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Inbox: Börse-Chef Boschan: „Österreich braucht einen klaren, konzertierten Kapitalmarkt-Plan"


06.02.2018

Zugemailt von / gefunden bei: Wiener Börse (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Die Wiener Börse ließ Österreichs Bevölkerung vom Marktforschungsinstitut market zum heimischen Wirtschaftsstandort und der Bedeutung des Kapitalmarkts befragen. Mit 95 % erachten die Österreicherinnen und Österreicher das Schaffen von Arbeitsplätzen durch Unternehmen als den mit Abstand wichtigsten Punkt. 88 % der Befragten wünschen sich, dass Unternehmen viel in Forschung und Entwicklung investieren. 85 % der Bevölkerung sind überzeugt, dass ein funktionierender Kapitalmarkt mit einer funktionierenden Börse wichtig für die österreichische Wirtschaft ist.

„Ich freue mich, dass der heimische Kapitalmarkt von der Bevölkerung als wesentlich für den Standort eingeschätzt wird. Unter den österreichischen börsennotierten Unternehmen finden sich viele Weltmarktführer, die genau in den Gebieten Forschung und Innovation sowie Internationalität punkten. Die Börsennotiz fördert die Orientierung an Innovation und Wettbewerb. Dadurch werden Arbeitsplätze am Puls der Zeit geschaffen und nachhaltig gesichert,“ sagt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse. „In der Einstellung der Bevölkerung zur Standort- und Kapitalmarktpolitik sehe ich einen klaren Auftrag, das Regierungsprogramm zügig umzusetzen und mehr Aktivität zu zeigen als die frühere Regierungsmannschaft.“

Börsennotierte Unternehmen sichern rund 410.000 Arbeitsplätze und liefern rund 10 % der österreichischen Wirtschaftsleistung, mit einem Wertschöpfungsbeitrag von rund EUR 27 Milliarden.

Internationalität entscheidender Faktor

89 % der Bevölkerung ist es wichtig, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, die österreichischen Unternehmen ermöglichen, international erfolgreich zu sein. 81 % halten es für wesentlich, dass österreichische Unternehmen international erfolgreich und Weltmarktführer sind. Auffällig ist, dass im Segment 50 Jahre und älter sowie unter Personen, die sich selbst als sehr kompetent in Wirtschaftsfragen einschätzen, in diesen beiden Punkten eine besonders starke Zustimmung herrscht.

„Internationaler Wettbewerb ist das Um und Auf. Österreichische börsennotierte Unternehmen sind sehr international, ebenso wie die Wiener Börse selbst als Handelsplattform. Sowohl, was die tägliche Geschäftstätigkeit anlangt, als auch von Investorenseite“, so Boschan. „Über 80 % der Handelsumsätze an der Wiener Börse kommen aus dem Ausland. Daher brauchen wir Rahmenbedingungen, die uns im internationalen Kontext attraktiv machen und Wettbewerbsvorteile bringen.“

Wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für Österreich schaffen

Mit 49 % schätzte knapp die Hälfte der Bevölkerung die früheren politischen Verantwortlichen als wenig bis gar nicht aktiv ein und sieht deutlichen Spielraum für mehr Engagement. Männer stärker als Frauen, die jüngere Generation empfindet die Politik aktiver als Altersklassen ab 30 Jahren. Besonders jene Gruppe, die den Standort als weniger attraktiv einschätzt, wünscht sich aktivere Politiker, um Österreich zu einem interessanten Platz für Unternehmen und Anleger zu machen.

„Wer wirtschaftspolitisch nach Hebeln für Wachstum und Beschäftigung sucht und Standort wie auch Altersvorsorge zukunftsfit gestalten möchte, der ist gut dabei beraten, sich am Kapitalmarkt als Motor zu bedienen. Wir freuen uns, dass die neue Regierung hier Akzente setzen möchte“, sagt Börse-Chef Boschan. „Österreich braucht einen klaren, konzertierten Kapitalmarkt-Plan. Wir stehen mit den neuen politischen Verantwortlichen dazu bereits im Austausch.“

Wiener Börse Vorstand Christoph Boschan - Wiener Börse AG: Invest Global – Buy Local: Jetzt auch deutsche Aktien an der Wiener Börse handeln (Fotograf: Daniel Hinterramskogler / Fotocredit: APA) © Aussender



Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, Bajaj Mobility AG, Zumtobel, Amag, Agrana, Porr, Semperit, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Verbund, DO&CO, FACC, Frauenthal, Frequentis, Reploid Group AG, CPI Europe AG, Linz Textil Holding, RBI, Uniqa, VIG, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Zalando, Microsoft, IBM, salesforce.com, Fresenius Medical Care, Merck KGaA, Airbus Group.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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    06.02.2018, 4067 Zeichen

    06.02.2018

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    „Ich freue mich, dass der heimische Kapitalmarkt von der Bevölkerung als wesentlich für den Standort eingeschätzt wird. Unter den österreichischen börsennotierten Unternehmen finden sich viele Weltmarktführer, die genau in den Gebieten Forschung und Innovation sowie Internationalität punkten. Die Börsennotiz fördert die Orientierung an Innovation und Wettbewerb. Dadurch werden Arbeitsplätze am Puls der Zeit geschaffen und nachhaltig gesichert,“ sagt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse. „In der Einstellung der Bevölkerung zur Standort- und Kapitalmarktpolitik sehe ich einen klaren Auftrag, das Regierungsprogramm zügig umzusetzen und mehr Aktivität zu zeigen als die frühere Regierungsmannschaft.“

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    „Internationaler Wettbewerb ist das Um und Auf. Österreichische börsennotierte Unternehmen sind sehr international, ebenso wie die Wiener Börse selbst als Handelsplattform. Sowohl, was die tägliche Geschäftstätigkeit anlangt, als auch von Investorenseite“, so Boschan. „Über 80 % der Handelsumsätze an der Wiener Börse kommen aus dem Ausland. Daher brauchen wir Rahmenbedingungen, die uns im internationalen Kontext attraktiv machen und Wettbewerbsvorteile bringen.“

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    Mit 49 % schätzte knapp die Hälfte der Bevölkerung die früheren politischen Verantwortlichen als wenig bis gar nicht aktiv ein und sieht deutlichen Spielraum für mehr Engagement. Männer stärker als Frauen, die jüngere Generation empfindet die Politik aktiver als Altersklassen ab 30 Jahren. Besonders jene Gruppe, die den Standort als weniger attraktiv einschätzt, wünscht sich aktivere Politiker, um Österreich zu einem interessanten Platz für Unternehmen und Anleger zu machen.

    „Wer wirtschaftspolitisch nach Hebeln für Wachstum und Beschäftigung sucht und Standort wie auch Altersvorsorge zukunftsfit gestalten möchte, der ist gut dabei beraten, sich am Kapitalmarkt als Motor zu bedienen. Wir freuen uns, dass die neue Regierung hier Akzente setzen möchte“, sagt Börse-Chef Boschan. „Österreich braucht einen klaren, konzertierten Kapitalmarkt-Plan. Wir stehen mit den neuen politischen Verantwortlichen dazu bereits im Austausch.“

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