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Fazits zu DO & CO, AT&S, Strabag, Flughafen Wien, wienerberger ...

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22.05.2026, 8425 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

DO & CO: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur DO&CO bestätigen wir unsere Kaufen-Empfehlung mit leicht abgesenktem Kursziel von EUR 247,50/Aktie (zuvor: EUR 255,0). Der Aktienkurs von DO&CO ist in den letzten drei Monaten um rund 13 % gefallen. Wir schätzen die negative Kursreaktion auf den Nahostkonflikt als übertrieben ein, da das Geschäftsmodell robust ist, die Bilanz solide und DO&CO sehr gut positioniert ist, um vorübergehende Schwierigkeiten zu bewältigen dank breiter Diversifikation und kontinuierlich wachsender Partnerschaften im Airline und Event Catering."

Kaosch TrafficCom: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur Kapsch TrafficCom bestätigen wir unsere Halten-Empfehlung mit neuem Kursziel EUR 6,30/Aktie (zuvor: EUR 5,80). Allgemein hat sich die Marktnachfrage noch nicht erholt, aber KTC ist es gelungen, Early Mover für Maut- und Verkehrsmanagementlösungen der nächsten Generation zu gewinnen. Diese Referenzen sollten dazu beitragen, dass Kapsch später von einer breiteren Marktakzeptanz profitiert. Aus Bewer- tungssicht ist die KTC-Aktie mit einem EV/EBITDA von etwa 10,0x/7,6x für die GJ25/26 bzw. GJ26/27 noch kein Schnäppchen. Der Mautspezialist muss nun beweisen, dass er auf einen profitablen Wachstumspfad zurückkehren kann."

Strabag: "Nach der gestrigen Vorlage des Trading Statements für das 1. Quartal haben wir in unserer neuen Unternehmensanalyse das Kursziel leicht auf EUR 109,50/Aktie angehoben (zuvor: EUR 108,90). Besonders der hohe Auftragsstand zu Ende des 1. Quartals über- raschte positiv, was sich auch in unseren leicht angehobenen Schätzungen wi- derspiegelt, während wir unsere unsere Rentabilitätsannahmen (EBIT-Marge) weitgehend unverändert lassen. Im Peer Group Vergleich ist die STRABAG nach wie vor die günstigste Bauaktie in Europa und wird trotz solider Fundamental- daten und eines Rekordauftragsbestands mit einem starken Abschlag auf die EV-basierten Multiplikatoren gehandelt. Als Haupthindernis für eine weitere Neubewertung der Aktie sehen wir die 24,1%ige Beteiligung von Rasperia, ei- nem sanktionierten russischen Kernaktionär, die das wahrgenommene Risiko erhöht und die Bewertungsmultiplikatoren nach oben begrenzt."

CA Immo: "CA Immo veröffentlichte am Mittwoch ihre Q1-Ergebnisse, die unter den Markterwartungen lagen. Der Vorstand gibt noch keinen konkreten Finanzausblick. Die Strategie mit Fokus auf ein erstklassiges Büroportfolio in Berlin und München wird fortgeführt, nicht zum Kerngeschäft zählende Objekte werden veräußert. Nachdem die CA Immo 2025 Objekte mit einem Buchwert von rund EUR 560 Mio. verkauft hatte, wurden 2026 bisher acht Non-Core-Liegenschaften mit einem Transaktionsvolumen von rund EUR 205 Mio. verkauft, davon EUR 134 Mio. im Q1. Die Entwicklungspipeline umfasst derzeit drei Projekte in Toplagen Berlins, die nach Fertigstellung jährliche Bruttomieteinnahmen von rund EUR 28 Mio. erzielen sollen. Vorbereitungen für zwei weitere Neubauprojekte in Berlin im Prime-Office-Segment laufen. Die Q1-Zahlen zeigten unserer Meinung nach wenige postive Highlights – aus- genommen das solide Finanzprofil und den EPRA NTA. Mögliche negative Kursreaktionen sollten jedoch vom laufenden Aktienrückkaufprogramm begrenzt werden. Bis Mitte Mai wurden knapp 1,9 Mio. Aktien mit einem Wert von knapp EUR 48 Mio. rückgekauft."

