Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.







Magazine aktuell


#gabb aktuell



19.01.2020, 7356 Zeichen

Ein Beitrag von Philipp Marchhart, FH St. Pölten

„Wie verteilt man Wohlstand am besten, damit er optimal wächst?“, diese Frage stellte Marc Elsberg im Rahmen seiner Keynote zur diesjährigen CIRA-Jahreskonferenz in den Raum. Anhand eines einfachen Beispiels erläuterte der Bestseller-Autor, warum es nicht stärkeren Wettbewerb, sondern vielmehr intensivere Kooperation braucht, um unser aller Wohlstand zu steigern.

„Mehr Gerechtigkeit!“, fordern die demonstrierenden Massen in Marc Elsbergs neuestem Werk „Gier“. Seine fiktive Realität wird bestimmt von drohender Massenarbeitslosigkeit und steigenden Existenzängsten inmitten einer globalen Wirtschaftskrise. In dem Gesellschafts-Thriller beschäftigt sich der Wiener mit der Frage, wie eine gerechtere Verteilung des Wohlstands funktionieren könnte. In Zeiten der immer größer werdenden Verteilungsschere zwischen Arm und Reich bekommen auch Themen der nachhaltigen und fairen Vermögensverteilung zunehmend Bedeutung.

Um das zugrundeliegende Konzept von „Gier“ zu erläutern, entführt Elsberg seine Zuhörer in die Fabelwelt des Bauers Bill. Dieser säht fleißig Jahr für Jahr Weizenbündel, mit denen er im Optimalfall wiederum dreimal so viele Bündel ernten kann. Auch Ann, Bills Nachbarin, betreibt ihre Landwirtschaft nach dem gleichen Prinzip. So weit, so gut. Doch das knifflige an der Sache ist, dass, wie auch im realen Leben, Erträge aus Ernten nicht einfach linear ansteigen. Auf besonders starke, fruchtbare Jahre folgen oftmals, bedingt durch Naturkatastrophen, relativ schwache Ernteerträge. So ist es möglich, dass Bill im selben Jahr eine Ernte von drei Bündel einfährt, während Ann vielleicht nur ein oder zwei Bündel ernten kann. Jedoch könnte es im darauffolgenden Jahr wiederum genau umgekehrt sein. Ann wäre die große Gewinnerin, während Bill aufgrund eines schlechten Erntejahres nur gleich viele Bündel ernten kann, wie er gesät hat. Was man in der wirtschaftlichen Theorie als unternehmerisches Risiko bezeichnen würde, kann in der scheinbar heilen Welt von Ann und Bill in Zeiten des Klimawandels schnell einmal gesamte Existenzen gefährden.

Doch was wäre, wenn die beiden Konkurrenten nicht mehr länger die heutzutage in der Wirtschaft vorherrschende Praxis des immer stärkeren Wettbewerbs betreiben, sondern sich dazu entschließen, gemeinsame Sache zu machen? Mit seinem simplen und doch sehr eindrucksstarken Beispiel der Bauernfabel zeigt Marc Elsberg, dass die Kooperation zweier an und für sich konkurrierender Akteure tatsächlich zu höherem Wohlstand beider Individuen führt. Legen Ann und Bill jeweils am Beginn jedes Jahres ihren Vorjahresertrag zusammen und teilen am Ende des Jahres ihre gemeinsam geernteten Weizenbündel wiederum gerecht auf, so dürfen sich beide im Endeffekt über einen höheren Ertrag freuen, als wenn sie keinerlei Kooperation eingehen und jeder für sich wirtschaften würde. Veranschaulicht wird dies auf der eigens eigenrichteten Website, in der man in die Welt von Ann und Bill eintauchen kann. Egal wie oft man den Zufallsgenerator die kommenden Ernteerträge durchspielen lässt, das Ergebnis lautet immer, dass Kooperation zu höherem Wohlstand beider Bauern führt.

Marc Elsberg zeigte mit seiner Bauernfabel inmitten unserer von Wettbewerb und Konkurrenz geprägten „Ellbogengesellschaft“ auf, dass mehr Kooperation nicht nur den Schwächeren, sondern allen nutzen würde. Dabei sind die Theorien, derer sich der Autor für seine These bedient, nicht etwa an den Haaren herbeigezogene Phantasien. Für „Gier“ stand Elsberg in regem Austausch mit Wissenschaftlern des London Mathematic Laboratory, einem privaten Institut, welches sich seit einigen Jahren mit Verteilungsfragen beschäftigt.

