12.11.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
In den nächsten Tagen stehen zahlreiche Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Besonderes Augenmerk dürften die Marktteilnehmer auf die am Mittwoch anstehenden Verbraucherpreiszahlen für Oktober richten. Zuletzt war die Inflati- onsrate wegen des starken Anstiegs der Kraftstoffpreise in Folge der Wirbelstürme Harvey und Irma merklich geklettert. Im Oktober hat sich ein Teil dieses Effekts wieder umgekehrt. So dürften die saisonbereinigten Verbraucherpreise im letzten Monat nur noch um 0,1 % p.m. gestiegen sein, die Vorjahresrate ist wohl von 2,2 % auf 2,0 % gesunken. Für die Kerninflationsrate rechnen wir ebenfalls mit einem Anstieg um 0,1 % p.m. Die Vorjahresrate dürfte bei 1,7 % verharrt haben. Ebenfalls am Mittwoch werden die Einzelhandelsumsatzzahlen für Oktober bekanntgegeben. Nach dem äußerst starken Plus im September von 1,6 % p.m. rechnen wir nun mit einer kleinen Gegenbewegung. Gestützt wird unsere Erwartung eines leicht rückläufigen Umsatzes im Einzelhandel durch die Kraft- stoffpreise sowie die Automobilabsätze: Die Kraftstoffpreise sind im Oktober stärker gesunken als saisonal üblich, die Automobilverkäufe sanken nach dem Ausnahmeanstieg im September (+15,3 % p.m.) im letzten Monat um 2,5 % p.m. Mit den Zahlen zur Industrieproduktion für Oktober steht am Donnerstag ein weiterer „harter“ Konjunkturindikator an. Die vorliegenden Zahlen zu Beschäfti- gung und Wochenarbeitsstunden im Verarbeitenden Gewerbe deuten auf eine deutliche Produktionsausweitung hin.
Mit dem Empire State Manufacturing Index (Mi) und dem Philadelphia Fed Index (Do) werden die beiden ersten relevanten regionalen Stimmungsumfragen für das Verarbeitende Gewerbe im November veröffentlicht. Wir sind für beide Indikatoren weniger pessimistisch gestimmt als der Konsens.
Wie zu erwarten hakt und klemmt es in Sachen Steuerreform an allen Ecken und Enden. Die Republikaner im Repräsentantenhaus haben inzwischen so viele Änderungen am ursprünglichen Entwurf vorgenommen um Spezialinteressen abzudecken, dass die zu erwartenden Steuerausfälle das zulässige Limit von USD 1,5 Billionen über die nächsten zehn Jahre übersteigen. Gleichzeitig liegen inzwischen so viele Analysen vor, die alle zu dem Ergebnis kommen, dass die Steuerbelastung für einen Teil der Bezieher mittlerer Einkommen wegen der Reform steigen würde, dass das Weiße Haus sich genötigt sah mitzutei- len, ein solches Gesetz werde man nicht unterzeichnen. Der Entwurf aus dem Repräsentantenhaus dürfte damit keine Aussicht mehr auf Umsetzung haben. Alle Hoffnung liegt nun auf dem am 10. November vorgestellten Gesetzent- wurf der republikanischen Senatoren. Dieser soll sich stark vom Pendant der Kollegen aus dem Repräsentantenhaus unterscheiden. Unter anderem sieht er die Senkung der Unternehmenssteuersätze erst ab 2019 vor, um das zulässige Schuldenlimit einhalten zu können. Zudem soll sichergestellt werden, dass durch die Einkommenssteuerreform tatsächlich in erster Linie die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen profitieren und nicht vor allem Steuerpflichtige am obersten Ende des Einkommensspektrums. Der Entwurf enthält aber auch Vorschläge, die bei zahlreichen republikanischen Abgeordneten des Repräsentantenhauses auf erbitterten Widerstand stoßen dürften. So zum Beispiel die ausnahmslose Streichung der Anrechenbarkeit lokaler und bundesstaatlicher Steuern auf die Bundessteuer. Vor diesem Hintergrund rechnen wir mit langwierigen Verhandlun- gen bis letztlich ein Gesetzentwurf steht, der in beiden Kammern des Kongresses eine Mehrheit finden kann. In diesem Jahr rechnen wir daher nicht mehr mit der Verabschiedung der Steuerreform, zumal in den nächsten vier bis sechs Wochen auch noch ein Haushalt für 2018 sowie die Anhebung der Schuldenobergrenze beschlossen werden müssen.
