12.02.2021, 1911 Zeichen
Mayr-Melnhof hat erneut zugekauft, und zwar die International Paper (Poland) Holding sp. z.o.o ("Kwidzyn") für rund 670 Mio. Euro sowie zusätzlichen Verbindlichkeiten von ca. 33 Mio. Euro aus Fruchtgenussrechten und Operating Leases, wie das Unternehmen mitteilt. Kwidzyn ist im Bereich Frischfaserkarton tätig. Die geplante Transaktion werde sich unmittelbar ertragssteigernd auswirken, betont Mayr-Melnhof. Der Kaufpreis soll über zugesagte Kreditlinien von Banken und die Begebung eines Schuldscheindarlehens finanziert werden. Das Closing der Transaktion wird für das 3. Quartal 2021 erwartet. Mayr-Melnhof-CEO Peter Oswald: "Die Übernahme von Kwidzyn ist eine ideale Ergänzung unseres bestehenden Kartongeschäfts. Sie ermöglicht MMK, Innovationen für nachhaltigere Verpackungslösungen im wachsenden Markt für Frischfaserkarton voranzutreiben und schafft auch attraktive neue Perspektiven durch die Integration von Zellstoff und Papier an einem europäischen Standort mit Kostenvorteilen. Wir setzen großes Vertrauen in das hochqualifizierte Team von Kwidzyn für die Gestaltung einer erfolgversprechenden gemeinsamen Zukunft."
Am integrierten Zellstoff- und Papierstandort in Polen betreibt Kwidzyn eine Zellstofffabrik mit rund 400.000 t Kapazität p.a. und vier verbundenen Karton-/ Papiermaschinen: Kernstück ist eine FBB-Kartonmaschine mit 260.000 t Kapazität p.a.. Im Werk arbeiten ca. 2.300 Mitarbeiter. Im Jahr 2020 wurde ein bereinigtes EBITDA von ca. 92 Mio. Euro bei einem Umsatz von ca. 510 Mio. Euro erwirtschaftet.
Erst im Dezember 2020 hat die Mayr-Melnhof Gruppe die Akquisition von Kotkamills Group Oyj, die ebenso Frischfaserkartons produziert, zu einem Unternehmenswert von rund 425 Mio. Euro bekanntgegeben.
Laut einer Präsentation auf der Website kommt die kombinierte Gruppe insgesamt auf einen Pro Forma-Umsatz in Höhe von 3.410 Mio. Euro sowie ein Pro Forma EBITDA in Höhe von 547 Mio. Euro.
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