Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Wirtschaftsausblick 2016 für Russland & GUS (Sberbank) (BSNstocksy Bigger Picture)

Bigger Picture BSNstocksy

Treffendes, Neues, Spannendes, Analytisches, Gerüchtiges zum und vom Handel an den Börsen, aber keine Aussendungen der Unternehmen. Das ist Stocksy, BSNstocksy.

Magazine aktuell


#gabb aktuell



30.12.2015, 6378 Zeichen

[pic1

"Wirtschaftsausblick 2016 für Russland & GUS: Langsame Wiederbelebung der russischen Wirtschaft, wobei niedriger Ölpreis, schwacher Rubel und Sanktionen limitierend bleiben

Obwohl die Umsetzung des Minsk II-Abkommens sowohl von EU- als auch von US-Behörden als ein Schlüsselelement für potentielle Lockerung der Sanktionen angeführt wurde, erwarten Sberbank-Analysten angesichts der relativ langsamen Fortschritte in diesem Bereich keine wesentlichen Änderungen in der nahen Zukunft. "Unser Basisszenario geht davon aus, dass die US-Sanktionen bis Ende 2016 vollständig in Kraft bleiben, während die EU-Sanktionen Mitte des Jahres 2016 gelockert werden. Wenn dies geschieht, können wir eine positivere Stimmung erwarten, aber ich bezweifle, dass russische Unternehmen oder Banken 2016 wesentliche Änderungen für ihre Finanzierungsmöglichkeiten sehen werden", sagt Evgeny Gavrilenkov, Chefvolkswirt der Sberbank Russia. Es scheint, als hätte Russland die Mitte 2014 verhängten Sanktionen verdaut. Obwohl die negativen Auswirkungen der Sanktionen offensichtlich sind, hat die russische Wirtschaft keinen größeren Schaden genommen.

Die russische Wirtschaft hat sich dem Ölpreis von derzeit knapp unter $ 40/bbl angepasst. Dieses Niveau ist das Basisszenario der Sberbank-Analysten für 2016. "Im nächsten Jahr werden wir ein BIP-Wachstum zwischen 0% und 2,5% sehen. Dieser Schwankungsbereich ist der unterjährigen Volatilität des Ölpreises unterworfen. Das russische Haushaltsdefizit wird im schlimmsten Fall 4% des BIP nicht überschreiten. Das wird mit einer Kombination aus inländischer Kreditaufnahme und Überweisungen aus dem staatlichen Reserve-Fonds abgedeckt werden können. Angesichts des Ölpreisschocks mit einem Preissturz ausgehend von 
$ 100/bbl erwies sich die russische Wirtschaft als robust",
 sagt Gavrilenkov. Laut dem Experten ist ein stärkeres Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 zu erwarten, angetrieben vor allem durch einem Anstieg von Nicht-Rohstoff-Exporten und Investitionen. In den ersten 10 Monaten 2015 sind die Unternehmensgewinne zum Teil stark gestiegen (um rund 44% höher gegenüber dem Vorjahr), jedoch haben einige Unternehmen ihre Investitionsentscheidungen aufgrund der hohen Volatilität des Ölpreises und des Wechselkurses aufgeschoben. "Wenn sich der Ölpreis auf rund $40/bbl stabilisiert und die Rubel-Volatilität im nächsten Jahr nachlässt, werden wir einen starken Aufwärtstrend bei Investitionen sehen. Die Konsumnachfrage wird allerdings aufgrund der anhaltenden Haushaltsverschuldung gedämpft bleiben", fügt Gavrilenkov an.

Ukraine

Die Investitionsprognose der Ukraine hängt 2016 von zwei Hauptfaktoren ab: politische Stabilität und wirtschaftliche Erholung. "Die Wirtschaftsleistung der Ukraine wird sich 2016 verbessern. Wir erwarten, dass sich die wirtschaftliche Schrumpfung von 11% im Jahr 2015 auf nur 3% im Jahr 2016 verlangsamen wird", so Gavrilenkov. Die Binnennachfrage dürfte allerdings gedämpft bleiben, da erhöhte Inflation die Reallöhne und den privaten Konsum weiterhin begrenzen wird. Für 2016 wird ein durchschnittlicher Verbraucherpreisanstieg von 32,5% erwartet, was eine Verlangsamung von 50% (2015) auf 15% (2016) bedeutet. Nach dem militärischen Konflikt im Osten könnten Investitionen dank der systematischen Wirkung der Erholung positiv überraschen. Voraussichtlich werden Infrastruktur und lokale Unternehmen wieder aufgebaut werden, obwohl dies keine wesentlichen Auswirkungen auf das BIP haben sollte. Öffentliche Ausgaben werden der von der IWF auferlegten Haushaltsdisziplin unterliegen. Die Ukraine hat sich für das Jahr 2016 zu einem ehrgeizigen gesamtstaatlichen Haushaltsdefizit von 3,75% des BIP und einem Primärsaldo von 1,4% des BIP verpflichtet. "Um dies zu erreichen, wird Kiew einnahmesteigernde Maßnahmen und Haushaltskonsolidierung implementieren, einschließlich der Kürzung von Pensionsausgaben, einer Verkleinerung des Budgetsektors und einer Deckelung der Ausgaben", ergänzt Gavrilenkov.

