14.11.2023, 1959 Zeichen
Die Polytec Group konnte im Zeitraum Jänner bis September 2023 den Umsatz um 12,7 Prozent auf 485,2 Mio. Euro steigern (Q1-Q3 2022: 430,7 Mio. Euro). Während sich im 1. und 2. Quartal 2023 die Kundenabrufe im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert hatten, sei das 3. Quartal von kurzfristig aufgetretenen Reduktionen in den Abrufmengen und niedrigeren Umsatzerlösen geprägt gewesen, so das Unternehmen. Die während des Sommers zur Verbesserung der operativen Effizienz eingeleiteten Maßnahmen hätten punktuell ihre positive Wirkung gezeigt, jedoch hätten wesentliche Mehrkosten durch Zusatzschichten, ein erhöhter Personalstand und andere Sonderaufwendungen im 3. Quartal 2023 die Ertragslage des Konzerns beeinträchtigt, wie es heißt. Das EBITDA belief sich in den ersten neun Monaten 2023 auf 22,3 Mio. Euro (Q1-Q3 2022: 25,0 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 5,8 Prozent auf 4,6 Prozent. Das EBIT betrug in den ersten drei Quartalen –2,7 Mio. Euro (Q1-Q3 2022: 0,2 Mio. Euro), die EBIT-Marge ging folglich von 0,1 Prozent auf –0,6 Porzent zurück. Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf –8,7 Mio. Euro (Q1-Q3 2022: –1,9 Mio. Euro). Polytec verfügte zum Stichtag 30. September 2023 über Zahlungsmittel in Höhe von 38,2 Mio. Euro (30.09.2022: 27,3 Mio. Euro).
Der Ausblick wird angepasst: Der Umsatz-Ausblick wird von 650 Mio. Euro auf 630 Mio. Euro reduziert. Die Erreichung eines positiven EBIT (operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern) für das Geschäftsjahr 2023 würde eine Herausforderung darstellen, so das Unternehmen. In Abhängigkeit der finalen Umsatzentwicklung und Verhandlungsergebnissen sei eine leicht negative EBIT-Marge nicht auszuschließen, wie es heißt.
"Mittel- und langfristig bildet der hohe Neuauftragseingang sowohl im Geschäftsjahr 2022 als auch 2023 eine solide Basis den Wandel im Automobilsektor in steigenden wirtschaftlichen Erfolg umwandeln zu können", so das Unternehmen.
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