04.12.2019, 1925 Zeichen
Die Erste Group baut ihr Social-Banking-Programm in Zentral- und Osteuropa (CEE) aus. Eine Studie über den Erfolg der Social-Banking-Aktivitäten („Impact Assessment“), die in Zusammenarbeit mit dem NPO Kompetenzzentrum der Wirtschaftsuniversität Wien durchgeführt wurde, bewertet die Auswirkungen des Social Banking auf lokaler Ebene. In CEE wurde das Social-Banking-Angebot der Erste bereits von mehr als 19.000 in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Menschen, 7.000 Kleinbauern, 3.100 Gründern von Kleinunternehmen in Gebieten mit hoher Arbeitslosigkeit und Armut sowie von 600 sozialen Organisationen in Anspruch genommen. Insgesamt hat die Erste in CEE Kredite in Höhe von EUR 235 Mio. vergeben, davon allein EUR 65 Mio. im Zeitraum 2018/2019.
Das Erste Social Banking hat bisher 3.100 Unternehmensgründer und fast 7.000 Kleinbauern unterstützt, um in CEE die Arbeitslosigkeit im ländlichen Raum zu bekämpfen. Für ein Drittel dieser Unternehmenskunden bedeutete ein Gründungskredit für ein eigenes Unternehmen den Weg aus der Arbeitslosigkeit – nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere: Im Durchschnitt schafft jeder Unternehmensgründer in seinem Umfeld zwei weitere Arbeitsplätze. 50% dieser Unternehmer geben an, dass die Gründung oder Erweiterung ihres Unternehmens ohne die Unterstützung durch die Erste nicht möglich gewesen wäre. Die Erste an diese Kunden weitere Kredite in Höhe von mehr als 160 Mio. Euro.
„Eine der schwierigsten Aufgaben für Kleinunternehmen ist es, die für die Umsetzung ihrer Ideen benötigten Finanzierungen zu erlangen. Für Unternehmerinnen sind die Hürden sogar noch höher, da sie auch noch mit geschlechtsspezifischen Vorurteilen zu kämpfen haben. Mit unserer Hilfe können sie etwa ein Generationencafé in Wien, eine Schafzucht in Rumänien oder ein Geschäft für Bio-Babybekleidung in Kroatien gründen oder erfolgreich weiter entwickeln", erklärt Peter Surek, Head of Social Banking.
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