 

Weißrussland

Nach einer wesentlichen Verlangsamung der Wirtschaft im Jahr 2015 erwarten Sberbank-Analysten 2016 einen deutlichen Wiederanstieg (2,7% BIP-Wachstum). Die Leistungsbilanz sollte nahezu ausgeglichen sein (2016: 0,7% des BIP oder weniger, je nach Umfang der Fremdfinanzierung). "In Anbetracht dessen, dass der Haushalt ausgeglichen bleiben sollte, sehen wir eine Verbesserung der Finanzlage der Regierung. Daher könnten wir 2016 eine Verbesserung der Bonität Weißrusslands erwarten, vor allem, wenn es dem Land gelingt, Finanzierung aus nicht-russischen Quellen zu erhöhen und die externe Verschuldung unter Kontrolle zu halten", so Gavrilenkov. Weißrussland könnte beginnen, neue Kredite sowohl vom IWF als auch vom EFSD zu erhalten. Analysten erwarten, dass ein Großteil der Sanktionen aufgehoben wird, was für das Finanzministerium Raum schafft, den Markt mit neuen Euroanleihen zu erschließen.

 

Kasachstan

Die kasachische Wirtschaft dürfte 2016 starken Druck erleben, obwohl in einigen Bereichen Verbesserungen zu erwarten sind. Nach dem Sturzflug des kasachischen Tenge erwarten Sberbank-Analysten eine wesentliche Schrumpfung der Importe, währendem Exporte (die hauptsächlich von Öl abhängen) voraussichtlich stabil bleiben werden. Dies wird den Handelsbilanzüberschuss ausweiten und könnte zu einer ausgeglicheneren Leistungsbilanz beitragen. Das Wirtschaftswachstum wird 2016 wahrscheinlich nicht die 2%-Grenze überschreiten. Nach der Abwertung des Tenge, die auch eine Inflation ausgelöst hat, erwarten Sberbank-Analysten keine höhere Investitionstätigkeit. Ein Abbremsen der Inflation (im Jahresvergleich) wird nicht vor dem vierten Quartal 2016 erwartet. Es könnte jedoch sein, dass die kasachische Nationalbank früher beginnt, ihre Zinssätze zu senken, um Wirtschaftswachstum zu stimulieren. Angesichts des negativen Wirtschaftstrends (zumindest in der ersten Hälfte 2016) und der potentiellen Fortsetzung der staatlichen Förderung von de facto Staatsunternehmen, ist es möglich, dass das Rating des Landes in den nächsten 12 Monaten heruntergesetzt wird. Die längerfristigen Trends erscheinen allerdings gut, und daher ist zu erwarten, dass Kasachstan seinen Investment-Grade-Status behalten wird."

Sberbank

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Banken
Show latest Report (26.12.2015)
 

Linda Michalech Corporate Communications bei Sberbank Europe AG.
>> Bildauswahl durch die BSNgine, zum Originalzusammenhang

 

 
 


Was noch interessant sein dürfte:


Oddo Seydler legt voestalpine zurück (BSNstocksy Bigger Picture)

Österreichische CFOs zurückhaltend (BSNstocksy Bigger Picture)

Europäische Fonds verschenken 1 Mrd. Euro; Banken suchen Kooperationen mit FinTechs (BSNstocksy Bigger Picture)

Trendwerte detailliert: The Leoni wakes up tonight; Dialog setzt Comebackserie fort

S Immo erwartet deutlichen Anstieg des Konzern-EBITs (BSNstocksy Bigger Picture)

SdK rät Inhabern von Anleihen der Scholz Holding zur Interessensbündelung (BSNstocksy Bigger Picture)

Warum wir wegen China nicht in Panik verfallen (Franklin Templeton) (BSNstocksy Bigger Picture)

Aufgestockte Bundesanleihen und Immo-AG tilgt vorzeitig (BSNstocksy Bigger Picture)