Flughafen Wien: "Der Flughafen Wien veröffentlichte gestern seine Zahlen zum 1. Quartal 2026, die leicht über den Markt- sowie unseren Erwartungen lagen, und bestätigte seinen Ausblick 2026. Im Jahr 2026 wird der Flughafen Wien am Standort Wien mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Das Passagieraufkommen im April demonstrierte die negativen Konsequenzen der Reduktion der Low-Cost-Carrier-Prä- senz sowie des Konflikts im Nahen Osten klar. Zusätzlich belastet durch den Ostern-Effekt (2026 war Ostern bereits im März), ist das Passagieraufkommen im April 2026 in Wien um 8,2% J/J zurückgegangen, wobei die Region Naher und Mittlerer Osten einen Passagierrückgang von -83,4% J/J verzeichnete. Die Kosteneinsparungen sollten jedoch die Profitabilität des Unternehmens unterstützen und die negativen Effekte (darunter außerdem auch die Absenkung bei Passagier- und Landegebühren) mindestens teilweise abzufedern. Der Finanzausblick des Flughafens Wien für 2026 bleibt daher relativ optimistisch. Ob- wohl die Auswirkungen länger andauernder Spannungen in Nahost auf die Flugbranche immer noch schwierig einzuschätzen sind, bleiben wir der Meinung, dass die direkten Nahostrisiken für den Flughafen Wien relativ gering bleiben und, dank der Nähe zur OMV Raffinerie Schwechat, die Stabilität der Flugzeugtreibstofflieferungen am Standort Wien relativ gut gesichert ist. Nach wie vor bleiben die langfristigen Wachstumsperspektiven des Unternehmens solide. Wir bestätigen unsere Halten-Einschätzung der Flughafen Wien-Aktie."

SBO: "SBO legte gestern seine Zahlen für das 1. Quartal 2026 vor, die bis auf den Auftragseingang unter unseren Erwartungen lagen. Der Vorstand gibt keinen konkreten Finanzausblick für 2026. SBO sieht kurzfristig weiterhin Unsicherheiten durch geopolitische Spannungen und Lieferkettenstörungen im Nahen Osten, die zu einer verzögerten Markterholung und weiteren Umsatzverschiebungen bei SBO führen können. Gleichzeitig stützt der höhere Ölpreis die Investitionsbereitschaft der Branche. Das Management hat bestätigt, dass eine spürbare Erholung der Ergebnisse in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu erwarten ist; der Auftragseingang im Q2 2026 legte weiter zu und kreiert dafür gute Voraussetzungen. Während die Q1-Ergebnisse erwartungsgemäß schwach ausfielen, sehen wir die Trendumkehr beim Auftragseingang als positiv für die kommenden Quartalzahlen sowie unterstützend für die SBO-Aktie. Die langfristigen Aussichten für SBO stufen wir als unverändert vielversprechend ein, untermauert durch die Flexibilität, Innovationsführerschaft, das erfahrene Management sowie die starke Bilanz des Unternehmens. Als zusätzliche Kurstreiber sehen wir mögli- che Unternehmensübernahmen als Teil der langfristigen Diversifizierung Unternehmensstrategie."

wienerberger: "Nach dem hauptsächlich wetterbedingt schwachen Auftaktquartal reduzieren wir unser Kursziel in unserer neuen Unternehmensanalyse auf EUR 34,70/Aktie (zuvor: EUR 36,60), bekräftigen aber unsere Kaufen-Empfehlung. Trotz der schwächeren kurzfristigen Gewinnentwicklung und der volatilen Markterholung halten wir die Kaufen-Empfehlung weiterhin für gerechtfertigt. Die Wienerberger-Aktie wird mit deutlichen Abschlägen zu den Wettbewerbern und zyklusübergreifenden Multiplikatoren gehandelt, welche das strukturell verbesserte, weniger zyklische und margenstärkere Portfolio sowie die starke Cash-Generierung nicht widerspiegeln."

