13.02.2025, 3173 Zeichen
Eine von der Vienna Insurance Group (VIG) beauftragte Studie sagt aus, dass Jugendliche und junge Erwachsene risikofreudiger sind und sich weniger Gedanken über negative Auswirkungen und Risiken des Lebens machen. Die VIG will daher gezielte Schwerpunkte zur Stärkung des Risikobewusstseins und -prävention junger Menschen setzen. „Die Studie zeigt, dass junge Menschen weit sensibler als ältere reagieren, wenn sie mit Risiken konfrontiert sind. Wenn diese eintreten, sehen sie sich weit weniger in der Lage damit umgehen zu können. Diese Unsicherheit kann zu impulsiven, ineffizienten Entscheidungen führen, die sich negativ auf die aktuelle und künftige finanzielle Situation auswirken können“, erklärt Hartwig Löger, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Vienna Insurance Group.
58 Prozent der befragten Altersgruppe zeigt Interesse an Beratung zur Vorsorge, 80 Prozent der 18- bis 29-Jährigen geben in der Studie an, geringe bis mittelmäßige Finanzkenntnisse zu haben. Mangelndes Finanzwissen ist jedoch keine Frage des Alters, denn auch 70 Prozent der 30- bis 65-Jährigen gaben an, eine geringe bis mittelmäßige Finanzkompetenz zu haben. „Mangelndes Finanzwissen scheint kein Altersproblem, sondern ein Bildungsproblem zu sein. Finanzwissen und Risikokompetenz müssten in die Lehrpläne der Bildungseinrichtungen integriert werden. Wissensvermittlung an Bildungsinstitutionen würde auch jene Gruppen abholen, die von zu Hause kein bis wenig Finanzwissen vermittelt bekommen“, heißt es aus der VIG.
Die VIG hat bereits begonnen, sich dem Auftrag der Wissensvermittlung und Aufklärungsarbeit an Schulen und Universitäten anzunehmen und forciert innerhalb der Gruppe Aktivitäten zur Steigerung der Risikokompetenz. Dazu einige aktuelle Beispiele: Zahlreiche Versicherungsexperten der VIG-Gesellschaften fungieren als Vortragende, Mentoren und Vermittler an Schulen, Gymnasien und Universitäten. Dazu zählen unter anderem die rumänischen VIG-Gesellschaften Omniasig und BCR Asigurări de Viață sowie die Wiener osiguranje in Kroatien, die auch die „Financial Literacy Week“ an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften in Zagreb unterstützt. Die rumänische Gesellschaft Asirom ist Partner der Organisation „Junior Achievement“, die sich an Schüler der Mittelstufe wendet, die die Rolle des Geldes im täglichen Leben kennenlernen und rationale Entscheidungen über ihre eigenen Finanzen treffen müssen, die von potenziellen Risiken abhängen. Die österreichische Wiener Städtische adressiert Frauen zum individuellen Vorsorgebedarf, insbesondere den Gender Pension Gap, mit ihrer erfolgreichen Initiative #frausorgtvor. Junge Zielgruppen der Generation Z und Young Millenials werden mit der der ersten digital abschließbaren privaten Krankenversicherung angesprochen. Die Union in Ungarn unterstützt ein Bildungsprogramm des heimischen Versicherungsverbandes, wo mit Gamification auf die Risiken des Lebens für junge Zielgruppen aufmerksam gemacht wird. Die Komunálna in der Slowakei produziert Videos mit Lebenssituationen und deren Risiken, mit denen ein Mensch konfrontiert sein kann. Die junge Zielgruppe wird durch die primäre Nutzung sozialer Medien angesprochen.
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