Manch einer wird sich bei diesem Ruf nach mehr Kooperation in die dunklen Zeiten des Kommunismus zurückversetzt fühlen. Für Marc Elsberg hinkt dieser Vergleich. Er streicht hervor, dass Kooperation nicht Gleichmacherei und Nivellierung aller Individuen bedeute. Vielmehr seien Freiheit und Individualität eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Kooperation. Nur so könnte jeder seine individuellen Stärken und Möglichkeiten im Sinne einer gemeinsamen Wohlstandssteigerung einbringen. Auch sei es unerlässlich, eine langfristige Optimierung zu verfolgen und nicht nur auf eine kurzfristige Maximierung aus zu sein.

Dass sich der Erfolg von vermehrter Kooperation nicht nur auf die einfache Welt von Bill und Ann beschränken muss, wird anhand zahlreicher Beispiele klar. So erläutert Marc Elsberg, dass in den Jahren des Wirtschaftswunders außergewöhnlich hohe Spitzensteuersätze vorherrschten, die den Aufschwung erst ermöglichten. Durch das Aufteilen der vorhandenen Mittel auf die Allgemeinheit in Form von Steuern, konnte somit höherer Wohlstand für alle erreicht werden. Auch in der Gegenwart ist Kooperation allgegenwärtig. Beispielsweise folgen Portfoliomanager im Grunde dem gleichen Prinzip. Sie streuen ihr Vermögen auf viele verschiedene Unternehmen und Branchen, um somit mögliche Risiken abzufedern.

Seit den 1970er Jahren ergeben sich in der Gesellschaft jedoch Strömungen die Marc Elsberg als „negative Kooperation“ bezeichnet. Die Tendenz ging zunehmend weg von Solidaritätsgedanken hin zu mehr Wettbewerb und individueller Verantwortung. Der für seine gründlichen Recherchen bekannte Elsberg nennt beispielsweise die damalige britische Premierministerin Margret Thatcher, welche 1987 sagte: „There is no such thing as society!“. Marc Elsberg setzt dem ein simples „There is!“ entgegen. Er will seine Erkenntnisse aus den Arbeiten des London Mathematic Laboratory  weitergeben und zum Diskurs anregen. Für ihn stellt sich nicht nur die Frage, wie man die Erkenntnisse in der gesellschaftlichen und politischen Praxis nützen kann. Auch für die Unternehmen der Zukunft soll die Theorie von mehr Kooperation ein Denkanstoß sein. So könnten vielleicht schon bald weltweite Konzerne an die Stelle von Ann und Bill treten und gemeinsam von intensiverer Kooperation profitieren. 

About: In der Coverstory des Börse Social Magazines #35 erzählte UBM-Chef Thomas Winkler u.a., wie er an der Gründung der CIRA beteiligt war. Und wie im vergangenen Magazine geschrieben: Die CIRA ist ein Essential geworden, die Jahreskonferenz ist für mich das fachliche Event-Highlight Nr. 1 im Börsebereich. Well done, Elis Karner & Co.! Freilich ist das Ganze nicht ohne Geldgeber möglich, und da ist seit Jahren die Baader Bank aus München ganz oben als Solo-Hauptsponsor angeführt. Ein Danke auch von mir für diesen Support der österreichischen Kapitalmarktkultur. Bei uns laufen die Dinge ja anders als in Deutschland. Während der dortige IR-Verband DIRK vor allem auf Gesetzesinitiativen und (freilich dringend benötigtes!) Lobbying bei der Politik setzt (das tut zB auch der Zertifikateverband DDV), sind die Österreicher eher die Connecter  mit den Listed Companies, die Kooperation ist intensiver, wie ich vernehme. Auf den folgenden Seiten fassen die omnipräsenten StudentInnen der FH St. Pölten Highlights der CIRA-Tagung zusammen. Abschließend schreibt Ex-Baader-Analystin Christine Reitsamer, dass die IR zur Kür wird. Sehe ich auch so. Und so schaffen wir im #gab‚b nun einen regelmäßigen IR-Bereich. Gastinputs auch von IR-Leuten erwünscht!  (DRA)

Aus dem "Börse Social Magazine #35" - 1 Jahr, 12 Augaben, 77 Euro. Ca. 100 Seiten im Monat, ca. 1200 Seiten Print A4



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Standort Österreich Ideen & Inputs #2: Gudrun Meierschitz, Vorständin Acredia: Sollen Unternehmen auch in der Krise mutig sein?