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Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Strabag, EVN, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Polytec Group, Amag, Rosgix, DO&CO, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Frequentis, CA Immo, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund, Airbus Group, Allianz, HeidelbergCement, Fresenius Medical Care, Deutsche Post, Beiersdorf, Scout24, BASF.
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DenizBank AG
Die DenizBank AG wurde 1996 gegründet und ist eine österreichische Universalbank. Sie unterliegt dem österreichischen Bankwesengesetz und ist Mitglied bei der gesetzlichen einheitlichen Sicherungseinrichtung der Einlagensicherung AUSTRIA GmbH. Die DenizBank AG ist Teil der türkischen DenizBank Financial Services Group, die sich seit 2019 im Besitz der Emirates NBD Gruppe befindet.
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12.11.2017, 4248 Zeichen
12.11.2017
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Mit dem Empire State Manufacturing Index (Mi) und dem Philadelphia Fed Index (Do) werden die beiden ersten relevanten regionalen Stimmungsumfragen für das Verarbeitende Gewerbe im November veröffentlicht. Wir sind für beide Indikatoren weniger pessimistisch gestimmt als der Konsens.
Wie zu erwarten hakt und klemmt es in Sachen Steuerreform an allen Ecken und Enden. Die Republikaner im Repräsentantenhaus haben inzwischen so viele Änderungen am ursprünglichen Entwurf vorgenommen um Spezialinteressen abzudecken, dass die zu erwartenden Steuerausfälle das zulässige Limit von USD 1,5 Billionen über die nächsten zehn Jahre übersteigen. Gleichzeitig liegen inzwischen so viele Analysen vor, die alle zu dem Ergebnis kommen, dass die Steuerbelastung für einen Teil der Bezieher mittlerer Einkommen wegen der Reform steigen würde, dass das Weiße Haus sich genötigt sah mitzutei- len, ein solches Gesetz werde man nicht unterzeichnen. Der Entwurf aus dem Repräsentantenhaus dürfte damit keine Aussicht mehr auf Umsetzung haben. Alle Hoffnung liegt nun auf dem am 10. November vorgestellten Gesetzent- wurf der republikanischen Senatoren. Dieser soll sich stark vom Pendant der Kollegen aus dem Repräsentantenhaus unterscheiden. Unter anderem sieht er die Senkung der Unternehmenssteuersätze erst ab 2019 vor, um das zulässige Schuldenlimit einhalten zu können. Zudem soll sichergestellt werden, dass durch die Einkommenssteuerreform tatsächlich in erster Linie die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen profitieren und nicht vor allem Steuerpflichtige am obersten Ende des Einkommensspektrums. Der Entwurf enthält aber auch Vorschläge, die bei zahlreichen republikanischen Abgeordneten des Repräsentantenhauses auf erbitterten Widerstand stoßen dürften. So zum Beispiel die ausnahmslose Streichung der Anrechenbarkeit lokaler und bundesstaatlicher Steuern auf die Bundessteuer. Vor diesem Hintergrund rechnen wir mit langwierigen Verhandlun- gen bis letztlich ein Gesetzentwurf steht, der in beiden Kammern des Kongresses eine Mehrheit finden kann. In diesem Jahr rechnen wir daher nicht mehr mit der Verabschiedung der Steuerreform, zumal in den nächsten vier bis sechs Wochen auch noch ein Haushalt für 2018 sowie die Anhebung der Schuldenobergrenze beschlossen werden müssen.
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Wall Street, Börse, New York, Frontpage / Shutterstock.com
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DenizBank AG
Die DenizBank AG wurde 1996 gegründet und ist eine österreichische Universalbank. Sie unterliegt dem österreichischen Bankwesengesetz und ist Mitglied bei der gesetzlichen einheitlichen Sicherungseinrichtung der Einlagensicherung AUSTRIA GmbH. Die DenizBank AG ist Teil der türkischen DenizBank Financial Services Group, die sich seit 2019 im Besitz der Emirates NBD Gruppe befindet.
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