Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: Kursrückgang ist eine Chance die Aktienquote zu erhöhen


Credit Suisse
Akt. Indikation:  0.84 / 0.84
Uhrzeit:  17:11:50
Veränderung zu letztem SK:  0.02%
Letzter SK:  0.84 ( 0.00%)

S&P 500 Letzter SK:  0.84 ( -1.04%)

09.02.2018

Zugemailt von / gefunden bei: MFS (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Eine Korrektur, aber wohl kein Wendepunkt, Kommentar von James Swanson, MFS Chief Investment Strategist: Für den Ausverkauf an den Aktienmärkten, der letzte Woche begann und sich am Montag, dem 5. Februar, unter starken Schwankungen beschleunigte, scheint es mehrere Gründe zu geben. So dramatisch der Einbruch um 4,5% am Montag auch schien, in der Rangliste der höchsten Tagesverluste des S&P 500 belegt er nur Platz 24.

Um herauszufinden, warum der Markt so plötzlich einbrach, müssen wir mit den Bewertungen beginnen. In den letzten 12 bis 18 Monaten trieb der synchrone Aufschwung der Weltwirtschaft zusammen mit geringer Inflation und niedrigen Zinsen die Aktienmarktbewertungen deutlich über das hinaus, was man kennt. Ende 2017 notierte der S&P 500 zum 22-fachen der Vergangenheitsgewinne und damit deutlich über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre (15,7). Aktien sind schon seit einiger Zeit teuer; die Gewinne waren zuletzt stabil, aber die Kurse haben noch stärker zugelegt.

Neben den hohen Bewertungen machten den Investoren in den letzten Tagen auch die sich mehrenden Hinweise auf allmählichen Inflationsdruck nach den lange Zeit nur sehr schwach steigenden Verbraucherpreisen Sorgen. Nach dem US-Arbeitsmarktbericht von Freitag sind die durchschnittlichen Stundenlöhne annualisiert um 2,9% gestiegen, so stark wie zuletzt in der Frühphase der Erholung von der Finanzkrise im Jahr 2009. Auch die Einkaufspreiskomponenten der ISM-Einkaufsmanagerindizes sind zuletzt gestiegen. Für das verarbeitende Gewerbe wurde im Januar ein Wert von 72,7 ausgewiesen, für den Dienstleistungssektor einer von 61,9. Beide Zahlen liegen damit deutlich über der 50-Punkte-Marke, deren Überschreiten einen Aufschwung signalisiert. Der starke Anstieg beider Indizes und die ebenfalls hohen Werte für Bestellungen und Auftragsbestände in beiden Zeitreihen lassen immer mehr Investoren Engpässe befürchten. Sie könnten zu höheren Preisen und einer Überreaktion der Fed führen.

Die Anleiherenditen sind daher in den letzten Monaten gestiegen, und seit Jahresbeginn hat sich der Anstieg weiter beschleunigt. Von etwa 2,40% Anfang Januar ist die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen diesen Morgen auf 2,89% gestiegen. Die wachsenden Verluste am Aktienmarkt sorgten dann aber für eine Flucht in Qualität, sodass die Renditen wieder auf 2,70% zurückgingen. Nachdem die Renditen lange Zeit sehr niedrig waren, sind Anleihen mit ihren höheren Renditen gegenüber Aktien jetzt wieder wettbewerbsfähiger.

Wesentlich beigetragen zum starken Ausverkauf hat auch der Anstieg der Marktvolatilität. Der Chicago Board Options Exchange Volatility Index (VIX) stand in den letzten zwölf Monaten bei durchschnittlich 11,2%, was extrem wenig ist. Da die Aktienkurse im letzten Jahr immer weiter gestiegen sind, bauten Investoren große Short-Positionen in Volatilität auf – institutionelle Investoren meist mit Volatilitätsstrategien, Privatanleger mit gehebelten ETFs. Als die Aktienmärkte dann drehten, sprang der VIX am 5. Februar auf 39% und am 6. Februar auf 50%. Wer Short-Positionen in Volatilität hatte, sicherte sie ab, und zwar durch den Verkauf von Aktien des zugrundeliegenden S&P 500 Index. Dies dürfte den Ausverkauf verstärkt haben.