Angebot 8 Cross für 1 Pankl (BSNstocksy Bigger Picture)

immigon tilgt Bonds vorzeitig, u.a. eine Windkraftanleihe 2020 (BSNstocksy Bigger Picture)



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Börsepeople im Podcast S24/07: Bernd Braunstein




Sberbank
Akt. Indikation:  2.60 / 2.80
Uhrzeit:  22:56:45
Veränderung zu letztem SK:  0.00%
Letzter SK:  0.00 ( 0.00%)



 

Bildnachweis

1. Linda Michalech Corporate Communications bei Sberbank Europe AG. , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:CA Immo, Semperit, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Rosenbauer, FACC, Frequentis, Heid AG, Kapsch TrafficCom, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, BTV AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Porr, Strabag, Verbund, VIG, Bayer, BASF, Fresenius Medical Care, Symrise, SAP, Deutsche Telekom, Siemens Energy.


Random Partner

Buwog
Die Buwog Group ist deutsch-österreichischer Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich. Insgesamt verfügt die Buwog Group über ein Portfolio mit rd. 51.000 Wohnungen. Mit einem Neubauvolumen von jährlich rund 700 Wohnungen im Großraum Wien ist die Buwog Group einer der aktivsten Wohnbauträger und Immobilienentwickler in Deutschland und Österreich.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Linda Michalech Corporate Communications bei Sberbank Europe AG. , (© Aussender)


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 9-10: Kontron(1), FACC(1)
    Star der Stunde: Polytec Group 2.06%, Rutsch der Stunde: Austriacard Holdings AG -3.97%
    BSN MA-Event Porr
    BSN MA-Event Polytec Group
    BSN MA-Event Strabag
    BSN MA-Event Verbund
    BSN MA-Event VIG
    BSN MA-Event Bayer
    BSN MA-Event Infineon

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Party #1114: ATX schwächer, das komplette Programm des Aktientags morgen und Alles ist jetzt Anders

    Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

    Books josefchladek.com

    Jerker Andersson
    ABC Diary
    2025
    Self published

    Alessandra Calò
    Ctonio
    2024
    Studiofaganel

    Jacques Fivel
    CHINON DCM-206
    2025
    Le Plac’Art Photo

    Pia Paulina Guilmoth & Jesse Bull Saffire
    Fishworm
    2025
    Void

    Siri Kaur
    Sistermoon
    2025
    Void

    Wirtschaftsausblick 2016 für Russland & GUS (Sberbank) (BSNstocksy Bigger Picture)


    30.12.2015, 6378 Zeichen

    [pic1

    "Wirtschaftsausblick 2016 für Russland & GUS: Langsame Wiederbelebung der russischen Wirtschaft, wobei niedriger Ölpreis, schwacher Rubel und Sanktionen limitierend bleiben

    Obwohl die Umsetzung des Minsk II-Abkommens sowohl von EU- als auch von US-Behörden als ein Schlüsselelement für potentielle Lockerung der Sanktionen angeführt wurde, erwarten Sberbank-Analysten angesichts der relativ langsamen Fortschritte in diesem Bereich keine wesentlichen Änderungen in der nahen Zukunft. "Unser Basisszenario geht davon aus, dass die US-Sanktionen bis Ende 2016 vollständig in Kraft bleiben, während die EU-Sanktionen Mitte des Jahres 2016 gelockert werden. Wenn dies geschieht, können wir eine positivere Stimmung erwarten, aber ich bezweifle, dass russische Unternehmen oder Banken 2016 wesentliche Änderungen für ihre Finanzierungsmöglichkeiten sehen werden", sagt Evgeny Gavrilenkov, Chefvolkswirt der Sberbank Russia. Es scheint, als hätte Russland die Mitte 2014 verhängten Sanktionen verdaut. Obwohl die negativen Auswirkungen der Sanktionen offensichtlich sind, hat die russische Wirtschaft keinen größeren Schaden genommen.

