputern, um Cyberkriminellen gegenüber einen Vorsprung zu bewahren.“

Die Studie analysiert eine Reihe weiterer globaler Cybersicherheitstrends, die für Schweizer Unternehmen von Relevanz sind. Hierzu zählen insbesondere die zunehmende Implementierung von Identity and Access Management (IAM), Extended Detection and Response (XDR) und Security Service Edge (SSE).

Weitere Einblicke in die Herausforderungen, denen sich Unternehmen in der Schweiz im Bereich Cybersicherheit stellen müssen, bietet das „ISG Provider Lens® Focal Points Briefing“, das hier heruntergeladen werden kann. Zusätzlich zur Analyse der Herausforderungen enthält das Briefing Empfehlungen von ISG zum Umgang damit.

Die Studie „2025 ISG Provider Lens® Cybersecurity – Services and Solutions report for Switzerland“ bewertet die Fähigkeiten von insgesamt 97 Anbietern in acht Marktsegmenten (Quadranten): „Identity and Access Management (Global)”, „Extended Detection and Response (Global)”, „Security Service Edge (Global)”, „Technical Security Services”, „Strategic Security Services”, „Next-Gen SOC/MDR Services”, „Next-Gen SOC/MDR Services –Large Accounts” und „Next-Gen SOC/MDR Services – Midmarket.“

Die Studie stuft IBM in sechs Marktsegmenten als „Leader“ ein. InfoGuard und Swisscom erhalten diese Einstufung in jeweils fünf sowie Accenture, Atos, Deutsche Telekom und HCLTech in je vier Quadranten. Capgemini, iSPIN, UMB und Wipro sind „Leader” in je drei Segmenten sowie Aveniq, Broadcom, Fortinet, Microsoft, Orange Cyberdefense, Palo Alto Networks, TCS und United Security Providers in je zwei Segmenten. Zudem stuft die Studie Axians, Bechtle, Cato Networks, Check Point Software, Cisco, CrowdStrike, CyberArk, Deloitte, DXC Technology, EY, Forcepoint, Infosys, KPMG, Kudelski Security, ManageEngine, Netskope, Okta, One Identity (OneLogin), Ping Identity, SailPoint, Saviynt, SentinelOne, Trellix, Trend Micro, Versa Networks, Wavestone und Zscaler in jeweils einem Quadranten als “Leader” ein.

Zudem wird UMB in zwei Marktsegmenten als „Rising Star“ bezeichnet. Nach Definition von ISG handelt es sich dabei um Unternehmen mit vielversprechendem Portfolio und hohem Zukunftspotenzial. BeyondTrust, HPE (Aruba), Open Systems, Orange Cyberdefense und Sophos erhalten diese Einstufung in je einem Marktsegment.

Für seine Performance im Bereich Kundenerfahrung erhält PwC die Auszeichnung „global ISG CX Star Performer for 2025“ unter den „Cybersecurity Services & Solution-Anbietern“. PwC erzielte die höchsten Kundenzufriedenheitswerte in der ISG-Umfrage „Voice of the Customer", die Teil des Programms „ISG Star of Excellence®“ ist, der führenden Qualitätsauszeichnung in der Technologie- und Unternehmensdienstleistungsbranche.

Bearbeitete Versionen der Studie stehen bei Deutsche Telekom, InfoGuard und Swisscom zum Download bereit.

Die Studie „2025 ISG Provider Lens® Cybersecurity – Services and Solutions report for Switzerland“ ist für Abonnenten und Einzelkäufer auf dieser Webseite erhältlich.