Ein letzter Faktor, der zur Nervosität an den Märkten beigetragen haben könnte, ist der Amtsantritt des neuen Fed-Vorsitzenden sowie einiger neuer Boardmitglieder und regionaler Fed-Präsidenten. Die meisten der neu ernannten Notenbanker gelten im Vergleich zu ihren Vorgängern eher als Falken. Kaum jemand rechnet damit, dass die Fed ihre Geldpolitik bald drastisch ändert, doch alles in allem traut man dem neuen Offenmarktausschuss schnellere Zinserhöhungen zu als dem alten.

Der Kursrückgang in den letzten Tagen nähert sich einer Korrektur; seit dem jüngsten Höchststand haben die Kurse schon fast 10% verloren. Von einer Baisse, definiert als 20% Rückgang gegenüber dem 52-Wochen-Hoch, sind wir aber noch weit entfernt. Wichtig ist aber auch, dass nicht alle Baissen zu einer Rezession führen. Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es neun Baissen, die nicht in der Rezession mündeten. Bei acht weiteren war die Rezession aber nicht weit. Baissen sind also kein wirklich guter Indikator für Konjunkturabschwünge. Angesichts der starken Weltkonjunktur ist nicht davon auszugehen, dass der jüngste Abschwung auf eine bevorstehende Rezession hindeutet, zumal das Wachstum in vielen Ländern sogar noch zulegt.

Auch die Rahmenbedingungen sprechen nicht für einen längeren Marktabschwung. Die Unternehmensfinanzen sind noch immer gut und die Gewinne haben im 4. Quartal die Erwartungen übertroffen. Hinzu kommt, dass es an den Credit-Märkten keine Anzeichen für große Veränderungen der Risikobereitschaft gibt. Die High-Yield-Spreads haben sich zwar ausgeweitet, aber nur leicht, und sie waren zuvor auch extrem niedrig gewesen. Der jüngste Anstieg der Renditen von Anleihen ohne Investmentgrade-Rating hatte eher mit den steigenden Staatsanleiherenditen als mit Zweifeln an der Kreditqualität zu tun. Das kann Aktieninvestoren beruhigen.

Meiner Ansicht nach ist der Kursrückgang eine Chance für Investoren, umzuschichten und vielleicht die Aktienquote zu erhöhen. In der Vergangenheit war eine hohe Volatilität oft eine Kaufgelegenheit. Nach Angaben der Credit Suisse verzeichnete der S&P 500 in den drei Monaten nach einem Anstieg des VIX auf über 25% durchschnittlich 6,4% Ertrag. Wenn der VIX die 25% überschritt, verdiente man in den folgenden drei Monaten sogar durchschnittlich 6,9%.


Fazit
Ausverkäufe wie der letzte sind dramatisch, können aber auch eine Chance sein. So lange der Markt keine Rezession signalisiert, liegen die Chancen für Anleger auf der Hand. Das Rezessionsrisiko ist sicher gestiegen, aber keineswegs in einem alarmierenden Ausmaß. Die Credit Spreads und die Auftragseingänge deuten keine Rezession an, doch gibt es jetzt mehr Anzeichen dafür, dass wir uns am Ende des Konjunkturzyklus befinden.

Investoren sollten Geduld haben und bereit sein, die Risiken leicht zu erhöhen, insbesondere im Aktienbereich. Insgesamt kommt es weiter auf eine ausgewogene Allokation an, mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Unternehmen, die bewiesen haben, dass sie dauerhaft hohe freie Cashflows erzielen können und hohe freie Cashflow-Margen haben.

Der Konjunkturzyklus befindet sich in seinem neunten Jahr und viele haben die letzte Rezession schon vergessen, auch an der Wall Street. Es scheint aber keine neue zu drohen. Dieser Winter bietet daher die Möglichkeit, die Aktienquote moderat zu erhöhen. Man sollte aber nicht vergessen, dass die Endphase eines Konjunkturzyklus die richtige Zeit ist, um über Kapitalschutz nachzudenken – statt zu versuchen, aus dem Markt noch den letzten Cent herauszuholen.

Companies im Artikel

Credit Suisse

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Banken
Show latest Report (03.02.2018)
 



S&P 500

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Indizes und Rohstoffe
Show latest Report (03.02.2018)
 



James Swanson, MFS Chief Investment Strategist, MFS © Aussender



Aktien auf dem Radar:FACC, Kapsch TrafficCom, Agrana, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Addiko Bank, Amag, Rosgix, CA Immo, Wienerberger, Lenzing, Mayr-Melnhof, AT&S, Rath AG, Wiener Privatbank, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, SW Umwelttechnik, Josef Manner & Comp. AG, Frequentis, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund, Fresenius Medical Care, IBM.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

WEB Windenergie AG
Die WEB Windenergie AG projektiert und betreibt Kraftwerke auf Basis Erneuerbarer Energien mit besonderem Schwerpunkt auf Windkraft. Die derzeit 339 Kraftwerke haben eine Gesamtleistung von 781 MW (Stand: 12.08.2025). Neben Österreich ist das Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien, der Slowakei, Tschechien, Kanada und den USA tätig.