 

Bildnachweis

1. MWF-Studierende im und mit dem aktuellen Börse Social Magazine: Zweite Reihe (von links nach rechts): Philipp Marchart, re Moritz Rausch Erste Reihe (von links nach rechts): Lisa Loidl, Tamara Kirner, Anna Klinz, Karoline Peck

Aktien auf dem Radar:Warimpex, CA Immo, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Polytec Group, Immofinanz, EVN, Kapsch TrafficCom, Lenzing, Verbund, VIG, Pierer Mobility, Marinomed Biotech, Frequentis, SBO, DO&CO, Stadlauer Malzfabrik AG, Wolford, Wiener Privatbank, Oberbank AG Stamm, Agrana, Semperit, Amag, Erste Group, Flughafen Wien, Österreichische Post, Rosenbauer, S Immo, Telekom Austria, Uniqa.


Random Partner

Polytec
Die Polytec Group ist ein Entwickler und Hersteller von hochwertigen Kunststoffteilen und ist mit 26 Standorten und über 4.500 Mitarbeitern weltweit aktiv. Das österreichische Unternehmen zählt renommierte Weltmarken der Automobilindustrie zu seinen Kunden.

>> Besuchen Sie 68 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
AT0000A2U5T7
AT0000A2VYE4
AT0000A3D5K6
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 9-10: FACC(1), ams-Osram(1), Verbund(1)
    BSN MA-Event Münchener Rück
    BSN MA-Event Siemens Healthineers
    Star der Stunde: Austriacard Holdings AG 0.94%, Rutsch der Stunde: Warimpex -3.07%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 8-9: EVN(1)
    BSN MA-Event Beiersdorf
    #gabb #1651

    Featured Partner Video

    ABC Audio Business Chart #112: Aktien, Anleihen oder doch ein Immobilieninvestment? (Josef Obergantschnig)

    Mit dem Anstieg der Inflation steigen auch die Mieten. Das sorgt verständlicherweise für heftigen Diskussionsbedarf. Die Frage stellt sich aber natürlich auch, ob die Erhöhungen gerechtfertigt sind...

    Books josefchladek.com

    Jerker Andersson
    Found Diary
    2024
    Self published

    Mimi Plumb
    Landfall
    2018
    TBW Books

    Federico Renzaglia
    Bonifica
    2024
    Self published

    Stefania Rössl & Massimo Sordi (eds.)
    Index Naturae
    2023
    Skinnerboox

    Ed van der Elsken
    Liebe in Saint Germain des Pres
    1956
    Rowohlt

    IR#4 Governance: Vergütungspolitik ante portas (Philipp Marchhart)


    19.01.2020, 7356 Zeichen

    Ein Beitrag von Philipp Marchhart, FH St. Pölten

    „Wie verteilt man Wohlstand am besten, damit er optimal wächst?“, diese Frage stellte Marc Elsberg im Rahmen seiner Keynote zur diesjährigen CIRA-Jahreskonferenz in den Raum. Anhand eines einfachen Beispiels erläuterte der Bestseller-Autor, warum es nicht stärkeren Wettbewerb, sondern vielmehr intensivere Kooperation braucht, um unser aller Wohlstand zu steigern.

    „Mehr Gerechtigkeit!“, fordern die demonstrierenden Massen in Marc Elsbergs neuestem Werk „Gier“. Seine fiktive Realität wird bestimmt von drohender Massenarbeitslosigkeit und steigenden Existenzängsten inmitten einer globalen Wirtschaftskrise. In dem Gesellschafts-Thriller beschäftigt sich der Wiener mit der Frage, wie eine gerechtere Verteilung des Wohlstands funktionieren könnte. In Zeiten der immer größer werdenden Verteilungsschere zwischen Arm und Reich bekommen auch Themen der nachhaltigen und fairen Vermögensverteilung zunehmend Bedeutung.

    Um das zugrundeliegende Konzept von „Gier“ zu erläutern, entführt Elsberg seine Zuhörer in die Fabelwelt des Bauers Bill. Dieser säht fleißig Jahr für Jahr Weizenbündel, mit denen er im Optimalfall wiederum dreimal so viele Bündel ernten kann. Auch Ann, Bills Nachbarin, betreibt ihre Landwirtschaft nach dem gleichen Prinzip. So weit, so gut. Doch das knifflige an der Sache ist, dass, wie auch im realen Leben, Erträge aus Ernten nicht einfach linear ansteigen. Auf besonders starke, fruchtbare Jahre folgen oftmals, bedingt durch Naturkatastrophen, relativ schwache Ernteerträge. So ist es möglich, dass Bill im selben Jahr eine Ernte von drei Bündel einfährt, während Ann vielleicht nur ein oder zwei Bündel ernten kann. Jedoch könnte es im darauffolgenden Jahr wiederum genau umgekehrt sein. Ann wäre die große Gewinnerin, während Bill aufgrund eines schlechten Erntejahres nur gleich viele Bündel ernten kann, wie er gesät hat. Was man in der wirtschaftlichen Theorie als unternehmerisches Risiko bezeichnen würde, kann in der scheinbar heilen Welt von Ann und Bill in Zeiten des Klimawandels schnell einmal gesamte Existenzen gefährden.

