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Warum erzählt keiner die Story der Österreichischen Post weiter?

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#gabb aktuell



31.05.2012, 1125 Zeichen

Liebe Leser! Heute vor sechs Jahren ist die Post an die Börse gegangen. Die Emissionsbank sagte damals: "In dieser Qualität haben wir schon lange kein Orderbuch mehr gesehen, sowohl was die Länder-Mischung als auch den Mix aus Long only-Anlegern und Hedge Fonds anbelangt." Die Post-Aktie wurde mit 19 Euro daher auch am obersten Ende des Preisbandes ausgegeben. Das war, anders als bei Facebook vor kurzem, auch gerechtfertigt: Die Aktie startete mit einem Plus von mehr als zehn Prozent in den Handel, am Tagesende waren es 14 Prozent. Am 6. Geburtstag notiert die Aktie um mehr als 40 Prozent über dem Ausgabepreis. Und vor allem: Zusätzlich wurden kumuliert 9,1 Euro an Dividenden ausgeschüttet,fast die Hälfte vom Emissionskurs. Wenn man gewichtet, dass der ATX in den vergangenen sechs Jahren um ca. die Hälfte gefallen ist, ist das alles schon sehr fesch. Aber von Privatisierungen und der Börse will ja heute niemand mehr was wissen. Obwohl der Staat fetteste Dividenden kassiert (wieviel war das vorher?, wie ist das bei der ÖBB?), dazu die KESt von den Inländern, die Aktien besitzen.

(für den Börse Express, 31.5.)



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