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Inbox: Pankl-CEO rechnet mit deutlicher Ergebnisverbesserung


30.01.2018

Zugemailt von / gefunden bei: Pankl (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Das Geschäftsjahr der Pankl Racing Systems AG war in erster Linie von der erfolgreichen Inbetriebnahme des neu errichteten, hochmodernen High Performance Antriebswerkes in Kapfenberg geprägt. Mit einem innerhalb von zwei Geschäftsjahren in die drei Teilbereiche Getriebekomponentenfertigung, Wärmebehandlung und additive Fertigung realisierten Gesamtinvestitionsvolumen von über 40 mEur repräsentiert dieses Werk das bisher größte Investitionsprojekt der Firmengeschichte. Bis Oktober 2017 wurden die Anlagen in Betrieb genommen und Muster- und Freifahrbauteile produziert. Ab Mitte Oktober wurde mit der Serienproduktion begonnen. Anlaufkosten in plangemäßer Höhe von knapp über 4 mEur sind voll im Betriebsergebnis 2017 berücksichtigt.

Der Umsatz der Pankl Gruppe ist um 5% auf 195,4 mEur gestiegen. Vor Berücksichtigung der voll aufwandswirksam erfassten Anlaufkosten des neuen Werkes konnte die EBIT-Marge um 1 %-Punkt auf 8,1% gesteigert werden. Aufgrund der Anlaufkosten ist das Gesamtbetriebsergebnis trotz operativer Ergebnissteigerungen in den operativen Segmenten von 13,2 mEur auf 11,8 mEur zurückgegangen.

Die Senkung der Unternehmenssteuern in den USA führt zu einem außerordentlichen Steueraufwand in Höhe von 0,9 mEur. Nach Abzug des Finanzergebnisses und der Steuern betrug das Jahresergebnis 2017 5,7 mEur (2016: 10,0 mEur), das Ergebnis je Aktie ist von 3,22 Eur auf 1,93 Eur gefallen.

Die Ausgaben für Investitionen in Höhe von 37 mEur stehen in erster Linie mit dem neuen High Performance Antriebswerk in Kapfenberg und mit der Erweiterung des slowakischen Werkes in Zusammenhang. Das Eigenkapital ist um 11,1 mEur auf 91,3 mEur gestiegen. Die Eigenkapitalquote liegt wie im Vorjahr bei 41%, die Nettoverschuldung beträgt 88,6 mEur.

Segment Racing / High Performance
Aufgrund des geänderten Formel 1-Reglements hat sich die Ertragslage des Segments Racing sehr positiv entwickelt. Der Umsatz ist um 1,5% auf 107,3 m Eur gestiegen, aufgrund des besseren Produktmixes konnte die EBIT-Marge um 0,9%-Punkte auf 10,6% gesteigert werden.

Im High Performance Bereich konnte den Umsatz um 12,4% auf 70,7 mEur gesteigert werden. Vor Berücksichtigung der Anlaufkosten konnte die EBIT-Marge aufgrund höherer Kapazitätsauslastung und gestiegener Produktivität von 3,0 auf 5,2% verbessert werden.

Segment Aerospace
Der Aerospace Umsatz ist trotz des anhaltend schwachen Helikoptergeschäftes aufgrund eines ersten Anstiegs des Triebwerkswellengeschäftes um 7,8% auf 27,5 mEur gestiegen. Die EBIT-Marge blieb mit 4,4% auf dem Vorjahresniveau.

Ausblick
CEO Wolfgang Plasser: "Sehr erfreulich ist, dass wir im abgelaufenen Geschäftsjahr in allen Teilbereichen der Pankl-Gruppe unsere operativen Ergebnisse verbessern konnten. Die Inbetriebnahme und der erfolgreiche Start der Serienproduktion im neuen High Performance Antriebswerk waren absolute Highlights.
Insgesamt gehen wir für 2018 von einem zumindest 10%igen Umsatzwachstum aus. Diese Annahme wird durch Rekordauftragsstände gestützt. Aufgrund von Produktivitätssteigerungen und vor allem durch den Wegfall der Anlaufkosten gehen wir auch von einer deutlichen Ergebnisverbesserung aus."

Wolfgang Plasser (CEO Pankl) © Martina Draper für Börse Express



Aktien auf dem Radar:AT&S, UBM, Strabag, Polytec Group, Lenzing, EuroTeleSites AG, Uniqa, ATX, ATX Prime, ATX TR, Wolford, ATX NTR, RBI, OMV, Mayr-Melnhof, Telekom Austria, Palfinger, Andritz, Marinomed Biotech, Österreichische Post, voestalpine, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, EVN, CPI Europe AG, Kapsch TrafficCom, Semperit, RHI Magnesita, Infineon.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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    Im High Performance Bereich konnte den Umsatz um 12,4% auf 70,7 mEur gesteigert werden. Vor Berücksichtigung der Anlaufkosten konnte die EBIT-Marge aufgrund höherer Kapazitätsauslastung und gestiegener Produktivität von 3,0 auf 5,2% verbessert werden.

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