    Doch was wäre, wenn die beiden Konkurrenten nicht mehr länger die heutzutage in der Wirtschaft vorherrschende Praxis des immer stärkeren Wettbewerbs betreiben, sondern sich dazu entschließen, gemeinsame Sache zu machen? Mit seinem simplen und doch sehr eindrucksstarken Beispiel der Bauernfabel zeigt Marc Elsberg, dass die Kooperation zweier an und für sich konkurrierender Akteure tatsächlich zu höherem Wohlstand beider Individuen führt. Legen Ann und Bill jeweils am Beginn jedes Jahres ihren Vorjahresertrag zusammen und teilen am Ende des Jahres ihre gemeinsam geernteten Weizenbündel wiederum gerecht auf, so dürfen sich beide im Endeffekt über einen höheren Ertrag freuen, als wenn sie keinerlei Kooperation eingehen und jeder für sich wirtschaften würde. Veranschaulicht wird dies auf der eigens eigenrichteten Website, in der man in die Welt von Ann und Bill eintauchen kann. Egal wie oft man den Zufallsgenerator die kommenden Ernteerträge durchspielen lässt, das Ergebnis lautet immer, dass Kooperation zu höherem Wohlstand beider Bauern führt.

    Marc Elsberg zeigte mit seiner Bauernfabel inmitten unserer von Wettbewerb und Konkurrenz geprägten „Ellbogengesellschaft“ auf, dass mehr Kooperation nicht nur den Schwächeren, sondern allen nutzen würde. Dabei sind die Theorien, derer sich der Autor für seine These bedient, nicht etwa an den Haaren herbeigezogene Phantasien. Für „Gier“ stand Elsberg in regem Austausch mit Wissenschaftlern des London Mathematic Laboratory, einem privaten Institut, welches sich seit einigen Jahren mit Verteilungsfragen beschäftigt.

    Manch einer wird sich bei diesem Ruf nach mehr Kooperation in die dunklen Zeiten des Kommunismus zurückversetzt fühlen. Für Marc Elsberg hinkt dieser Vergleich. Er streicht hervor, dass Kooperation nicht Gleichmacherei und Nivellierung aller Individuen bedeute. Vielmehr seien Freiheit und Individualität eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Kooperation. Nur so könnte jeder seine individuellen Stärken und Möglichkeiten im Sinne einer gemeinsamen Wohlstandssteigerung einbringen. Auch sei es unerlässlich, eine langfristige Optimierung zu verfolgen und nicht nur auf eine kurzfristige Maximierung aus zu sein.

    Dass sich der Erfolg von vermehrter Kooperation nicht nur auf die einfache Welt von Bill und Ann beschränken muss, wird anhand zahlreicher Beispiele klar. So erläutert Marc Elsberg, dass in den Jahren des Wirtschaftswunders außergewöhnlich hohe Spitzensteuersätze vorherrschten, die den Aufschwung erst ermöglichten. Durch das Aufteilen der vorhandenen Mittel auf die Allgemeinheit in Form von Steuern, konnte somit höherer Wohlstand für alle erreicht werden. Auch in der Gegenwart ist Kooperation allgegenwärtig. Beispielsweise folgen Portfoliomanager im Grunde dem gleichen Prinzip. Sie streuen ihr Vermögen auf viele verschiedene Unternehmen und Branchen, um somit mögliche Risiken abzufedern.

    Seit den 1970er Jahren ergeben sich in der Gesellschaft jedoch Strömungen die Marc Elsberg als „negative Kooperation“ bezeichnet. Die Tendenz ging zunehmend weg von Solidaritätsgedanken hin zu mehr Wettbewerb und individueller Verantwortung. Der für seine gründlichen Recherchen bekannte Elsberg nennt beispielsweise die damalige britische Premierministerin Margret Thatcher, welche 1987 sagte: „There is no such thing as society!“. Marc Elsberg setzt dem ein simples „There is!“ entgegen. Er will seine Erkenntnisse aus den Arbeiten des London Mathematic Laboratory  weitergeben und zum Diskurs anregen. Für ihn stellt sich nicht nur die Frage, wie man die Erkenntnisse in der gesellschaftlichen und politischen Praxis nützen kann. Auch für die Unternehmen der Zukunft soll die Theorie von mehr Kooperation ein Denkanstoß sein. So könnten vielleicht schon bald weltweite Konzerne an die Stelle von Ann und Bill treten und gemeinsam von intensiverer Kooperation profitieren. 

