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iShares MSCI World ETF: Zinsdruck und Ölschock ( Finanztrends)

20.03.2026, 3088 Zeichen

Die US-Notenbank hat diese Woche ihre zweite aufeinanderfolgende Zinspause in 2026 bestätigt – und die globalen Aktienmärkte reagierten prompt mit Verlusten. Für den iShares MSCI World ETF trifft das besonders hart: Mehr als 70 Prozent des Portfolios entfallen auf US-Aktien.

Fed-Entscheidung belastet breite Märkte

Das FOMC votierte mit 11 zu 1 dafür, den Leitzins bei 3,5 bis 3,75 Prozent zu belassen. Fed-Chef Jerome Powell räumte ein, dass die USA beim Inflationsabbau weniger Fortschritte erzielt hätten als erhofft – ein klares Signal, dass schnelle Zinssenkungen nicht zu erwarten sind.

Der Dow Jones verlor am Mittwoch 1,6 Prozent, S&P 500 und Nasdaq gaben jeweils rund 1,4 Prozent nach. Treiber dieser Zurückhaltung ist auch der seit fast drei Wochen andauernde Krieg mit dem Iran, der die Straße von Hormus unter Druck setzt und den Ölmarkt erschüttert.

Der sogenannte Dot Plot, der die Zinserwartungen der FOMC-Mitglieder abbildet, deutet inzwischen nur noch auf eine Senkung in diesem Jahr hin. Sieben der 19 Teilnehmer erwarten die Zinsen 2026 sogar unverändert – einer mehr als noch im Dezember. An den Terminmärkten liegt die Wahrscheinlichkeit einer Senkung um 25 Basispunkte bei gerade einmal 17,2 Prozent.

US-Lastigkeit als strukturelles Risiko

Der ETF spiegelt diese Abhängigkeit direkt wider. Nvidia (5,40 %), Apple (4,61 %) und Microsoft (3,44 %) gehören zu den größten Einzelpositionen – allesamt Technologietitel, die bei anhaltend hohen Zinsen unter Bewertungsdruck geraten. Die zuletzt beobachtete Rotation von Wachstums- hin zu Value-Titeln hat die Performance des Fonds zusätzlich belastet.

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Aktuell notiert der ETF knapp unterhalb seines 50-Tage-Durchschnitts und hat seit Jahresbeginn rund 2,8 Prozent verloren.

Methodenänderung im Mai

Mittelfristig steht eine strukturelle Veränderung an: Im Mai 2026 führt MSCI eine überarbeitete Methodik zur Berechnung des Free Float ein, die drei neue Kategorien unterscheidet und unterschiedliche Rundungsgenauigkeiten vorsieht. Experten erwarten dadurch eine deutlich höhere Portfolioumschlagsrate als bei bisherigen Neugewichtungen.

Offen bleibt vorerst, wie MSCI künftig mit Unternehmen umgeht, deren Bilanz überwiegend aus digitalen Vermögenswerten besteht. Den ursprünglichen Ausschlussvorschlag für sogenannte Digital Asset Treasury Companies hat MSCI zurückgezogen und stattdessen eine breitere Konsultation eingeleitet. Unternehmen wie Strategy bleiben damit zunächst in den globalen Benchmarks – eine Entscheidung, die den Indexumfang und die Zusammensetzung des ETF perspektivisch berühren könnte.

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(20.03.2026)

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