28.10.2013, 1600 Zeichen
Sparsame Menschen werden als „sexy“ eingeschätzt. Lebemänner schneiden dagegen als romantischer Partner eher schlecht ab. Das ergab eine Studie der Uni Michigan.
Sparer werden deshalb als attraktiver angesehen, weil sie als vorausschauend gelten. Sie gelten als jemand, der sich unter Kontrolle hat. Wer spart, gilt automatisch als körperlich fit.
Die „New York Times“ hat auf einer Datingplattform eine statistische Auswertung vornehmen lassen. Hierbei kam ein ähnliches Resultat zum Vorschein: Singles, die in ihrem Profil angaben, sparsam zu sein, erhielten 25 Prozent mehr Emails von anderen Singles.
Kurzum: Sinnloser Konsum macht einen nicht attraktiv. Die Menschen suchen eher nach vernünftigen Mitmenschen.
In dieses Bild passt eine andere Ausarbeitung des Affluence Research Centers in Atlanta. Demnach stehen die reichsten zehn Prozent der US-Bevölkerung Luxusmarken ziemlich skeptisch gegenüber. Eine innere Distanz haben die Superreichen gegenüber Louis Vuitton, Gucci und Hermes aufgebaut. So glauben 44 Prozent der Befragten, Louis Vuitton werde überbewertet. Bei Gucci und Hermes sehen 38 bzw. 37 Prozent eine Überbewertung der Marke.
Millionäre betrachten Leute, die sich mit Luxusmarken umgeben, durchaus kritisch. Diese Anhänger der Luxusmoden bekommen schon mal eine Geltungssucht zugeschrieben.
Woran liegt die Skepsis der reichen Oberschicht gegenüber dem Luxuszeug? Es hängt wohl damit zusammen, dass viele Reiche durch Fließ und eine eiserne Sparsamkeit ihr Vermögen angehäuft haben. Insofern schätzen die Reichen eher werthaltige Schnäppchen. Teures Zeug lehnen sie tendenziell ab.
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Börsepeople im Podcast S25/05: Markus Leitgeb (AT&S)
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