AT&S: "AT&S legte gestern seine Ergebnisse 2025/26, die dank einem starken Schlussquartal etwas über unseren und den Konsensus- Schätzungen lagen. Wir sehen die etwas stärker als erwarteten Ergebnisse 2025/26 positiv sowie die angekündigten Kapazitätserweiterungen. In unserer neuen Unternehmensanalyse vor der Zahlenvorlage haben wir unsere Empfehlung von Kaufen auf Halten zurückgenommen, jedoch unser Kursziel auf EUR 110,60/Aktie angehoben. Ein lange aufgeschobener Investitionszyklus im Be- reich der Nicht-KI-Serverinfrastruktur in Kombination mit rasch steigenden technischen Anforderungen an KI-Prozessoren hat zu einem starken Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei IC-Substraten geführt. Ein neuer Investitionszyklus hat begonnen. Engpässe in verschiedenen Bereichen wie bei Speicherchips, Advanced Packaging und Strom könnten jedoch den Wachstumspfad der Branche begrenzen. Die AT&S-Aktie wird zwar mit einem deutlichen Abschlag zu den Peers gehandelt, dieser ist zumindest teilweise durch geringere Wachstumserwartungen und eine noch schwächere Bilanz gerechtfertigt" 

Ausblick: In der kommenden Woche veröffentlichen UNIQA und UBM ihre Q1-Berichte. Die VIG präsentiert ein Update zum ersten Quartal, während PORR ihr Trading Statement vorlegt. Die EVN legt ihren Halbjahresbericht 2025/26 vor. Die VIG-Aktie notiert ex Dividende. OMV und FACC halten ihre Hauptversammlungen ab.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Autor
Christine Petzwinkler
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    22.05.2026, 8425 Zeichen

    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    DO & CO: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur DO&CO bestätigen wir unsere Kaufen-Empfehlung mit leicht abgesenktem Kursziel von EUR 247,50/Aktie (zuvor: EUR 255,0). Der Aktienkurs von DO&CO ist in den letzten drei Monaten um rund 13 % gefallen. Wir schätzen die negative Kursreaktion auf den Nahostkonflikt als übertrieben ein, da das Geschäftsmodell robust ist, die Bilanz solide und DO&CO sehr gut positioniert ist, um vorübergehende Schwierigkeiten zu bewältigen dank breiter Diversifikation und kontinuierlich wachsender Partnerschaften im Airline und Event Catering."

    Kaosch TrafficCom: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur Kapsch TrafficCom bestätigen wir unsere Halten-Empfehlung mit neuem Kursziel EUR 6,30/Aktie (zuvor: EUR 5,80). Allgemein hat sich die Marktnachfrage noch nicht erholt, aber KTC ist es gelungen, Early Mover für Maut- und Verkehrsmanagementlösungen der nächsten Generation zu gewinnen. Diese Referenzen sollten dazu beitragen, dass Kapsch später von einer breiteren Marktakzeptanz profitiert. Aus Bewer- tungssicht ist die KTC-Aktie mit einem EV/EBITDA von etwa 10,0x/7,6x für die GJ25/26 bzw. GJ26/27 noch kein Schnäppchen. Der Mautspezialist muss nun beweisen, dass er auf einen profitablen Wachstumspfad zurückkehren kann."

