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S&P 500 Letzter SK:  0.00 ( 0.67%)

25.03.2018

Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Aus dem Marktkommentar von Raiffeisen Research: In den letzten Handelstagen standen die globalen Aktienmärkte wieder kräftig unter Verkaufsdruck. Breite europäische Indizes, wie der STOXX Europe 600, notieren mittlerweile seit Jahresbeginn mit rund 6 % im Minus und auch beim S&P 500 sind sämtliche Jahresgewinne dahingeschmolzen. Hintergrund für die jüngsten Kursverluste waren die da und dort etwas schwächer als erwarteten Vorlaufindikatoren (Flash-PMIs), aber vor allem die Drohgebärden im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Eine Eskalation in Richtung „Handelskrieg“ ist hier zwar nicht auszuschließen. Dennoch halten wir es weiter für wahrscheinlicher, dass in dieser Thematik Kompromisse gefunden werden, die keine substanziell negative Auswirkung auf den Welthandel haben. Ein Silberstreifen am Horizont dsbzgl. ist, dass es eine dreißigtägige Konsultationsfrist nach der Bekanntgabe der in den Strafzöllen inkludierten Produkte gegen China gibt, welche Spielraum für Verhandlungen bietet. Immerhin haben die USA nach der anfänglich harten Rhetorik bei den Schutzzöllen für Stahl und Aluminimum nun auch wichtige Partner vorerst bis 1. Mai ausgenommen, um eine Verständigung zu erzielen.

Kein Öl ins Feuer goss die Fed auf ihrer Zinssitzung. Die erwartete Zinserhöhung um 25 Basispunkte wurde gesetzt und zwei weitere sind erstmal für heuer avisiert. Lediglich für 2019 nahm man den skizzierten Pfad um einen Schritt nach oben. Dies ist nicht nur den steigenden Inflationsrisiken, sondern natürlich auch der Stärke der US-Konjunktur geschuldet, welche durch die aktuelle expansive Fiskalpolitik einen zusätzlichen Schub erfährt. Die solcherart soliden Fundamentaldaten (robuste Konjunktur, starke Gewinnaussichten) sollten sich unserer Meinung dann auch in Richtung Frühsommer wieder gegen die Ängste vor US-Zinsanstiegen und einem Handelskrieg durchsetzen, auch wenn letztere noch für turbulente Wochen sorgen werden. Ein starker Impuls zu mehr Optimismus könnte hier von der Anfang April startenden US-Berichtssaison kommen. Für das Q1 wird auf aggregierter Ebene ein Gewinnwachstum für den S&P 500 von 17 % (!) erwartet. Diese Zahl dürfte aber durchaus übertroffen werden. Für die Eurozone-Aktienmärkte ist hervorzuheben, dass sich die Bewertungen durch die Rückschläge deutlich moderiert haben und sich trotz des von uns weiter stark erwarteten EUR/USD die Aufwertungsdynamik (Veränderung im Jahresvergleich) deutlich einbremsen sollte. Wir bestätigen daher für die von uns beobachteten Aktienindizes die „Kauf“-Empfehlung. Einzig den chinesischen HSCE sehen wir ob der Handelskonflikte und einer sich verlangsamenden Wirtschaftsdynamik hinterherhinken. Unsere überarbeiteten Kursziele finden Sie in der Tabelle links unten.

Company im Artikel

S&P 500

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Indizes und Rohstoffe
Show latest Report (24.03.2018)
 



Chart, Trading, Börse (Bild: Pixabay/PIX1861 https://pixabay.com/de/chart-trading-kurse-analyse-1942057/ )



Aktien auf dem Radar:Addiko Bank, Porr, DO&CO, Agrana, Frequentis, Pierer Mobility, EVN, Verbund, Lenzing, FACC, Semperit, Zumtobel, Amag, AT&S, Bawag, CA Immo, Erste Group, Mayr-Melnhof, OMV, RBI, SBO, voestalpine, Wienerberger, Wolford, SW Umwelttechnik, Flughafen Wien, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Österreichische Post, Telekom Austria, Uniqa.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Volatilität der globalen Leitindizes sollte ansteigen


25.03.2018

Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Der S&P 500 gab um -3,8% nach der Nasdaq 100 Index verlor -5% und der Stoxx 600 -2%. Der Nikkei 225 fiel um -1%. Der globale Schwellenländer- Index notierte 2,8% tiefer, wies aber eine relativ bessere Entwicklung auf als der Weltaktienindex der entwickelten Länder (-3,4%).

Die vergangene Woche war geprägt von einem sich ausweitenden Konflikt um die Einführung von Zöllen durch die USA. Zuletzt war vor allem China das von den USA anvisierte Land, dessen Exporte in die USA bei zahlreichen Produktgruppen mit Zollabgaben belastet werden sollen. Die möglichen Gegenmaßnahmen Chinas sind noch nicht definiert. Faktum ist jedoch, dass diese politisch motivierten Maßnahmen den meisten Unternehmen und deren Kunden nicht nützen. Für Aktien-Investoren sind diese Entwicklungen vor allem ein Risikofaktor. In Folge führten die Gewinnmitnahmen zu einem erhöhten Verkaufsdruck bei Aktien.

Die Anhebung des Leitzinssatzes durch die FED um +0,25%-Punkte auf eine Spanne von 1,5–1,75% und die Prognose für heuer war ein weiterer Faktor, der den Marktteilnehmer klar machte, dass 2018 zumindest noch mit zwei Zinsanhebungen gerechnet werden muss.

Der Global Econonomic Surprise Index zeigt, dass derzeit die negativen Überraschungen der globalen Wirtschaftsdaten im Verhältnis zu den positiven Überraschungen überwiegen.

In der Eurozone ist beispielsweise der Einkaufsmanagerindex zuletzt gefallen. Die Aussichten für Aktien haben sich demnach in der Eurozone eingetrübt.

Ausblick Globale Aktien: Die Abschwächung der globalen Aktienindizes sollte in der kommenden Woche andauern. Der Konflikt um die Einführung von Zöllen durch die USA und die zu erwartenden Gegenmaßnahmen der betroffenen Länder erhöhen die Unsicherheit für Investoren. Auch aus diesem Grund sollten die Volatilitäten der globalen Leitindizes ansteigen.


Companies im Artikel
Nasdaq Letzter SK:  0.00 ( -1.38%)
Nikkei Letzter SK:  0.00 ( 0.00%)
S&P 500 Letzter SK:  0.00 ( 0.67%)
Kurstafel im Erste Group-Headquarter, Kurse, Trading, Index, Indizes, ATX, Bild: beigestellt © Aussendung


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