09.03.2021, 1789 Zeichen
Die Vienna Insurance Group hat vorläufigen Zahlen für das von Corona beeinflusste Jahr 2020 zufolge ein Gesamtprämienvolumen von 10,43 Mrd. Euro (+0,3 Prozent) erreicht. Mit 346 Mio. Euro liegt das Ergebnis vor Steuern am oberen Ende der Erwartungen von 300 bis 350 Mio. Euro und im Vergleich zum Vorjahreswert um rund ein Drittel niedriger. Im Ergebnis sind laut VIG auch die zum Halbjahr 2020 getätigten Firmenwertabschreibungen in der Höhe von rund 120 Mio. Euro für die Märkte Bulgarien, Kroatien und Georgien enthalten.Das Nettoergebnis liegt mit 231,5 Mio. Euro um 30 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Combined Ratio konnte 2020 auf 95 Prozent verbessert werden. Dazu hätten vor allem die zahlreichen Maßnahmen der „Agenda 2020“ beigetragen, wie der Versicherungskonzern mitteilt.
Generaldirektorin Elisabeth Stadler: "Die COVID-19-Situation hat zwar so gut wie das gesamte Geschäftsjahr 2020 unseren Geschäftsverlauf beeinträchtigt, die VIG-Gruppe konnte jedoch im operativen Verlauf insgesamt eine sehr stabile Entwicklung erzielen und die geplanten Maßnahmen im Rahmen des letzten Jahres der ‚Agenda 2020‘ konsequent fortführen". Sie ergänzt: „Wir werden weiterhin unser Augenmerk auf eine Optimierung der Kostenstruktur legen. Trotz turbulenter Zeiten zeigen wir sehr solide Ergebnisse und eine operativ stabile Performance. Die anhaltende Pandemie lässt die Prognosen für die weitere Entwicklung schwierig gestalten. Unter der Annahme der derzeitigen Entwicklung gehen wir für 2021 von einem stabilen Prämienvolumen in der Höhe von 2020 aus. Den Gewinn vor Steuern streben wir für 2021 in einer Bandbreite von 450 Mio. bis 500 Mio. Euro an und kehren damit auf das Vorkrisenniveau zurück". Es soll eine Dividende von 75 Cent pro Aktie vorgeschlagen werden (für 2019: 1,15 Euro).
Börsepeople im Podcast S24/21: Hugo Brock
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