20.09.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Der Corporate Credit Monitor Austria von Erste Group Research gibt eine kompakte Übersicht über das Kreditprofil ausgewählter österreichischer Emittenten:
Ergebnisentwicklung
Die Zahlen für 1HJ 2017 lösten eine Gewinnwarnung aus. Einem Anstieg der Produktionsleistung auf EUR 2,0 Mrd. (+21,2% J/J) und einem EUR 5,7 Mrd. schweren Rekord-Auftragsbestand (+4% J/J), stehen deutlich schwächere Profitabilitätswerte gegenüber: EBITDA (-16,1% J/J) und EBIT (-70,1% J/J). Die Hauptgründe für die magere Profitabilität sind vor allem die deutlich gestiegenen Expansionskosten in Deutschland sowie die durch die politischen Turbulenzen in Katar erhöhten Kosten durch komplexere Logistik- und Beschaffungsprozesse.
Kommentar zum Kreditprofil
Die Verschuldungskennzahlen konnten auf Jahressicht schrittweise verbessert werden. Im 1HJ 2017 kam es allerdings zu einer Verschlechterung. So lag die Nettoverschuldung Ende Juni 2017 bei EUR 374,7 Mio. (Dez. 2016: Nettoliquidität von EUR 53,3 Mio.). Die EK-Quote konnte durch die im Februar 2017 emittierte Hybridanleihe auf 20,7% (Dez. 2016: 18,7%) gestärkt werden. Die kontinuierliche Verbesserung des Kreditprofils seit GJ 2012 ist unserer Meinung nach bereits in den Spreads der PORR-Anleihen eingepreist. Außerdem sehen wir die immer noch niedrige Profitabilität als Schwäche an. Aus diesem Grund erachten wir die 2018 und 2019 fälligen Anleihen als neutral bewertet.
Unternehmensziele
PORR verfolgt derzeit eine Akquisitionsstrategie, die kleinere und mittlere Unternehmenskäufe vorsieht. Der Fokus soll weiterhin auf den Heimmärkten (d.h. AT, CH, CZ, DE, PL) beibehalten werden. Durch Akquisition neuer Projekte fand der Einstieg in Norwegen und Großbritannien statt. Das Management zeigt sich überzeugt, dass die mittel- und langfristigen Vorteile der Akquisitionen die Kosten rechtfertigen werden.
Risiken
Die EBT-Marge befindet sich immer noch unter dem angestrebten Zielwert von 3%. PORR betreibt eine freundliche Aktionärspolitik: Schrittweise Erhöhung der Dividende seit GJ 2012. Die europäische Bauindustrie ist weiterhin von hohem Wettbewerb und großem Margendruck geprägt. In Katar wirkt sich die aktuelle, politische Instabilität negativ auf die Wertschöpfungsprozesse aus, was das Risiko von Wertberichtigungen im Zuge der Fertigstellung der drei Großprojekte in Katar im Laufe des GJ 2018 nicht gänzlich ausschließt.
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Aktien auf dem Radar:Frequentis, Bajaj Mobility AG, Agrana, Amag, UBM, CPI Europe AG, OMV, Verbund, SBO, Porr, Strabag, AT&S, Frauenthal, SW Umwelttechnik, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Semperit, Telekom Austria, RHI Magnesita, Henkel, Fresenius Medical Care, SAP, Münchener Rück, Hannover Rück, BMW, Deutsche Boerse, Deutsche Telekom, Rheinmetall, Patrizia Immobilien.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)185513
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VIG
Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.
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20.09.2017, 3452 Zeichen
20.09.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Der Corporate Credit Monitor Austria von Erste Group Research gibt eine kompakte Übersicht über das Kreditprofil ausgewählter österreichischer Emittenten:
Ergebnisentwicklung
Die Zahlen für 1HJ 2017 lösten eine Gewinnwarnung aus. Einem Anstieg der Produktionsleistung auf EUR 2,0 Mrd. (+21,2% J/J) und einem EUR 5,7 Mrd. schweren Rekord-Auftragsbestand (+4% J/J), stehen deutlich schwächere Profitabilitätswerte gegenüber: EBITDA (-16,1% J/J) und EBIT (-70,1% J/J). Die Hauptgründe für die magere Profitabilität sind vor allem die deutlich gestiegenen Expansionskosten in Deutschland sowie die durch die politischen Turbulenzen in Katar erhöhten Kosten durch komplexere Logistik- und Beschaffungsprozesse.
Kommentar zum Kreditprofil
Die Verschuldungskennzahlen konnten auf Jahressicht schrittweise verbessert werden. Im 1HJ 2017 kam es allerdings zu einer Verschlechterung. So lag die Nettoverschuldung Ende Juni 2017 bei EUR 374,7 Mio. (Dez. 2016: Nettoliquidität von EUR 53,3 Mio.). Die EK-Quote konnte durch die im Februar 2017 emittierte Hybridanleihe auf 20,7% (Dez. 2016: 18,7%) gestärkt werden. Die kontinuierliche Verbesserung des Kreditprofils seit GJ 2012 ist unserer Meinung nach bereits in den Spreads der PORR-Anleihen eingepreist. Außerdem sehen wir die immer noch niedrige Profitabilität als Schwäche an. Aus diesem Grund erachten wir die 2018 und 2019 fälligen Anleihen als neutral bewertet.
Unternehmensziele
PORR verfolgt derzeit eine Akquisitionsstrategie, die kleinere und mittlere Unternehmenskäufe vorsieht. Der Fokus soll weiterhin auf den Heimmärkten (d.h. AT, CH, CZ, DE, PL) beibehalten werden. Durch Akquisition neuer Projekte fand der Einstieg in Norwegen und Großbritannien statt. Das Management zeigt sich überzeugt, dass die mittel- und langfristigen Vorteile der Akquisitionen die Kosten rechtfertigen werden.
Risiken
Die EBT-Marge befindet sich immer noch unter dem angestrebten Zielwert von 3%. PORR betreibt eine freundliche Aktionärspolitik: Schrittweise Erhöhung der Dividende seit GJ 2012. Die europäische Bauindustrie ist weiterhin von hohem Wettbewerb und großem Margendruck geprägt. In Katar wirkt sich die aktuelle, politische Instabilität negativ auf die Wertschöpfungsprozesse aus, was das Risiko von Wertberichtigungen im Zuge der Fertigstellung der drei Großprojekte in Katar im Laufe des GJ 2018 nicht gänzlich ausschließt.
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1.
Porr
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Aktien auf dem Radar:Frequentis, Bajaj Mobility AG, Agrana, Amag, UBM, CPI Europe AG, OMV, Verbund, SBO, Porr, Strabag, AT&S, Frauenthal, SW Umwelttechnik, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Semperit, Telekom Austria, RHI Magnesita, Henkel, Fresenius Medical Care, SAP, Münchener Rück, Hannover Rück, BMW, Deutsche Boerse, Deutsche Telekom, Rheinmetall, Patrizia Immobilien.
VIG
Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.
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