29.08.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Der ATX tendierte diese Woche mit + 1,3% leicht nach oben, blieb aber hinter der stärkeren Entwicklung der internationalen Aktienmärkte zurück. Besonders im Fokus standen diese Woche in Wien die Immobilienwerte. Das Kerngeschäft Vermietung lief einheitlich stabil im 2. Quartal, operative Ergebnisrückgänge verzeichneten vor allem Titel mit Hotelexposure (S Im- mo, UBM, Warimpex) infolge der Corona Lockdowns. Die große befürchtete Abwertungswelle, wie die hohen Buchwertabschläge einpreisen, hat es zum Halbjahr hingegen nicht gegeben. Auf Entwicklerseite ist bei der UBM in den Segmenten Wohnen und Büro sogar wieder „alter“ Optimismus zurückge- kehrt und die Pipeline wurde stark aufgestockt.
Die ATX-Kursliste wird diese Woche erneut von Mayr-Melnhof angeführt mit + 5,3%. Der Aktienkurs des Herstellers von Karton und Kartonverpackungen markierte diese Woche bei EUR 148 ein neues Allzeit-Hoch. Auch Wienerberger, die wir letzte Woche auf Akkumulieren angehoben haben, legte um 5,2% zu.
Ans andere Ende der Kurstafel rutschten AT&S mit – 1,4% sowie die OMV mit -1% - beide jedoch ohne besondere unternehmensspezifische News.
Die Immofinanz konnte ihre Mieteinnahmen zum Halbjahr zwar ebenfalls steigern, verbuchte jedoch infolge eines negativen Neubewertungsergebnisses ein negatives Konzernergebnis. Die Dividende für 2019 wurde gestrichen. Dennoch sind NAV-Abschläge von über 50% unserer Meinung nach nicht gerechtfertigt.
Die S Immo erzielte ebenfalls ein Mietplus, allerdings litten die Hotels durch die Corona-bedingten Reisebeschränkungen. Das Bewertungsergebnis drehte nach einem negativen Wert im 1. Quartal wieder leicht ins Plus. Auch bei der S Immo sehen wir die Bewertungsabschläge von rund 50% zum NAV nicht gerechtfertigt insbesondere da Wohnen und Büroassets zusammen einen Anteil von 70% am Portfolio haben.
Auch die beiden Entwickler UBM und Warimpex berichteten diese Woche. UBM war dabei weniger stark von der Krise betroffen als angenommen und hat bereits wieder seinen Wachstumskurs aufgenommen. In unserer neuen Unternehmensanalyse haben wir daher unsere Kauf-Empfehlung und unser Kursziel von EUR 40 bestätigt.
Bei der VIG gab es wenige Überraschungen bei den Halbjahreszahlen, nachdem bereits vorab Eckdaten bekannt gegeben wurden. Ende September soll die Dividende von EUR 1,15/Aktie (Dividendenrendite von 5,6%) auf der HV genehmigt werden.
Auch bei der SBO gab es bei den Halbjahreszahlen keine großen Überra- schungen mehr. Der Ausblick für heuer bleibt herausfordernd angesichts eines erwarteten Einbruchs der globalen Ölexplorations- und Produktions- ausgaben um 27%. Jedoch hat das erfahrene, krisenerprobte Management bereits umfangreiche Gegenmaßnahmen eingeleitet um sicher durch die Krise zu steuern.
Bei der PORR hinterließ die Corona-Krise wie erwartet auch Spuren im 2. Quartal. Infolge der Shutdowns von Baustellen und dem Auslaufen von Großprojekten fiel die Produktionsleistung im Q2 2020 um 8,2% auf EUR 1,33 Mrd. Ergebnisseitig konnten diese negativen Corona-Effekte trotzdem nicht durch rasch ergriffene Gegenmaßnahmen abgefedert werden, sodass das Vorsteuerergebnis zum Halbjahr nur knapp positiv war. Die PORR-Aktie war diese Woche mit – 8,8% auch der schwächste ATX Prime-Titel.
Ein Profiteur der COVID 19- Pandemie ist hingegen das Biotech-Unternehmen Marinomed, dessen Umsatz im 1. Halbjahr um 38% zulegte dank der starken Nachfrage nach Carragelose-Produkten. Das Ergebnis blieb infolge der laufenden F&E-Kosten jedoch wie erwartet in den roten Zahlen.
Agrana gab diese Woche bekannt, die Zuckerfabrik in Leopoldsdorf zu schließen, da die Rübenanbaufläche in Österreich derzeit zu niedrig ist. Schließungskosten könnten hier das Ergebnis 2020/21 erheblich belasten. Eine endgültige Entscheidung steht derzeit aber noch aus.
Ausblick. In der kommenden Woche berichtet noch die Strabag ihr Halbjahresergebnis und die Zumtobel ihr Q1 2020/21. Der Flughafen Wien hält seine HV ab.