    About: In der Coverstory des Börse Social Magazines #35 erzählte UBM-Chef Thomas Winkler u.a., wie er an der Gründung der CIRA beteiligt war. Und wie im vergangenen Magazine geschrieben: Die CIRA ist ein Essential geworden, die Jahreskonferenz ist für mich das fachliche Event-Highlight Nr. 1 im Börsebereich. Well done, Elis Karner & Co.! Freilich ist das Ganze nicht ohne Geldgeber möglich, und da ist seit Jahren die Baader Bank aus München ganz oben als Solo-Hauptsponsor angeführt. Ein Danke auch von mir für diesen Support der österreichischen Kapitalmarktkultur. Bei uns laufen die Dinge ja anders als in Deutschland. Während der dortige IR-Verband DIRK vor allem auf Gesetzesinitiativen und (freilich dringend benötigtes!) Lobbying bei der Politik setzt (das tut zB auch der Zertifikateverband DDV), sind die Österreicher eher die Connecter  mit den Listed Companies, die Kooperation ist intensiver, wie ich vernehme. Auf den folgenden Seiten fassen die omnipräsenten StudentInnen der FH St. Pölten Highlights der CIRA-Tagung zusammen. Abschließend schreibt Ex-Baader-Analystin Christine Reitsamer, dass die IR zur Kür wird. Sehe ich auch so. Und so schaffen wir im #gab‚b nun einen regelmäßigen IR-Bereich. Gastinputs auch von IR-Leuten erwünscht!  (DRA)

    Aus dem "Börse Social Magazine #35" - 1 Jahr, 12 Augaben, 77 Euro. Ca. 100 Seiten im Monat, ca. 1200 Seiten Print A4



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Standort Österreich Ideen & Inputs #2: Gudrun Meierschitz, Vorständin Acredia: Sollen Unternehmen auch in der Krise mutig sein?




     

    Bildnachweis

    1. MWF-Studierende im und mit dem aktuellen Börse Social Magazine: Zweite Reihe (von links nach rechts): Philipp Marchart, re Moritz Rausch Erste Reihe (von links nach rechts): Lisa Loidl, Tamara Kirner, Anna Klinz, Karoline Peck

    Aktien auf dem Radar:Warimpex, CA Immo, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Polytec Group, Immofinanz, EVN, Kapsch TrafficCom, Lenzing, Verbund, VIG, Pierer Mobility, Marinomed Biotech, Frequentis, SBO, DO&CO, Stadlauer Malzfabrik AG, Wolford, Wiener Privatbank, Oberbank AG Stamm, Agrana, Semperit, Amag, Erste Group, Flughafen Wien, Österreichische Post, Rosenbauer, S Immo, Telekom Austria, Uniqa.


    Random Partner

    Polytec
    Die Polytec Group ist ein Entwickler und Hersteller von hochwertigen Kunststoffteilen und ist mit 26 Standorten und über 4.500 Mitarbeitern weltweit aktiv. Das österreichische Unternehmen zählt renommierte Weltmarken der Automobilindustrie zu seinen Kunden.

    >> Besuchen Sie 68 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    AT0000A2U5T7
    AT0000A2VYE4
    AT0000A3D5K6
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 9-10: FACC(1), ams-Osram(1), Verbund(1)
      BSN MA-Event Münchener Rück
      BSN MA-Event Siemens Healthineers
      Star der Stunde: Austriacard Holdings AG 0.94%, Rutsch der Stunde: Warimpex -3.07%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 8-9: EVN(1)
      BSN MA-Event Beiersdorf
      #gabb #1651

      Featured Partner Video

      ABC Audio Business Chart #112: Aktien, Anleihen oder doch ein Immobilieninvestment? (Josef Obergantschnig)

      Mit dem Anstieg der Inflation steigen auch die Mieten. Das sorgt verständlicherweise für heftigen Diskussionsbedarf. Die Frage stellt sich aber natürlich auch, ob die Erhöhungen gerechtfertigt sind...

      Books josefchladek.com

      Eron Rauch
      The Eternal Garden
      2023
      Self published

      Helen Levitt
      A Way of Seeing
      1965
      The Viking Press

      Kazumi Kurigami
      操上 和美
      2002
      Switch Publishing Co Ltd

      Mimi Plumb
      Landfall
      2018
      TBW Books

      Shōji Ueda
      Brilliant Scenes: Shoji Ueda Photo Album
      1981
      Nippon Camera