>> Besuchen Sie 59 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien

Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN MA-Event Münchener Rück
    BSN MA-Event Wienerberger
    BSN MA-Event Hannover Rück
    Star der Stunde: Addiko Bank 1.34%, Rutsch der Stunde: Wienerberger -2.06%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 10-11: Kontron(5), Wienerberger(2), RBI(1), AT&S(1), CPI Europe AG(1)
    BSN MA-Event MTU Aero Engines
    Star der Stunde: Mayr-Melnhof 3.01%, Rutsch der Stunde: Wienerberger -4.81%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 9-10: Uniqa(1)
    Star der Stunde: Austriacard Holdings AG 0.92%, Rutsch der Stunde: Bajaj Mobility AG -1.18%

    Featured Partner Video

    Börsepeople im Podcast S23/15: Rainhard Fuchs

    Rainhard Fuchs ist Gründer und Geschäftsführer des Climate Tech Unternehmens Glacier. Wir sprechen über Brüssel, Los Angeles, Barcelona, über Pioneers und die Gründung von Glacier, einem ESG-Spezia...

    Books josefchladek.com

    JH Engström
    Dimma Brume Mist
    2025
    Void

    Yasuhiro Ishimoto
    Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
    1958
    Geibi Shuppan

    Ray K. Metzker
    City Lux
    2025
    Ludion Publishers

    Jerker Andersson
    ABC Diary
    2025
    Self published

    Siri Kaur
    Sistermoon
    2025
    Void

    Inbox: Kursrückgang ist eine Chance die Aktienquote zu erhöhen


    09.02.2018, 7476 Zeichen

    09.02.2018

    Zugemailt von / gefunden bei: MFS (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Eine Korrektur, aber wohl kein Wendepunkt, Kommentar von James Swanson, MFS Chief Investment Strategist: Für den Ausverkauf an den Aktienmärkten, der letzte Woche begann und sich am Montag, dem 5. Februar, unter starken Schwankungen beschleunigte, scheint es mehrere Gründe zu geben. So dramatisch der Einbruch um 4,5% am Montag auch schien, in der Rangliste der höchsten Tagesverluste des S&P 500 belegt er nur Platz 24.

    Um herauszufinden, warum der Markt so plötzlich einbrach, müssen wir mit den Bewertungen beginnen. In den letzten 12 bis 18 Monaten trieb der synchrone Aufschwung der Weltwirtschaft zusammen mit geringer Inflation und niedrigen Zinsen die Aktienmarktbewertungen deutlich über das hinaus, was man kennt. Ende 2017 notierte der S&P 500 zum 22-fachen der Vergangenheitsgewinne und damit deutlich über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre (15,7). Aktien sind schon seit einiger Zeit teuer; die Gewinne waren zuletzt stabil, aber die Kurse haben noch stärker zugelegt.

    Neben den hohen Bewertungen machten den Investoren in den letzten Tagen auch die sich mehrenden Hinweise auf allmählichen Inflationsdruck nach den lange Zeit nur sehr schwach steigenden Verbraucherpreisen Sorgen. Nach dem US-Arbeitsmarktbericht von Freitag sind die durchschnittlichen Stundenlöhne annualisiert um 2,9% gestiegen, so stark wie zuletzt in der Frühphase der Erholung von der Finanzkrise im Jahr 2009. Auch die Einkaufspreiskomponenten der ISM-Einkaufsmanagerindizes sind zuletzt gestiegen. Für das verarbeitende Gewerbe wurde im Januar ein Wert von 72,7 ausgewiesen, für den Dienstleistungssektor einer von 61,9. Beide Zahlen liegen damit deutlich über der 50-Punkte-Marke, deren Überschreiten einen Aufschwung signalisiert. Der starke Anstieg beider Indizes und die ebenfalls hohen Werte für Bestellungen und Auftragsbestände in beiden Zeitreihen lassen immer mehr Investoren Engpässe befürchten. Sie könnten zu höheren Preisen und einer Überreaktion der Fed führen.