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Aktien auf dem Radar:Addiko Bank, Porr, DO&CO, Agrana, Frequentis, Pierer Mobility, EVN, Verbund, Lenzing, FACC, Semperit, Zumtobel, Amag, AT&S, Bawag, CA Immo, Erste Group, Mayr-Melnhof, OMV, RBI, SBO, voestalpine, Wienerberger, Wolford, SW Umwelttechnik, Flughafen Wien, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Österreichische Post, Telekom Austria, Uniqa.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)282541
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EuroTeleSites bietet mit seiner langjähriger Erfahrung im Bereich der Telekommunikation, Lösungen und Dienstleistungen zum Bau und der Servicierung von drahtlosen Telekommunikationsnetzwerken in sechs Ländern in der CEE-Region an: Österreich, Bulgarien, Kroatien, Slowenien, der Republik Nordmazedonien und der Republik Serbien. Das Portfolio des Unternehmens umfasst über 13.000 Standorte, die hochwertige Wholesale Services für eine breite Palette von Kunden bieten.
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29.08.2020, 5142 Zeichen
29.08.2020
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Der ATX tendierte diese Woche mit + 1,3% leicht nach oben, blieb aber hinter der stärkeren Entwicklung der internationalen Aktienmärkte zurück. Besonders im Fokus standen diese Woche in Wien die Immobilienwerte. Das Kerngeschäft Vermietung lief einheitlich stabil im 2. Quartal, operative Ergebnisrückgänge verzeichneten vor allem Titel mit Hotelexposure (S Im- mo, UBM, Warimpex) infolge der Corona Lockdowns. Die große befürchtete Abwertungswelle, wie die hohen Buchwertabschläge einpreisen, hat es zum Halbjahr hingegen nicht gegeben. Auf Entwicklerseite ist bei der UBM in den Segmenten Wohnen und Büro sogar wieder „alter“ Optimismus zurückge- kehrt und die Pipeline wurde stark aufgestockt.
Die ATX-Kursliste wird diese Woche erneut von Mayr-Melnhof angeführt mit + 5,3%. Der Aktienkurs des Herstellers von Karton und Kartonverpackungen markierte diese Woche bei EUR 148 ein neues Allzeit-Hoch. Auch Wienerberger, die wir letzte Woche auf Akkumulieren angehoben haben, legte um 5,2% zu.
Ans andere Ende der Kurstafel rutschten AT&S mit – 1,4% sowie die OMV mit -1% - beide jedoch ohne besondere unternehmensspezifische News.
Die Immofinanz konnte ihre Mieteinnahmen zum Halbjahr zwar ebenfalls steigern, verbuchte jedoch infolge eines negativen Neubewertungsergebnisses ein negatives Konzernergebnis. Die Dividende für 2019 wurde gestrichen. Dennoch sind NAV-Abschläge von über 50% unserer Meinung nach nicht gerechtfertigt.
Die S Immo erzielte ebenfalls ein Mietplus, allerdings litten die Hotels durch die Corona-bedingten Reisebeschränkungen. Das Bewertungsergebnis drehte nach einem negativen Wert im 1. Quartal wieder leicht ins Plus. Auch bei der S Immo sehen wir die Bewertungsabschläge von rund 50% zum NAV nicht gerechtfertigt insbesondere da Wohnen und Büroassets zusammen einen Anteil von 70% am Portfolio haben.
Auch die beiden Entwickler UBM und Warimpex berichteten diese Woche. UBM war dabei weniger stark von der Krise betroffen als angenommen und hat bereits wieder seinen Wachstumskurs aufgenommen. In unserer neuen Unternehmensanalyse haben wir daher unsere Kauf-Empfehlung und unser Kursziel von EUR 40 bestätigt.
Bei der VIG gab es wenige Überraschungen bei den Halbjahreszahlen, nachdem bereits vorab Eckdaten bekannt gegeben wurden. Ende September soll die Dividende von EUR 1,15/Aktie (Dividendenrendite von 5,6%) auf der HV genehmigt werden.
Auch bei der SBO gab es bei den Halbjahreszahlen keine großen Überra- schungen mehr. Der Ausblick für heuer bleibt herausfordernd angesichts eines erwarteten Einbruchs der globalen Ölexplorations- und Produktions- ausgaben um 27%. Jedoch hat das erfahrene, krisenerprobte Management bereits umfangreiche Gegenmaßnahmen eingeleitet um sicher durch die Krise zu steuern.
Bei der PORR hinterließ die Corona-Krise wie erwartet auch Spuren im 2. Quartal. Infolge der Shutdowns von Baustellen und dem Auslaufen von Großprojekten fiel die Produktionsleistung im Q2 2020 um 8,2% auf EUR 1,33 Mrd. Ergebnisseitig konnten diese negativen Corona-Effekte trotzdem nicht durch rasch ergriffene Gegenmaßnahmen abgefedert werden, sodass das Vorsteuerergebnis zum Halbjahr nur knapp positiv war. Die PORR-Aktie war diese Woche mit – 8,8% auch der schwächste ATX Prime-Titel.
Ein Profiteur der COVID 19- Pandemie ist hingegen das Biotech-Unternehmen Marinomed, dessen Umsatz im 1. Halbjahr um 38% zulegte dank der starken Nachfrage nach Carragelose-Produkten. Das Ergebnis blieb infolge der laufenden F&E-Kosten jedoch wie erwartet in den roten Zahlen.
Agrana gab diese Woche bekannt, die Zuckerfabrik in Leopoldsdorf zu schließen, da die Rübenanbaufläche in Österreich derzeit zu niedrig ist. Schließungskosten könnten hier das Ergebnis 2020/21 erheblich belasten. Eine endgültige Entscheidung steht derzeit aber noch aus.
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