    Strabag: "Nach der gestrigen Vorlage des Trading Statements für das 1. Quartal haben wir in unserer neuen Unternehmensanalyse das Kursziel leicht auf EUR 109,50/Aktie angehoben (zuvor: EUR 108,90). Besonders der hohe Auftragsstand zu Ende des 1. Quartals über- raschte positiv, was sich auch in unseren leicht angehobenen Schätzungen wi- derspiegelt, während wir unsere unsere Rentabilitätsannahmen (EBIT-Marge) weitgehend unverändert lassen. Im Peer Group Vergleich ist die STRABAG nach wie vor die günstigste Bauaktie in Europa und wird trotz solider Fundamental- daten und eines Rekordauftragsbestands mit einem starken Abschlag auf die EV-basierten Multiplikatoren gehandelt. Als Haupthindernis für eine weitere Neubewertung der Aktie sehen wir die 24,1%ige Beteiligung von Rasperia, ei- nem sanktionierten russischen Kernaktionär, die das wahrgenommene Risiko erhöht und die Bewertungsmultiplikatoren nach oben begrenzt."

    CA Immo: "CA Immo veröffentlichte am Mittwoch ihre Q1-Ergebnisse, die unter den Markterwartungen lagen. Der Vorstand gibt noch keinen konkreten Finanzausblick. Die Strategie mit Fokus auf ein erstklassiges Büroportfolio in Berlin und München wird fortgeführt, nicht zum Kerngeschäft zählende Objekte werden veräußert. Nachdem die CA Immo 2025 Objekte mit einem Buchwert von rund EUR 560 Mio. verkauft hatte, wurden 2026 bisher acht Non-Core-Liegenschaften mit einem Transaktionsvolumen von rund EUR 205 Mio. verkauft, davon EUR 134 Mio. im Q1. Die Entwicklungspipeline umfasst derzeit drei Projekte in Toplagen Berlins, die nach Fertigstellung jährliche Bruttomieteinnahmen von rund EUR 28 Mio. erzielen sollen. Vorbereitungen für zwei weitere Neubauprojekte in Berlin im Prime-Office-Segment laufen. Die Q1-Zahlen zeigten unserer Meinung nach wenige postive Highlights – aus- genommen das solide Finanzprofil und den EPRA NTA. Mögliche negative Kursreaktionen sollten jedoch vom laufenden Aktienrückkaufprogramm begrenzt werden. Bis Mitte Mai wurden knapp 1,9 Mio. Aktien mit einem Wert von knapp EUR 48 Mio. rückgekauft."

    Flughafen Wien: "Der Flughafen Wien veröffentlichte gestern seine Zahlen zum 1. Quartal 2026, die leicht über den Markt- sowie unseren Erwartungen lagen, und bestätigte seinen Ausblick 2026. Im Jahr 2026 wird der Flughafen Wien am Standort Wien mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Das Passagieraufkommen im April demonstrierte die negativen Konsequenzen der Reduktion der Low-Cost-Carrier-Prä- senz sowie des Konflikts im Nahen Osten klar. Zusätzlich belastet durch den Ostern-Effekt (2026 war Ostern bereits im März), ist das Passagieraufkommen im April 2026 in Wien um 8,2% J/J zurückgegangen, wobei die Region Naher und Mittlerer Osten einen Passagierrückgang von -83,4% J/J verzeichnete. Die Kosteneinsparungen sollten jedoch die Profitabilität des Unternehmens unterstützen und die negativen Effekte (darunter außerdem auch die Absenkung bei Passagier- und Landegebühren) mindestens teilweise abzufedern. Der Finanzausblick des Flughafens Wien für 2026 bleibt daher relativ optimistisch. Ob- wohl die Auswirkungen länger andauernder Spannungen in Nahost auf die Flugbranche immer noch schwierig einzuschätzen sind, bleiben wir der Meinung, dass die direkten Nahostrisiken für den Flughafen Wien relativ gering bleiben und, dank der Nähe zur OMV Raffinerie Schwechat, die Stabilität der Flugzeugtreibstofflieferungen am Standort Wien relativ gut gesichert ist. Nach wie vor bleiben die langfristigen Wachstumsperspektiven des Unternehmens solide. Wir bestätigen unsere Halten-Einschätzung der Flughafen Wien-Aktie."

