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Inbox: Bawag: Bekenntnis zu Dividende bleibt wichtiges Investitionsargument


31.10.2020

Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Aus dem Equity Weekly der Erste Group: "Die BAWAG Group erzielte im 3. Quartal 2020 ein Vorsteuerergebnis von EUR 101 Mio. und einen Nettogewinn von EUR 79 Mio. Aufgrund höherer Risikokosten und geringerer sonstiger Erträge lag das Ergebnis etwas unter unseren Prognosen und den Konsensus-Schätzungen. Der Rückgang im Vorsteuerergebnis um fast 40% gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf die starke Erhöhung der Risikokosten zurückzuführen aber auch auf außerordentliche regulatorische Kosten (EUR 12 Mio. Aufwendungen für die Einlagensicherung im Zusammenhang mit dem Fall Commerzialbank). Mit EUR 50 Mio. lagen die Risikokosten dennoch unter jenen der ersten beiden Quartale, in denen verstärkt zusätzliche Risikovorsorgen für das sich verschlechternde makroökonomische Umfeld und für steigende Stundungen von Kundenzahlungen gebildet wurden. Die operativen Kernerträge erhöhen sich im Q3/20 gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr dank eines gestiegenen Nettozinsertrages (höhere zinstragende Aktiva, positive Effekte aus dem TLTRO III Programm), während der Provisionsüberschuss nach wie vor rückläufig war. Die Kosten-Ertrags-Relation blieb mit 43,1% in den ersten drei Quartalen 2020 sehr niedrig. Die Kapitalquoten verbesserten sich weiter, die CET1-Quote konnte im Vergleich zum Halbjahreswert um 0,6% auf 14,0% gesteigert werden. Darin sind die geplante Dividende 2019 (EUR 230Mio.) sowie die Dividendenabgrenzung 2020 (EUR 101 Mio.) be- rücksichtigt.

Ausblick. Für das Geschäftsjahr 2020 hat das Management seine Ziele leicht angepasst. Der Nettozinsertrag soll bis zu 4% steigen (zuvor: 3%), während der Provisionsüberschuss um rund 10% sinken soll (zuvor: 10- 15%). Die operativen Kosten werden für 2020 um 5% niedriger als 2019 erwartet. Im zweiten Halbjahr 2020 sollen die Risikokosten geringer ausfal- len als in der ersten Jahreshälfte. Zusätzlich sind jedoch EUR 25 Mio. für Restrukturierungsaufwendungen im 4. Quartal vorgesehen, um zukünftig die Effizienz zu steigern (neu). Insgesamt wird ein Zielwert von 10% Return on Tangible Common Equity angestrebt (RoTCE 2019: 16,1%). Das Manage- ment hält am Plan fest, sowohl die Dividende für 2019 als auch jene für 2020 zu zahlen, wartet jedoch weitere Anweisungen seitens der EZB ab. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Ge- winn vorzutragen und auf der nächsten HV 2021 zur Beschlussfassung vorzulegen. Das klare Bekenntnis des Managements zu Dividenden und die Absicht die Ausschüttungen für 2019 und 2020 ehestmöglich durchzuführen, bleiben wichtige Investitionsargumente und waren sicherlich Gründe für die relative Outperformance der BAWAG-Aktie gegenüber anderen Bankwerten. Die Unsicherheit über die weitere konjunkturelle Entwicklung und somit der Risikokosten und letztlich der Dividenden bleibt jedoch bestehen."


Bawag, Headquarter, Photographer: Manfred Sodia © Aussender



Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, Zumtobel, Addiko Bank, Austriacard Holdings AG, Palfinger, ATX, ATX Prime, ATX TR, ATX NTR, Bawag, Mayr-Melnhof, RBI, Wienerberger, Lenzing, Rosenbauer, Warimpex, CA Immo, FACC, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, VIG, Amag, AT&S, CPI Europe AG, Österreichische Post, voestalpine, Infineon, Merck KGaA, Fresenius Medical Care.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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    Inbox: Bawag: Bekenntnis zu Dividende bleibt wichtiges Investitionsargument


    31.10.2020, 3293 Zeichen

    31.10.2020

    Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Aus dem Equity Weekly der Erste Group: "Die BAWAG Group erzielte im 3. Quartal 2020 ein Vorsteuerergebnis von EUR 101 Mio. und einen Nettogewinn von EUR 79 Mio. Aufgrund höherer Risikokosten und geringerer sonstiger Erträge lag das Ergebnis etwas unter unseren Prognosen und den Konsensus-Schätzungen. Der Rückgang im Vorsteuerergebnis um fast 40% gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf die starke Erhöhung der Risikokosten zurückzuführen aber auch auf außerordentliche regulatorische Kosten (EUR 12 Mio. Aufwendungen für die Einlagensicherung im Zusammenhang mit dem Fall Commerzialbank). Mit EUR 50 Mio. lagen die Risikokosten dennoch unter jenen der ersten beiden Quartale, in denen verstärkt zusätzliche Risikovorsorgen für das sich verschlechternde makroökonomische Umfeld und für steigende Stundungen von Kundenzahlungen gebildet wurden. Die operativen Kernerträge erhöhen sich im Q3/20 gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr dank eines gestiegenen Nettozinsertrages (höhere zinstragende Aktiva, positive Effekte aus dem TLTRO III Programm), während der Provisionsüberschuss nach wie vor rückläufig war. Die Kosten-Ertrags-Relation blieb mit 43,1% in den ersten drei Quartalen 2020 sehr niedrig. Die Kapitalquoten verbesserten sich weiter, die CET1-Quote konnte im Vergleich zum Halbjahreswert um 0,6% auf 14,0% gesteigert werden. Darin sind die geplante Dividende 2019 (EUR 230Mio.) sowie die Dividendenabgrenzung 2020 (EUR 101 Mio.) be- rücksichtigt.

    Ausblick. Für das Geschäftsjahr 2020 hat das Management seine Ziele leicht angepasst. Der Nettozinsertrag soll bis zu 4% steigen (zuvor: 3%), während der Provisionsüberschuss um rund 10% sinken soll (zuvor: 10- 15%). Die operativen Kosten werden für 2020 um 5% niedriger als 2019 erwartet. Im zweiten Halbjahr 2020 sollen die Risikokosten geringer ausfal- len als in der ersten Jahreshälfte. Zusätzlich sind jedoch EUR 25 Mio. für Restrukturierungsaufwendungen im 4. Quartal vorgesehen, um zukünftig die Effizienz zu steigern (neu). Insgesamt wird ein Zielwert von 10% Return on Tangible Common Equity angestrebt (RoTCE 2019: 16,1%). Das Manage- ment hält am Plan fest, sowohl die Dividende für 2019 als auch jene für 2020 zu zahlen, wartet jedoch weitere Anweisungen seitens der EZB ab. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Ge- winn vorzutragen und auf der nächsten HV 2021 zur Beschlussfassung vorzulegen. Das klare Bekenntnis des Managements zu Dividenden und die Absicht die Ausschüttungen für 2019 und 2020 ehestmöglich durchzuführen, bleiben wichtige Investitionsargumente und waren sicherlich Gründe für die relative Outperformance der BAWAG-Aktie gegenüber anderen Bankwerten. Die Unsicherheit über die weitere konjunkturelle Entwicklung und somit der Risikokosten und letztlich der Dividenden bleibt jedoch bestehen."


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    Bawag, Headquarter, Photographer: Manfred Sodia, (© Aussender)


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