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Inbox: Big Data-Fonds nun in Österreich erhältlich


14.08.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Edmond de Rothschild Gruppe (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Künstliche Intelligenz, vernetzte Gegenstände, maschinelles Lernen und Algorithmen stehen heute oft auf der Titelseite von Zeitungen. Und sie haben eines gemeinsam: „Big Data”. Damit wird die massive Zunahme der IT-Datenvolumen in den letzten Jahren bezeichnet. Ein nicht abreißender Strom von Daten ist allerdings bedeutungslos, wenn diese Daten nicht ausgewertet und genutzt werden können. Einige Akteure – gleich in welchem Wirtschaftszweig – sehen in Big Data eine Goldmine mit hohem Wertschöpfungspotenzial. Bereits im Jahr 2015 hat Edmond de Rothschild Asset Management als Vorreiter den Edmond de Rothschild Fund Big Data aufgelegt. Dieser Themenfonds, der in internationale Unternehmen investiert, die unabhängig von ihrer Marktkapitalisierung von der „Big Data-Revolution“ profitieren können, ist nun auch in Österreich erhältlich.

Eine Entwicklung, die Unternehmen nicht verpassen sollten

90 Prozent der heute existierenden Daten wurden in den letzten beiden Jahren erzeugt. Das auf den IT-Bereich spezialisierte US-Forschungsunternehmen Gartner rechnet in den nächsten fünf Jahren mit einer Zunahme der Datengenerierung um 800 Prozent. Überall sind wir von Datenquellen umgeben: Mitteilungen, die wir verschicken; Videos, welche wir online stellen; Informationen zum Klima; GPS-Signale und online ausgeführte Geschäfte, um nur einige Beispiele zu nennen. Bis zum Jahr 2020 werden zwischen 50 und 100 Milliarden Gegenstände miteinander vernetzt sein.

Big Data stellt eine große Herausforderung für Unternehmen dar: eine Entwicklung, die sie nicht verpassen dürfen und die mindestens ebenso wichtig ist, wie seinerzeit die Einführung des Internets. Firmen aus dem IT-Sektor und eher traditionelle Unternehmen können durch die Digitalisierung ihres Geschäfts strategische Vorteile erlangen. Das bedeutet, sie können viele zusätzliche Parameter berücksichtigen, um ihre Prozesse der Entscheidungsfindung zu optimieren, Kostensenkung und Produktivitätssteigerung verbessern, neue Produkte entwickeln, die Beziehungen zu ihren Kunden erweitern sowie das Wissen für zielgerichtetere Marketingstrategien gewinnen.

Die Ersten, die in dieses Meer von Daten eintauchten, waren erwartungsgemäß IT-Unternehmen. Schon seit geraumer Zeit errichten führende Konzerne wie IBM, Cisco und Microsoft Rechenzentren und entwickeln spezielle Lösungen für die Auswertung von Daten. Wirtschaftszweige wie das Versicherungsgewerbe und die Automobilindustrie unternehmen große Anstrengungen, um möglichst viele Daten über das Verhalten ihrer Kunden zu sammeln und so ihre Risikoanalysen zu optimieren und neue Märkte zu finden.

Die explosionsartige Zunahme von Daten eröffnet zudem noch nie da gewesene Innovationsmöglichkeiten im Gesundheitswesen. Beispiele sind die Erkennung von Risikofaktoren für bestimmte Krankheiten, die Unterstützung bei der Diagnose, die Auswahl von Behandlungsmethoden und die Überwachung ihrer Wirksamkeit und Hilfe in Bereichen wie der Arzneimittelüberwachung und der Epidemiologie. Dank Big Data geht die Entwicklung im Gesundheitswesen zu einem Ansatz, der sich auf Prognose, Vorsorge, Personalisierung und Beteiligung stützt.

Big Data wird die Autos von morgen antreiben

Sensoren sind schon seit langem Bestandteil unserer Autos und ermöglichen beispielsweise, den Reifendruck, Ölstand und Tankinhalt zu kontrollieren. Die Ankunft von Big Data hat den Sektor aber grundlegend verändert und Autofahren sicherer, verantwortungsbewusster und umweltfreundlicher gemacht. Wenn heute Neufahrzeuge vom Band rollen, sind sie im Durchschnitt mit 100 Sensoren ausgestattet. Dazu gehören Navigationsgeräte, hochauflösende Kameras, optische und Infrarotsensoren. Diese Sensoren bilden die Grundlage von Fahrerassistenzsystemen wie Fahrbahnregelung, automatische Bremsen, kraftstoffsparende Gangschaltung und Ermüdungserkennungslösungen, die Autofahrer auffordern, eine Pause zu machen.