    SBO: "SBO legte gestern seine Zahlen für das 1. Quartal 2026 vor, die bis auf den Auftragseingang unter unseren Erwartungen lagen. Der Vorstand gibt keinen konkreten Finanzausblick für 2026. SBO sieht kurzfristig weiterhin Unsicherheiten durch geopolitische Spannungen und Lieferkettenstörungen im Nahen Osten, die zu einer verzögerten Markterholung und weiteren Umsatzverschiebungen bei SBO führen können. Gleichzeitig stützt der höhere Ölpreis die Investitionsbereitschaft der Branche. Das Management hat bestätigt, dass eine spürbare Erholung der Ergebnisse in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu erwarten ist; der Auftragseingang im Q2 2026 legte weiter zu und kreiert dafür gute Voraussetzungen. Während die Q1-Ergebnisse erwartungsgemäß schwach ausfielen, sehen wir die Trendumkehr beim Auftragseingang als positiv für die kommenden Quartalzahlen sowie unterstützend für die SBO-Aktie. Die langfristigen Aussichten für SBO stufen wir als unverändert vielversprechend ein, untermauert durch die Flexibilität, Innovationsführerschaft, das erfahrene Management sowie die starke Bilanz des Unternehmens. Als zusätzliche Kurstreiber sehen wir mögli- che Unternehmensübernahmen als Teil der langfristigen Diversifizierung Unternehmensstrategie."

    wienerberger: "Nach dem hauptsächlich wetterbedingt schwachen Auftaktquartal reduzieren wir unser Kursziel in unserer neuen Unternehmensanalyse auf EUR 34,70/Aktie (zuvor: EUR 36,60), bekräftigen aber unsere Kaufen-Empfehlung. Trotz der schwächeren kurzfristigen Gewinnentwicklung und der volatilen Markterholung halten wir die Kaufen-Empfehlung weiterhin für gerechtfertigt. Die Wienerberger-Aktie wird mit deutlichen Abschlägen zu den Wettbewerbern und zyklusübergreifenden Multiplikatoren gehandelt, welche das strukturell verbesserte, weniger zyklische und margenstärkere Portfolio sowie die starke Cash-Generierung nicht widerspiegeln."

    AT&S: "AT&S legte gestern seine Ergebnisse 2025/26, die dank einem starken Schlussquartal etwas über unseren und den Konsensus- Schätzungen lagen. Wir sehen die etwas stärker als erwarteten Ergebnisse 2025/26 positiv sowie die angekündigten Kapazitätserweiterungen. In unserer neuen Unternehmensanalyse vor der Zahlenvorlage haben wir unsere Empfehlung von Kaufen auf Halten zurückgenommen, jedoch unser Kursziel auf EUR 110,60/Aktie angehoben. Ein lange aufgeschobener Investitionszyklus im Be- reich der Nicht-KI-Serverinfrastruktur in Kombination mit rasch steigenden technischen Anforderungen an KI-Prozessoren hat zu einem starken Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei IC-Substraten geführt. Ein neuer Investitionszyklus hat begonnen. Engpässe in verschiedenen Bereichen wie bei Speicherchips, Advanced Packaging und Strom könnten jedoch den Wachstumspfad der Branche begrenzen. Die AT&S-Aktie wird zwar mit einem deutlichen Abschlag zu den Peers gehandelt, dieser ist zumindest teilweise durch geringere Wachstumserwartungen und eine noch schwächere Bilanz gerechtfertigt" 

    Ausblick: In der kommenden Woche veröffentlichen UNIQA und UBM ihre Q1-Berichte. Die VIG präsentiert ein Update zum ersten Quartal, während PORR ihr Trading Statement vorlegt. Die EVN legt ihren Halbjahresbericht 2025/26 vor. Die VIG-Aktie notiert ex Dividende. OMV und FACC halten ihre Hauptversammlungen ab.



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    Autor
    Christine Petzwinkler
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