    Die russische Wirtschaft hat sich dem Ölpreis von derzeit knapp unter $ 40/bbl angepasst. Dieses Niveau ist das Basisszenario der Sberbank-Analysten für 2016. "Im nächsten Jahr werden wir ein BIP-Wachstum zwischen 0% und 2,5% sehen. Dieser Schwankungsbereich ist der unterjährigen Volatilität des Ölpreises unterworfen. Das russische Haushaltsdefizit wird im schlimmsten Fall 4% des BIP nicht überschreiten. Das wird mit einer Kombination aus inländischer Kreditaufnahme und Überweisungen aus dem staatlichen Reserve-Fonds abgedeckt werden können. Angesichts des Ölpreisschocks mit einem Preissturz ausgehend von 
    $ 100/bbl erwies sich die russische Wirtschaft als robust",
     sagt Gavrilenkov. Laut dem Experten ist ein stärkeres Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 zu erwarten, angetrieben vor allem durch einem Anstieg von Nicht-Rohstoff-Exporten und Investitionen. In den ersten 10 Monaten 2015 sind die Unternehmensgewinne zum Teil stark gestiegen (um rund 44% höher gegenüber dem Vorjahr), jedoch haben einige Unternehmen ihre Investitionsentscheidungen aufgrund der hohen Volatilität des Ölpreises und des Wechselkurses aufgeschoben. "Wenn sich der Ölpreis auf rund $40/bbl stabilisiert und die Rubel-Volatilität im nächsten Jahr nachlässt, werden wir einen starken Aufwärtstrend bei Investitionen sehen. Die Konsumnachfrage wird allerdings aufgrund der anhaltenden Haushaltsverschuldung gedämpft bleiben", fügt Gavrilenkov an.

    Ukraine

    Die Investitionsprognose der Ukraine hängt 2016 von zwei Hauptfaktoren ab: politische Stabilität und wirtschaftliche Erholung. "Die Wirtschaftsleistung der Ukraine wird sich 2016 verbessern. Wir erwarten, dass sich die wirtschaftliche Schrumpfung von 11% im Jahr 2015 auf nur 3% im Jahr 2016 verlangsamen wird", so Gavrilenkov. Die Binnennachfrage dürfte allerdings gedämpft bleiben, da erhöhte Inflation die Reallöhne und den privaten Konsum weiterhin begrenzen wird. Für 2016 wird ein durchschnittlicher Verbraucherpreisanstieg von 32,5% erwartet, was eine Verlangsamung von 50% (2015) auf 15% (2016) bedeutet. Nach dem militärischen Konflikt im Osten könnten Investitionen dank der systematischen Wirkung der Erholung positiv überraschen. Voraussichtlich werden Infrastruktur und lokale Unternehmen wieder aufgebaut werden, obwohl dies keine wesentlichen Auswirkungen auf das BIP haben sollte. Öffentliche Ausgaben werden der von der IWF auferlegten Haushaltsdisziplin unterliegen. Die Ukraine hat sich für das Jahr 2016 zu einem ehrgeizigen gesamtstaatlichen Haushaltsdefizit von 3,75% des BIP und einem Primärsaldo von 1,4% des BIP verpflichtet. "Um dies zu erreichen, wird Kiew einnahmesteigernde Maßnahmen und Haushaltskonsolidierung implementieren, einschließlich der Kürzung von Pensionsausgaben, einer Verkleinerung des Budgetsektors und einer Deckelung der Ausgaben", ergänzt Gavrilenkov.

     

    Weißrussland

    Nach einer wesentlichen Verlangsamung der Wirtschaft im Jahr 2015 erwarten Sberbank-Analysten 2016 einen deutlichen Wiederanstieg (2,7% BIP-Wachstum). Die Leistungsbilanz sollte nahezu ausgeglichen sein (2016: 0,7% des BIP oder weniger, je nach Umfang der Fremdfinanzierung). "In Anbetracht dessen, dass der Haushalt ausgeglichen bleiben sollte, sehen wir eine Verbesserung der Finanzlage der Regierung. Daher könnten wir 2016 eine Verbesserung der Bonität Weißrusslands erwarten, vor allem, wenn es dem Land gelingt, Finanzierung aus nicht-russischen Quellen zu erhöhen und die externe Verschuldung unter Kontrolle zu halten", so Gavrilenkov. Weißrussland könnte beginnen, neue Kredite sowohl vom IWF als auch vom EFSD zu erhalten. Analysten erwarten, dass ein Großteil der Sanktionen aufgehoben wird, was für das Finanzministerium Raum schafft, den Markt mit neuen Euroanleihen zu erschließen.