Ein Vorreiter der Automobilindustrie, die deutsche BMW Group, ist bestrebt, durch den Aufbau eines digitalen Ökosystems, das den Kunden ein besseres Fahrerlebnis bringen soll, möglichst großen Nutzen aus der Datenrevolution zu ziehen. Bei BMW steht Innovation seit mehr als 100 Jahren im Mittelpunkt der Wachstumsstrategie. Anlässlich des Firmenjubiläums im Jahr 2016 stellte die Unternehmensleitung ihre „Vision Next 100” vor. Dabei geht es darum, Ideen zu sammeln, wie die Autos der Zukunft aussehen könnten. Dank Big Data ist das vernetzte Auto durch vor kurzem vorgestellte neue Modelle für einige Kunden bereits Realität.

Ein eigenständiges Investmentthema

Wirtschaftliche Akteure befinden sich heute inmitten eines tief greifenden, unausweichlichen Wandels, den niemand ignorieren kann. Einigen Unternehmen wird es besser als anderen gelingen, von dieser Datenrevolution zu profitieren. Dies macht Big Data zu einem eigenständigen Investmentthema mit sehr hohem Wertschöpfungspotenzial. Anleger, die diese Datenrevolution erfolgreich nutzen wollen, sollten Unternehmen auswählen, die davon unmittelbar betroffen sind beziehungsweise die Fähigkeit besitzen, ihre Geschäftsmodelle grundlegend zu verändern.

Der richtige Ansatz besteht unserer Meinung nach darin, sich bei der Bewertung dieser Unternehmen und bei der Beurteilung der von diesen angebotenen Produkte und Lösungen eine pragmatische und selektive Sichtweise anzueignen. Unser Ziel ist es, Zulieferer oder Anwender ausfindig zu machen, die von diesen Chancen profitieren werden. Die Befähigung, die richtigen Aktien auszuwählen, ist dabei unsere wichtigste Quelle, um Mehrwert zu schaffen.

Das Team um Jacques-Aurélien Marcireau, leitender Portfoliomanager des Edmond de Rothschild Fund Big Data, strebt an, die “Big-Data-Revolution“ durch Investitionen in Unternehmen zu nutzen, die in diesem Thema direkt involviert sind oder deren Geschäftsmodell sich dadurch voraussichtlich ändert. Alle Branchen sind dadurch betroffen, denn dieser Trend hat in allen Sektoren Wachstumspotenzial. Über ein fundamentales Unternehmensresearch sucht Jacques-Aurélien Marcireau nach aktiven Investitionen und strebt dabei, unter Inkaufnahme möglicher Kapitalverlustrisiken, ein Kapitalwachstum über einen kompletten Konjunkturzyklus hinweg an.

Jacques-Aurélien Marcireau, Edmond de Rothschild; Fotocredit: Edmond de Rothschild



Aktien auf dem Radar:Frequentis, Agrana, Bajaj Mobility AG, EuroTeleSites AG, Amag, UBM, FACC, OMV, Porr, Rosgix, EVN, Kapsch TrafficCom, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Fabasoft, Heid AG, Mayr-Melnhof, Palfinger, Rath AG, Rosenbauer, Zumtobel, Polytec Group, Semperit, BKS Bank Stamm, Telekom Austria, Oberbank AG Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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    Künstliche Intelligenz, vernetzte Gegenstände, maschinelles Lernen und Algorithmen stehen heute oft auf der Titelseite von Zeitungen. Und sie haben eines gemeinsam: „Big Data”. Damit wird die massive Zunahme der IT-Datenvolumen in den letzten Jahren bezeichnet. Ein nicht abreißender Strom von Daten ist allerdings bedeutungslos, wenn diese Daten nicht ausgewertet und genutzt werden können. Einige Akteure – gleich in welchem Wirtschaftszweig – sehen in Big Data eine Goldmine mit hohem Wertschöpfungspotenzial. Bereits im Jahr 2015 hat Edmond de Rothschild Asset Management als Vorreiter den Edmond de Rothschild Fund Big Data aufgelegt. Dieser Themenfonds, der in internationale Unternehmen investiert, die unabhängig von ihrer Marktkapitalisierung von der „Big Data-Revolution“ profitieren können, ist nun auch in Österreich erhältlich.