Über ISG Provider Lens

Die Studienreihe ISG Provider Lens® Quadrant ist der einzige Anbietervergleich seiner Art, der empirische, datengetriebene Forschungs- und Marktanalysen mit praxisbasierten Erfahrungen und Beobachtungen des global agierenden Beratungsteams von ISG kombiniert. Unternehmen erhalten eine Fülle detaillierter Daten und Marktanalysen, die ihnen die Auswahl geeigneter Sourcing-Partner erleichtern. ISG-Berater wiederum nutzen die Berichte, um ihre eigenen Marktkenntnisse zu überprüfen und ISG-Geschäftskunden zu beraten. Die Studie untersucht derzeit weltweit operierende Anbieter, vor allem in Europa sowie in den USA, Kanada, Brasilien, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Skandinavien, den Niederlanden, Australien und Singapur/Malaysia. Weitere Märkte werden in Zukunft hinzukommen. Weitere Informationen zur ISG Provider Lens-Marktforschung bietet diese Webseite.

Über Information Services Group (ISG)

ISG (Information Services Group) (Nasdaq: III) ist ein weltweit tätiges, AI-zentriertes Technologieforschungs- und Beratungsunternehmen. Als zuverlässiger Geschäftspartner für über 900 Kunden, darunter mehr als 75 der 100 weltweit grössten Unternehmen, zählt ISG zu den führenden Anbietern in den Bereichen Technologie und Unternehmensdienstleistungen und steht heute an der Spitze der Entwicklung, wenn es darum geht, Organisationen durch den Einsatz von KI zu operativer Exzellenz und schnellerem Wachstum zu verhelfen. Das 2006 gegründete Unternehmen ist bekannt für seine exklusiven Marktdaten, sein fundiertes Wissen über Anbieter-Ökosysteme und die Expertise seiner 1.600 Experten weltweit. Gemeinsam unterstützen sie die Kunden von ISG, den Wert ihrer Technologie-Investitionen zu maximieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.isg-one.com.



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    Die Studie „2025 ISG Provider Lens® Cybersecurity – Services and Solutions report for Switzerland“ zeigt, dass Schweizer Unternehmen einer Flut ausgeklügelter Cyberangriffe ausgesetzt sind, die traditionelle Abwehrmechanismen umgehen können. Obwohl dies nicht immer öffentlich gemacht wird, nimmt zudem auch die Zahl der Ransomware-Angriffe zu. Für Unternehmen, die ohnehin schon mit einem Mangel an Cybersicherheitsspezialisten zu kämpfen haben, führt diese Gefahrenlage zu immer neuen Herausforderungen. Um den Risiken zu begegnen, beauftragen sie externe Anbieter, insbesondere Security Oerations Center, und setzen KI-gestützte Sicherheitsmassnahmen ein, so die Studie weiter.

    „Da der Bedarf an Schutz für kritische Systeme in Schweizer Unternehmen stark zunimmt, hat sich die IT-Sicherheit zu einer Frage der Unternehmenssicherheit entwickelt“, betont Uwe Ladwig, Managing Director von ISG. „Die zunehmende Verbreitung von Remote-Arbeit, einschliesslich der weit verbreiteten Nutzung von Home-Offices, erhöht die Verwundbarkeit von Unternehmen gegenüber Angriffen.“

    Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung sind die Abhängigkeiten von der IT-Infrastruktur Schweizer Unternehmen signifikant gestiegen. Vor diesem Hintergrund sieht die Studie Cybersicherheit als Kernelement des Resilienz-Managements der Unternehmen. Der Umstieg auf cloudbasierte Betriebsabläufe in Verbindung mit hybriden Arbeitsmodellen hat dazu geführt, dass immer mehr Unternehmen moderne Sicherheitsmodelle wie Zero Trust einführen. Die Betriebe gehen über traditionelle Perimeter-Abwehrmassnahmen hinaus und implementieren Methoden wie die kontinuierliche Netzwerküberwachung oder die wechselseitige Authentifizierung als Standardpraktiken.

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    Weitere Einblicke in die Herausforderungen, denen sich Unternehmen in der Schweiz im Bereich Cybersicherheit stellen müssen, bietet das „ISG Provider Lens® Focal Points Briefing“, das hier heruntergeladen werden kann. Zusätzlich zur Analyse der Herausforderungen enthält das Briefing Empfehlungen von ISG zum Umgang damit.

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