     

    Kasachstan

    Die kasachische Wirtschaft dürfte 2016 starken Druck erleben, obwohl in einigen Bereichen Verbesserungen zu erwarten sind. Nach dem Sturzflug des kasachischen Tenge erwarten Sberbank-Analysten eine wesentliche Schrumpfung der Importe, währendem Exporte (die hauptsächlich von Öl abhängen) voraussichtlich stabil bleiben werden. Dies wird den Handelsbilanzüberschuss ausweiten und könnte zu einer ausgeglicheneren Leistungsbilanz beitragen. Das Wirtschaftswachstum wird 2016 wahrscheinlich nicht die 2%-Grenze überschreiten. Nach der Abwertung des Tenge, die auch eine Inflation ausgelöst hat, erwarten Sberbank-Analysten keine höhere Investitionstätigkeit. Ein Abbremsen der Inflation (im Jahresvergleich) wird nicht vor dem vierten Quartal 2016 erwartet. Es könnte jedoch sein, dass die kasachische Nationalbank früher beginnt, ihre Zinssätze zu senken, um Wirtschaftswachstum zu stimulieren. Angesichts des negativen Wirtschaftstrends (zumindest in der ersten Hälfte 2016) und der potentiellen Fortsetzung der staatlichen Förderung von de facto Staatsunternehmen, ist es möglich, dass das Rating des Landes in den nächsten 12 Monaten heruntergesetzt wird. Die längerfristigen Trends erscheinen allerdings gut, und daher ist zu erwarten, dass Kasachstan seinen Investment-Grade-Status behalten wird."

    Sberbank

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Banken
    Show latest Report (26.12.2015)
     

    Linda Michalech Corporate Communications bei Sberbank Europe AG.
    >> Bildauswahl durch die BSNgine, zum Originalzusammenhang

     

     
     


    Was noch interessant sein dürfte:


    Oddo Seydler legt voestalpine zurück (BSNstocksy Bigger Picture)

    Österreichische CFOs zurückhaltend (BSNstocksy Bigger Picture)

    Europäische Fonds verschenken 1 Mrd. Euro; Banken suchen Kooperationen mit FinTechs (BSNstocksy Bigger Picture)

    Trendwerte detailliert: The Leoni wakes up tonight; Dialog setzt Comebackserie fort

    S Immo erwartet deutlichen Anstieg des Konzern-EBITs (BSNstocksy Bigger Picture)

    SdK rät Inhabern von Anleihen der Scholz Holding zur Interessensbündelung (BSNstocksy Bigger Picture)

    Warum wir wegen China nicht in Panik verfallen (Franklin Templeton) (BSNstocksy Bigger Picture)

    Aufgestockte Bundesanleihen und Immo-AG tilgt vorzeitig (BSNstocksy Bigger Picture)

    Angebot 8 Cross für 1 Pankl (BSNstocksy Bigger Picture)

    immigon tilgt Bonds vorzeitig, u.a. eine Windkraftanleihe 2020 (BSNstocksy Bigger Picture)



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Börsepeople im Podcast S24/07: Bernd Braunstein




    Sberbank
    Akt. Indikation:  2.60 / 2.80
    Uhrzeit:  22:56:45
    Veränderung zu letztem SK:  0.00%
    Letzter SK:  0.00 ( 0.00%)



     

    Bildnachweis

    1. Linda Michalech Corporate Communications bei Sberbank Europe AG. , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:CA Immo, Semperit, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Rosenbauer, FACC, Frequentis, Heid AG, Kapsch TrafficCom, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, BTV AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Porr, Strabag, Verbund, VIG, Bayer, BASF, Fresenius Medical Care, Symrise, SAP, Deutsche Telekom, Siemens Energy.


    Random Partner

    Buwog
    Die Buwog Group ist deutsch-österreichischer Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich. Insgesamt verfügt die Buwog Group über ein Portfolio mit rd. 51.000 Wohnungen. Mit einem Neubauvolumen von jährlich rund 700 Wohnungen im Großraum Wien ist die Buwog Group einer der aktivsten Wohnbauträger und Immobilienentwickler in Deutschland und Österreich.

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Linda Michalech Corporate Communications bei Sberbank Europe AG. , (© Aussender)


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 9-10: Kontron(1), FACC(1)
      Star der Stunde: Polytec Group 2.06%, Rutsch der Stunde: Austriacard Holdings AG -3.97%
      BSN MA-Event Porr
      BSN MA-Event Polytec Group
      BSN MA-Event Strabag
      BSN MA-Event Verbund
      BSN MA-Event VIG
      BSN MA-Event Bayer
      BSN MA-Event Infineon

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Party #1114: ATX schwächer, das komplette Programm des Aktientags morgen und Alles ist jetzt Anders

      Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

      Books josefchladek.com

      Stephen Shore
      Uncommon Places
      1982
      Aperture

      Daido Moriyama
      Ligh and Shadow (English Version
      2019
      Getsuyosha, bookshop M

      Daido Moriyama
      A Hunter (English Version
      2019
      Getsuyosha, bookshop M

      Mikio Tobara
      Document Miseinen (遠原 美喜男
      1980
      Seven Sha

      Tehching Hsieh
      One Year Performance 1978–1979
      2025
      Void