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Heimische Anleger suchen im Maßnahmenpaket der „Ökosozialen Steuerreform“ nach Vorteilen – und sind enttäuscht: Einzig die steuerliche Freistellung einer Mitarbeiterbeteiligung bis 3000 EUR wirkt direkt. Die KÖSt-Reduzierung in den kommenden Jahren auf 23% kann positive Effekte auf das Ergebnis von Anlegergesellschaften haben, ist aber von international-attraktiven KÖSt- Sätzen weit entfernt. Fiktive Eigenkapitalverzinsung oder Verbesserungen am bestehenden KESt-System bleiben weiter offen.
In Bezug auf die CO2-Bepreisung: „Sowohl die Kapitalmärkte, als auch die EU nehmen die Ökologisierung der Wirtschaft ernst. Das CO2-Modell der Steuerreform scheint eher eine Gewöhnungsübung für ein Verrechnungsmodell, als ein mutiges Lenkungsinstrument für eine nachhaltige Reform der Wirtschaft. Hier wird eine Chance vertan eine vorteilhafte Entwicklung für Österreich zu erreichen.“, so IVA-Vorstand Florian Beckermann.
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04.10.2021, 1395 Zeichen
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