    Eine Entwicklung, die Unternehmen nicht verpassen sollten

    90 Prozent der heute existierenden Daten wurden in den letzten beiden Jahren erzeugt. Das auf den IT-Bereich spezialisierte US-Forschungsunternehmen Gartner rechnet in den nächsten fünf Jahren mit einer Zunahme der Datengenerierung um 800 Prozent. Überall sind wir von Datenquellen umgeben: Mitteilungen, die wir verschicken; Videos, welche wir online stellen; Informationen zum Klima; GPS-Signale und online ausgeführte Geschäfte, um nur einige Beispiele zu nennen. Bis zum Jahr 2020 werden zwischen 50 und 100 Milliarden Gegenstände miteinander vernetzt sein.

    Big Data stellt eine große Herausforderung für Unternehmen dar: eine Entwicklung, die sie nicht verpassen dürfen und die mindestens ebenso wichtig ist, wie seinerzeit die Einführung des Internets. Firmen aus dem IT-Sektor und eher traditionelle Unternehmen können durch die Digitalisierung ihres Geschäfts strategische Vorteile erlangen. Das bedeutet, sie können viele zusätzliche Parameter berücksichtigen, um ihre Prozesse der Entscheidungsfindung zu optimieren, Kostensenkung und Produktivitätssteigerung verbessern, neue Produkte entwickeln, die Beziehungen zu ihren Kunden erweitern sowie das Wissen für zielgerichtetere Marketingstrategien gewinnen.

    Die Ersten, die in dieses Meer von Daten eintauchten, waren erwartungsgemäß IT-Unternehmen. Schon seit geraumer Zeit errichten führende Konzerne wie IBM, Cisco und Microsoft Rechenzentren und entwickeln spezielle Lösungen für die Auswertung von Daten. Wirtschaftszweige wie das Versicherungsgewerbe und die Automobilindustrie unternehmen große Anstrengungen, um möglichst viele Daten über das Verhalten ihrer Kunden zu sammeln und so ihre Risikoanalysen zu optimieren und neue Märkte zu finden.

    Die explosionsartige Zunahme von Daten eröffnet zudem noch nie da gewesene Innovationsmöglichkeiten im Gesundheitswesen. Beispiele sind die Erkennung von Risikofaktoren für bestimmte Krankheiten, die Unterstützung bei der Diagnose, die Auswahl von Behandlungsmethoden und die Überwachung ihrer Wirksamkeit und Hilfe in Bereichen wie der Arzneimittelüberwachung und der Epidemiologie. Dank Big Data geht die Entwicklung im Gesundheitswesen zu einem Ansatz, der sich auf Prognose, Vorsorge, Personalisierung und Beteiligung stützt.

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    Sensoren sind schon seit langem Bestandteil unserer Autos und ermöglichen beispielsweise, den Reifendruck, Ölstand und Tankinhalt zu kontrollieren. Die Ankunft von Big Data hat den Sektor aber grundlegend verändert und Autofahren sicherer, verantwortungsbewusster und umweltfreundlicher gemacht. Wenn heute Neufahrzeuge vom Band rollen, sind sie im Durchschnitt mit 100 Sensoren ausgestattet. Dazu gehören Navigationsgeräte, hochauflösende Kameras, optische und Infrarotsensoren. Diese Sensoren bilden die Grundlage von Fahrerassistenzsystemen wie Fahrbahnregelung, automatische Bremsen, kraftstoffsparende Gangschaltung und Ermüdungserkennungslösungen, die Autofahrer auffordern, eine Pause zu machen.

    Ein Vorreiter der Automobilindustrie, die deutsche BMW Group, ist bestrebt, durch den Aufbau eines digitalen Ökosystems, das den Kunden ein besseres Fahrerlebnis bringen soll, möglichst großen Nutzen aus der Datenrevolution zu ziehen. Bei BMW steht Innovation seit mehr als 100 Jahren im Mittelpunkt der Wachstumsstrategie. Anlässlich des Firmenjubiläums im Jahr 2016 stellte die Unternehmensleitung ihre „Vision Next 100” vor. Dabei geht es darum, Ideen zu sammeln, wie die Autos der Zukunft aussehen könnten. Dank Big Data ist das vernetzte Auto durch vor kurzem vorgestellte neue Modelle für einige Kunden bereits Realität.

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