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23.03.2019
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Die VIG konnte gemäß den vorläufigen Zahlen 2018 die verrechneten Prämien gegenüber 2017 um 2,9% auf EUR 9,66 Mrd. steigern. Bereinigt um den Rückgang bei den Einmalerlägen erhöhte sich das Plus bei den Prämien auf 5,2%. Der Vorsteuergewinn konnte um 10% auf EUR 485 Mio. gesteigert werden, auch dank eines soliden Finanzergebnisses (starker Beitrag der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften), womit die eigene Guidance von EUR 450-470 Mio. übertroffen wurde. Aufgrund eines höheren Minderheitenanteils verfehlte die VIG jedoch unsere Schätzungen beim Nettogewinn, der mit EUR 269 Mio. im Geschäftsjahr 2018 rund 10% unter dem Vorjahr zu liegen kam. Die Combined Ratio entwickelte sich 2018 sehr positiv und verbesserte sich deutlich von 96,7% auf 96,0%. Die Dividende 2018 soll mit EUR 1,00/Aktie um 10 Cent gegenüber dem Vorjahr erhöht werden (entspricht einer Dividendenrendite von rund 4,4%). Der finale Jahresabschluss wird am 17. April veröffentlicht.
Ausblick. Für 2019 peilt das Management ein Prämienvolumen von EUR 9,9 Mrd. und einen Vorsteuergewinn zwischen EUR 500 - 520 Mio. an. Für 2020 hob die VIG ihre Guidance leicht an. Das Prämienvolumen soll weiter auf EUR 10,2 Mrd. steigen (zuvor: EUR 10 Mrd.) und der Vorsteuergewinn in einer Bandbreite zwischen EUR 530-550 Mio. zu liegen kommen (zuvor: EUR 500-520 Mio.). Die Ausschüttungsquote wurde ebenfalls angehoben auf nunmehr 30 - 50% des Jahresüberschusses (zuvor: mind. 30%). Obwohl das 4. Quartal etwas unter den Erwartungen lag, sehen wir die angehobene Guidance 2020 sowie die höhere Ausschüttungsquote als positiv für die Aktie. Wir bleiben bei unserer Kaufempfehlung.
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vig_angehobene_guidance_und_hohere_ausschuttungsquote_positiv_fur_die_aktie
Aktien auf dem Radar:Porr, VIG, FACC, Pierer Mobility, Addiko Bank, Rosenbauer, Lenzing, Andritz, Mayr-Melnhof, ATX, ATX Prime, ATX TR, voestalpine, Wienerberger, DO&CO, RBI, Palfinger, SW Umwelttechnik, Flughafen Wien, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, Agrana, Amag, Kapsch TrafficCom, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, Uniqa.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)228271
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23.03.2019
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Semperit steigerte seinen Konzernumsatz 2018 marginal um 0,5% auf EUR 878,5 Mio. Vor allem das Industriesegment, in dem die Restrukturierung gut vorangeschritten ist, erzielte ein Umsatzplus von 5,6%. Das Medizinsegment blieb unter Wettbewerbs-und Preisdruck und verzeichnete hingegen einen mengenmäßig bedingten Umsatzrückgang von 7,6%. Fortschritte im Restrukturierungsprogramm sind in der Verbesserung des bereinigten EBIT von EUR -0,8 Mio. im Jahr 2017 auf EUR 15,4 Mio. sichtbar. Trotzdem schaffte es Semperit noch nicht, das bereinigte Ergebnis nach Steuern in den schwarzen Bereich zu drehen. Mit EUR -17,3 Mio. wurde der Verlust jedoch deutlich gemindert im Vergleich zu EUR -43,3 Mio. im Jahr zuvor. Der ausgewiesene Wert für das Nettoergebnis nach Minderheiten für das Geschäftsjahr 2018 lag bei EUR -85,0 Mio. EUR verglichen mit EUR -25,7 Mio. zuvor und war vor allem durch die Wertminderung im Segment Sempermed (EUR 55,2 Mio.) sowie den Kosten für die Schließung des Sempertrans Standorts in China (EUR 7,8 Mio.) belastet. Für 2019 gab der Vorstand keinen konkreten Ausblick. Laut Management wird das Hauptaugenmerk der Restrukturierung auf dem Medizinsegment bleiben. Im Sektor Industrie wird sich die Firma vorerst auf organisches Wachstum konzentrieren, aber im Laufe des Jahres auch sukzessive mit anorganischen Wachstumsüberlegungen beschäftigen. Nach wie vor ist der Abschluss der Transformation für Ende 2020 geplant. Ab diesem Zeitpunkt sollte Semperit eine EBITDA-Marge von rund 10% (Run Rate 2021) erzielen.
Ausblick. Semperit befindet sich mitten in einem komplexen Restrukturierungsprozess. Die Zahlen 2018 lagen im Großen und Ganzen im Rahmen unserer Erwartungen. Es war positiv zu sehen, dass die bereinigten Zahlen 2018 bereits erste Erfolge aus dem Restrukturierungsprogram im Industriesegment demonstrierten. Die Transformation im Medizinbereich wird jedoch wesentlich mehr Zeit benötigen. Unserer Meinung nach sind die Negativfaktoren auf aktuellen Kursniveaus schon großteils berücksichtigt. Nichtdestotrotz wird der Weg noch lange sein und verbunden mit vielen Unsicherheiten. Wir bleiben bei unserer Halten Empfehlung und daher an der Seitenlinie.
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Die VIG konnte gemäß den vorläufigen Zahlen 2018 die verrechneten Prämien gegenüber 2017 um 2,9% auf EUR 9,66 Mrd. steigern. Bereinigt um den Rückgang bei den Einmalerlägen erhöhte sich das Plus bei den Prämien auf 5,2%. Der Vorsteuergewinn konnte um 10% auf EUR 485 Mio. gesteigert werden, auch dank eines soliden Finanzergebnisses (starker Beitrag der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften), womit die eigene Guidance von EUR 450-470 Mio. übertroffen wurde. Aufgrund eines höheren Minderheitenanteils verfehlte die VIG jedoch unsere Schätzungen beim Nettogewinn, der mit EUR 269 Mio. im Geschäftsjahr 2018 rund 10% unter dem Vorjahr zu liegen kam. Die Combined Ratio entwickelte sich 2018 sehr positiv und verbesserte sich deutlich von 96,7% auf 96,0%. Die Dividende 2018 soll mit EUR 1,00/Aktie um 10 Cent gegenüber dem Vorjahr erhöht werden (entspricht einer Dividendenrendite von rund 4,4%). Der finale Jahresabschluss wird am 17. April veröffentlicht.
Ausblick. Für 2019 peilt das Management ein Prämienvolumen von EUR 9,9 Mrd. und einen Vorsteuergewinn zwischen EUR 500 - 520 Mio. an. Für 2020 hob die VIG ihre Guidance leicht an. Das Prämienvolumen soll weiter auf EUR 10,2 Mrd. steigen (zuvor: EUR 10 Mrd.) und der Vorsteuergewinn in einer Bandbreite zwischen EUR 530-550 Mio. zu liegen kommen (zuvor: EUR 500-520 Mio.). Die Ausschüttungsquote wurde ebenfalls angehoben auf nunmehr 30 - 50% des Jahresüberschusses (zuvor: mind. 30%). Obwohl das 4. Quartal etwas unter den Erwartungen lag, sehen wir die angehobene Guidance 2020 sowie die höhere Ausschüttungsquote als positiv für die Aktie. Wir bleiben bei unserer Kaufempfehlung.
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