04.11.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Wiener Börse: Der ATX konnte in dieser Woche in einem positiven Marktumfeld um 2,4% zulegen und damit etwas mehr als Stoxx50 (+1,4%) und DAX (+2,3%). International waren vor allem Ölwerte gesucht, der Preis für Rohöl stieg in dieser Woche auf über USD 60/Fass und zog damit auch die OMV mit nach oben (+6,3%). Ebenfalls gefragt war der Auto-Sektor, wovon auch die Polytec (+6,6%) profitierte.
Der Gewinner der Woche hieß allerdings Verbund , der um 8,9% auf EUR 21,8 stieg, das ist der höchste Kurs der letzten fünf Jahre. Die Verbund- Aktie folgt damit den Strom-Großhandelspreisen, die in den letzten Wochen und Monaten ebenfalls stetig anstiegen.
Einen etwas holprigen Börsenstart verzeichnete der ATX-Neuling BAWAG. Nachdem die Aktie bereits in der letzten Woche deutlich unter ihren Ausgabekurs von EUR 48 gerutscht war, tendierte sie auch in dieser Woche leichter. Mit einem Minus von 1,6% stand die BAWAG am Ende der ATX-Performance-Liste.
Ergebnistechnisch hätte die Woche wahrscheinlich etwas besser laufen können. Zwar lieferte die AT&S ein außerordentlich gutes Q2 Ergebnis (die Aktie gewann 8,8% in dieser Woche und +63,7% auf Monatssicht (!)), AMAG und Andritz verfehlten jedoch die Erwartungen der Investoren. Letztere verlor am Freitag (zumindest zwischenzeitig) deutlich an Wert.
Die Erste Bank Aktie geriet am Freitag ebenfalls unter Druck. Zwar konnte man die Analystenprognosen erfüllen bzw. übertreffen, der Ausblick für das nächste Geschäftsjahr 2018 fiel jedoch für den Geschmack einiger Markteilnehmer zu konservativ aus.
Ausblick. In der nächsten Woche findet die Berichtssaison ihre Fortsetzung. Wir erwarten Quartalszahlen von OMV, voestalpine , Verbund, Wienerberger und Polytec. Wir prognostizieren durchwegs starke Ergebnisse, die den seit Mitte letzten Jahres bestehenden Aufwärtstrend des ATX weiterhin stützen sollten. Steigende Ergebnisse werden in den kommenden Monaten und Quartalen voraussichtlich die Schlüsselrolle für die Fortsetzung der Kursanstiege spielen.
Den österreichischen Leitindex sehen wir in der nächsten Woche am ehesten in der Range 3.400-3.450 Punkten. Neue (9-Jahres) Höchststände sind damit nicht ausgeschlossen.
8391
atx-ausblick_neue_9-jahres_hochststande_nicht_ausgeschlossen
Aktien auf dem Radar:Telekom Austria, AT&S, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, voestalpine, Oberbank AG Stamm, Verbund, OMV, CA Immo, Zumtobel, Polytec Group, Rosenbauer, Semperit, BKS Bank Stamm, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Allianz, Rheinmetall, Continental, Porsche Automobil Holding, Fresenius Medical Care, Fresenius, Zalando, Deutsche Boerse, Brenntag, adidas, Commerzbank, Infineon, MTU Aero Engines, SAP.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)189133
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Wiener Börse
Als zentrale Infrastrukturanbieterin der Region öffnet die Wiener Börse AG Tore zu den globalen Finanzmärkten. Sie vereint die Börsenplätze Wien und Prag. Mit modernster Technik und kundenorientierten Services leistet die Wiener Börse als privatwirtschaftliches, gewinnorientiertes Unternehmen einen bedeutenden Beitrag für einen international wettbewerbsfähigen Kapitalmarkt.
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04.11.2017, 8456 Zeichen
04.11.2017
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Einen etwas holprigen Börsenstart verzeichnete der ATX-Neuling BAWAG. Nachdem die Aktie bereits in der letzten Woche deutlich unter ihren Ausgabekurs von EUR 48 gerutscht war, tendierte sie auch in dieser Woche leichter. Mit einem Minus von 1,6% stand die BAWAG am Ende der ATX-Performance-Liste.
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Die Erste Bank Aktie geriet am Freitag ebenfalls unter Druck. Zwar konnte man die Analystenprognosen erfüllen bzw. übertreffen, der Ausblick für das nächste Geschäftsjahr 2018 fiel jedoch für den Geschmack einiger Markteilnehmer zu konservativ aus.
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Den österreichischen Leitindex sehen wir in der nächsten Woche am ehesten in der Range 3.400-3.450 Punkten. Neue (9-Jahres) Höchststände sind damit nicht ausgeschlossen.
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