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15.03.2012, 988 Zeichen

Die Post schüttet 1,7 Euro je Aktie aus, satt. Das freut den Staat doppelt, denn erstens hält er via ÖIAG 35,7 Mio. Post-Aktien, was eine Dividendengutschrift von mehr als 60 Mio. Euro mit sich bringt. Zweitens gibt es noch weitere 32 Mio. Aktien, die zu einem beträchtlichen Teil von Leuten gehalten werden, bei denen die KESt auf Dividendenzahlungen fällig wird. Und bei 1,7 Euro macht die KESt je Aktie auch bereits 0,425 Euro aus. Das geht natürlich nicht via ÖIAG, sondern via Finanz an den Staat. In Summe ist die KESt also eine Art Post-Bonus für den Staat. Bottom Line: Die Post ist ein gutes Beispiel dafür, dass Privatisierung, auch wenn sie nur teilweise erfolgt, Sinn macht: Besser weniger Aktien und dafür satte Erträge als die Eigentümerschaft und laufende Verlustabdeckung. Die KESt ist zudem eine gute und faire Steuer. Das gilt für Zinsen und Dividenden. Bei der Wertzuwachs-KESt hapert es noch sehr (Verlustausgleich, -vortrag, etc.).

(für den Börse Express, 15.3.)



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1. Das Dividendencenter der Post (hab ich jetzt frei erfunden, in Wahrheit war es ein stylischer Messeauftritt)

Aktien auf dem Radar:Polytec Group, Addiko Bank, UBM, RHI Magnesita, Zumtobel, Agrana, Rosgix, CA Immo, DO&CO, SBO, Gurktaler AG Stamm, Heid AG, OMV, Wolford, Palfinger, Rosenbauer, Oberbank AG Stamm, BTV AG, Flughafen Wien, BKS Bank Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Mayr-Melnhof, Athos Immobilien, Marinomed Biotech, Amag, Österreichische Post, Verbund, Wienerberger.


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    Österreichische Post: 1,7 Euro Dividende, der Staat erhält einen Bonus


    15.03.2012, 988 Zeichen

    Die Post schüttet 1,7 Euro je Aktie aus, satt. Das freut den Staat doppelt, denn erstens hält er via ÖIAG 35,7 Mio. Post-Aktien, was eine Dividendengutschrift von mehr als 60 Mio. Euro mit sich bringt. Zweitens gibt es noch weitere 32 Mio. Aktien, die zu einem beträchtlichen Teil von Leuten gehalten werden, bei denen die KESt auf Dividendenzahlungen fällig wird. Und bei 1,7 Euro macht die KESt je Aktie auch bereits 0,425 Euro aus. Das geht natürlich nicht via ÖIAG, sondern via Finanz an den Staat. In Summe ist die KESt also eine Art Post-Bonus für den Staat. Bottom Line: Die Post ist ein gutes Beispiel dafür, dass Privatisierung, auch wenn sie nur teilweise erfolgt, Sinn macht: Besser weniger Aktien und dafür satte Erträge als die Eigentümerschaft und laufende Verlustabdeckung. Die KESt ist zudem eine gute und faire Steuer. Das gilt für Zinsen und Dividenden. Bei der Wertzuwachs-KESt hapert es noch sehr (Verlustausgleich, -vortrag, etc.).

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