    Die Anleiherenditen sind daher in den letzten Monaten gestiegen, und seit Jahresbeginn hat sich der Anstieg weiter beschleunigt. Von etwa 2,40% Anfang Januar ist die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen diesen Morgen auf 2,89% gestiegen. Die wachsenden Verluste am Aktienmarkt sorgten dann aber für eine Flucht in Qualität, sodass die Renditen wieder auf 2,70% zurückgingen. Nachdem die Renditen lange Zeit sehr niedrig waren, sind Anleihen mit ihren höheren Renditen gegenüber Aktien jetzt wieder wettbewerbsfähiger.

    Wesentlich beigetragen zum starken Ausverkauf hat auch der Anstieg der Marktvolatilität. Der Chicago Board Options Exchange Volatility Index (VIX) stand in den letzten zwölf Monaten bei durchschnittlich 11,2%, was extrem wenig ist. Da die Aktienkurse im letzten Jahr immer weiter gestiegen sind, bauten Investoren große Short-Positionen in Volatilität auf – institutionelle Investoren meist mit Volatilitätsstrategien, Privatanleger mit gehebelten ETFs. Als die Aktienmärkte dann drehten, sprang der VIX am 5. Februar auf 39% und am 6. Februar auf 50%. Wer Short-Positionen in Volatilität hatte, sicherte sie ab, und zwar durch den Verkauf von Aktien des zugrundeliegenden S&P 500 Index. Dies dürfte den Ausverkauf verstärkt haben.

    Ein letzter Faktor, der zur Nervosität an den Märkten beigetragen haben könnte, ist der Amtsantritt des neuen Fed-Vorsitzenden sowie einiger neuer Boardmitglieder und regionaler Fed-Präsidenten. Die meisten der neu ernannten Notenbanker gelten im Vergleich zu ihren Vorgängern eher als Falken. Kaum jemand rechnet damit, dass die Fed ihre Geldpolitik bald drastisch ändert, doch alles in allem traut man dem neuen Offenmarktausschuss schnellere Zinserhöhungen zu als dem alten.

    Der Kursrückgang in den letzten Tagen nähert sich einer Korrektur; seit dem jüngsten Höchststand haben die Kurse schon fast 10% verloren. Von einer Baisse, definiert als 20% Rückgang gegenüber dem 52-Wochen-Hoch, sind wir aber noch weit entfernt. Wichtig ist aber auch, dass nicht alle Baissen zu einer Rezession führen. Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es neun Baissen, die nicht in der Rezession mündeten. Bei acht weiteren war die Rezession aber nicht weit. Baissen sind also kein wirklich guter Indikator für Konjunkturabschwünge. Angesichts der starken Weltkonjunktur ist nicht davon auszugehen, dass der jüngste Abschwung auf eine bevorstehende Rezession hindeutet, zumal das Wachstum in vielen Ländern sogar noch zulegt.

    Auch die Rahmenbedingungen sprechen nicht für einen längeren Marktabschwung. Die Unternehmensfinanzen sind noch immer gut und die Gewinne haben im 4. Quartal die Erwartungen übertroffen. Hinzu kommt, dass es an den Credit-Märkten keine Anzeichen für große Veränderungen der Risikobereitschaft gibt. Die High-Yield-Spreads haben sich zwar ausgeweitet, aber nur leicht, und sie waren zuvor auch extrem niedrig gewesen. Der jüngste Anstieg der Renditen von Anleihen ohne Investmentgrade-Rating hatte eher mit den steigenden Staatsanleiherenditen als mit Zweifeln an der Kreditqualität zu tun. Das kann Aktieninvestoren beruhigen.

    Meiner Ansicht nach ist der Kursrückgang eine Chance für Investoren, umzuschichten und vielleicht die Aktienquote zu erhöhen. In der Vergangenheit war eine hohe Volatilität oft eine Kaufgelegenheit. Nach Angaben der Credit Suisse verzeichnete der S&P 500 in den drei Monaten nach einem Anstieg des VIX auf über 25% durchschnittlich 6,4% Ertrag. Wenn der VIX die 25% überschritt, verdiente man in den folgenden drei Monaten sogar durchschnittlich 6,9%.


