03.03.2026, 3163 Zeichen
Deutsche Immobilienpreise steigen weiter. Aktuelle Marktdaten bestätigen einen anhaltenden, moderaten Aufwärtstrend bei Wohnimmobilien. Für das Gesamtjahr 2026 prognostizieren Experten einen bundesweiten Preisanstieg zwischen drei und vier Prozent.
Warum die Preise wieder klettern
Die fundamentale Ursache bleibt unverändert: Eine robuste Nachfrage trifft auf ein knappes Angebot. Der Wunsch nach Wohneigentum ist ungebrochen, besonders bei jüngeren Generationen. Gleichzeitig bremst eine tiefgreifende Krise im Neubau den Markt aus.
Hohe Baukosten, gestiegene Finanzierungszinsen und Fachkräftemangel führen dazu, dass deutlich weniger neue Wohnungen entstehen als benötigt. Diese strukturelle Unterversorgung erhöht den Druck auf den Bestandsmarkt und treibt die Preise.
Angesichts steigender Immobilienpreise und hoher Baukosten wird die steuerliche Optimierung für Eigentümer immer wichtiger. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie mit der degressiven AfA und dem Wachstumschancengesetz Ihre Liquidität spürbar verbessern. Jetzt kostenlosen Abschreibungs-Leitfaden sichern
Stabile Zinsen geben Planungssicherheit
Nach den Turbulenzen der Vorjahre hat sich das Zinsniveau stabilisiert. Experten rechnen 2026 mit Bauzinsen zwischen 3,1 und 3,7 Prozent. Dieses moderate Niveau schafft für Käufer wieder mehr Kalkulationssicherheit.
Die Phase extremer Zinsschwankungen scheint vorerst beendet. Die Zinssenkungen der EZB im Vorjahr haben die Finanzierungskonditionen bereits attraktiver gemacht. Diese Stabilität verleiht dem Markt neues Vertrauen.
Wo die Unterschiede am größten sind
Der Aufwärtstrend verläuft nicht einheitlich. In begehrten Metropolen wie Berlin, München und Hamburg ziehen die Preise aufgrund von Zuzug und Wohnungsmangel weiter an. In strukturschwachen, ländlichen Regionen können sie dagegen stagnieren.
Ein weiterer Preistreiber ist die Energieeffizienz. Sanierte Objekte mit hohem Standard erzielen deutlich höhere Preise als unsanierter Bestand. Steigende Energiekosten und gesetzliche Vorgaben vergrößern diese Kluft.
Vom Abschwung zur Erholung
Die aktuelle Entwicklung markiert eine Wende. Nach den Preisrückgängen und der Verunsicherung in den Jahren 2023 und 2024 scheint der Markt die Talsohle durchschritten zu haben. Führende Analysehäuser sind sich einig: Ein Crash ist nicht in Sicht.
Stattdessen sortiert sich der Markt neu und stabilisiert sich auf einem hohen Niveau. Der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken rechnet mit einem Anstieg von 3,1 Prozent für selbstgenutztes Wohneigentum. Die Landesbank Baden-Württemberg prognostiziert ein Plus von drei bis vier Prozent.
Wohin steuert der Markt 2026?
Die zentralen Treiber – hohe Nachfrage und knappes Angebot – bleiben bestimmend. Experten erwarten eine Fortsetzung des stabilen Aufwärtstrends. Große Preissprünge wie in der Nullzins-Ära sind jedoch nicht zu erwarten.
Die größte Herausforderung bleibt die Leistbarkeit. Vor allem für junge Familien und Mittelverdiener in Ballungszentren wird Wohnraum zunehmend zum Kostenfaktor. Politik und Baubranche stehen vor der Aufgabe, die Neubautätigkeit signifikant zu steigern, um den Markt langfristig zu entlasten.
Wiener Börse Party #1176: ATX mit 3-Prozent-Sprung wieder auf Rekordniveau, Raiffeisen Zertifikate schreibt Börsegeschichte
Bildnachweis
1.
Trading
Aktien auf dem Radar:Semperit, AT&S, Polytec Group, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, UBM, Bawag, VIG, Wienerberger, Addiko Bank, FACC, Flughafen Wien, DO&CO, BKS Bank Stamm, Amag, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, SAP, Siemens Energy, Boeing, Airbus Group, Allianz, Münchener Rück, adidas, Fresenius Medical Care, Hannover Rück, Symrise, Brenntag, BMW.
Random Partner
Buwog
Die Buwog Group ist deutsch-österreichischer Komplettanbieter im Wohnimmobilienbereich. Insgesamt verfügt die Buwog Group über ein Portfolio mit rd. 51.000 Wohnungen. Mit einem Neubauvolumen von jährlich rund 700 Wohnungen im Großraum Wien ist die Buwog Group einer der aktivsten Wohnbauträger und Immobilienentwickler in Deutschland und Österreich.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Österreich-Depots: Austria 30 Private IR auf High (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 12.6.: RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Richard Dobetsberger, Harald Suekar, Ute Greutter (audio cd.at)
» PIR-News: DO & CO, Semperit, FACC, Strabag (Christine Petzwinkler)
» ATX knackt 6.200-Punkte-Marke: Wiener Börse feiert Rekordtag mit über 3 ...
» Wiener Börse Party #1176: ATX mit 3-Prozent-Sprung wieder auf Rekordnive...
» Wiener Börse zu Mittag auf All-time-High-Niveau: Do&Co, Wienerberger und...
» Vom Schachtelwirt zum Sparringpartner: Harald Suekar über Karrierebrüche...
» Börsepeople im Podcast S25/10: Harald Suekar
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Österreich-Depots: Austria 30 Private IR auf High...
- Börsegeschichte 12.6.: RBI (Börse Geschichte) (Bö...
- Nachlese: Richard Dobetsberger, Harald Suekar, Ut...
- #gabb Volumensradar: Semperit, AT&S, Polytec (#ga...
- PIR-News: DO & CO, Semperit, FACC, Strabag (Chris...
- ATX knackt 6.200-Punkte-Marke: Wiener Börse feier...
Featured Partner Video
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Licht und Schatten - Felix Lamezan, Stratvice, reiht Marterbauers Budgetrede aus Kapitalmarktsicht ein
kapitalmarkt-stimme.at daily voice auf audio-cd.at. Felix Lamezan ist Ex-Kabinettschef von Ministern und Gründer der Boutiqueagentur Stratvice ... und reiht für mich die Budgetrede Markus Marterba...
Books josefchladek.com
Yusuf Sevinçli
Tumult
2024
Galerist & Galerie Filles du Calvaire
Machiel Botman
Heartbeat
1994
Volute
Jack Davison
13–15 November. Portraits: London
2026
Helions