    Fazit
    Ausverkäufe wie der letzte sind dramatisch, können aber auch eine Chance sein. So lange der Markt keine Rezession signalisiert, liegen die Chancen für Anleger auf der Hand. Das Rezessionsrisiko ist sicher gestiegen, aber keineswegs in einem alarmierenden Ausmaß. Die Credit Spreads und die Auftragseingänge deuten keine Rezession an, doch gibt es jetzt mehr Anzeichen dafür, dass wir uns am Ende des Konjunkturzyklus befinden.

    Investoren sollten Geduld haben und bereit sein, die Risiken leicht zu erhöhen, insbesondere im Aktienbereich. Insgesamt kommt es weiter auf eine ausgewogene Allokation an, mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Unternehmen, die bewiesen haben, dass sie dauerhaft hohe freie Cashflows erzielen können und hohe freie Cashflow-Margen haben.

    Der Konjunkturzyklus befindet sich in seinem neunten Jahr und viele haben die letzte Rezession schon vergessen, auch an der Wall Street. Es scheint aber keine neue zu drohen. Dieser Winter bietet daher die Möglichkeit, die Aktienquote moderat zu erhöhen. Man sollte aber nicht vergessen, dass die Endphase eines Konjunkturzyklus die richtige Zeit ist, um über Kapitalschutz nachzudenken – statt zu versuchen, aus dem Markt noch den letzten Cent herauszuholen.

    Companies im Artikel

    Credit Suisse

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Banken
    Show latest Report (03.02.2018)
     



    S&P 500

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Indizes und Rohstoffe
    Show latest Report (03.02.2018)
     



    James Swanson, MFS Chief Investment Strategist, MFS © Aussender





    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1100: ATX etwas stärker, AT&S vorne, vor Changes im ATX Five, Uhrzeiten für Best of Austro-IR beim 2. Aktientag fixiert




    Credit Suisse
    Akt. Indikation:  0.84 / 0.84
    Uhrzeit:  17:11:50
    Veränderung zu letztem SK:  0.02%
    Letzter SK:  0.84 ( 0.00%)

    S&P 500 Letzter SK:  0.84 ( -1.04%)


     

    Bildnachweis

    1. James Swanson, MFS Chief Investment Strategist, MFS , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:FACC, Kapsch TrafficCom, Agrana, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Addiko Bank, Amag, Rosgix, CA Immo, Wienerberger, Lenzing, Mayr-Melnhof, AT&S, Rath AG, Wiener Privatbank, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, SW Umwelttechnik, Josef Manner & Comp. AG, Frequentis, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund, Fresenius Medical Care, IBM.


    Random Partner

    WEB Windenergie AG
    Die WEB Windenergie AG projektiert und betreibt Kraftwerke auf Basis Erneuerbarer Energien mit besonderem Schwerpunkt auf Windkraft. Die derzeit 339 Kraftwerke haben eine Gesamtleistung von 781 MW (Stand: 12.08.2025). Neben Österreich ist das Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien, der Slowakei, Tschechien, Kanada und den USA tätig.

    >> Besuchen Sie 59 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    James Swanson, MFS Chief Investment Strategist, MFS, (© Aussender)


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      BSN MA-Event Münchener Rück
      BSN MA-Event Wienerberger
      BSN MA-Event Hannover Rück
      Star der Stunde: Addiko Bank 1.34%, Rutsch der Stunde: Wienerberger -2.06%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 10-11: Kontron(5), Wienerberger(2), RBI(1), AT&S(1), CPI Europe AG(1)
      BSN MA-Event MTU Aero Engines
      Star der Stunde: Mayr-Melnhof 3.01%, Rutsch der Stunde: Wienerberger -4.81%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 9-10: Uniqa(1)
      Star der Stunde: Austriacard Holdings AG 0.92%, Rutsch der Stunde: Bajaj Mobility AG -1.18%

      Featured Partner Video

      Börsepeople im Podcast S23/15: Rainhard Fuchs

      Rainhard Fuchs ist Gründer und Geschäftsführer des Climate Tech Unternehmens Glacier. Wir sprechen über Brüssel, Los Angeles, Barcelona, über Pioneers und die Gründung von Glacier, einem ESG-Spezia...

      Books josefchladek.com

      Tehching Hsieh
      One Year Performance 1978–1979
      2025
      Void

      Siri Kaur
      Sistermoon
      2025
      Void

      Livio Piatti
      Schtetl Zürich
      2001
      Offizin Verlag

      Yasuhiro Ishimoto
      Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
      1958
      Geibi Shuppan

      Helmar Lerski
      Köpfe des Alltags
      1931
      Hermann Reckendorf