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UBM-CEO: "Assetklasse Wohnen hat die Krise hinter sich gelassen"

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27.03.2026, 3220 Zeichen

UBM erreichte 2025 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 3,9 Mio. Euro (2024: -23,2 Mio .Euro). Das Ergebnis nach Steuern ist mit -2,3 Mio. Euro im negativen Bereich (2024: -29,6 Mio. Euro). Im Vergleich zu 2024 hat UBM im Jahr 2025 den Wohnungsverkauf um 12 Prozent steigern können. Insgesamt wurden im Jahr 2025 452 Wohnungen verkauft und der Umsatz um 31,1 Prozent auf 139,2 Mio. Euro erhöht. "Die Assetklasse Wohnen hat die Krise hinter sich gelassen. Haupttreiber sind ein rückläufiges Angebot, steigende Preise und eine ungebrochen hohe Nachfrage. Wer wartet, gewinnt nicht.", erläutert UBM-CEO Thomas G. Winkler

Für 2026 sei eine konkrete Guidance aufgrund der anhaltenden Volatilität und schwer vorhersehbaren Marktentwicklung nicht möglich. UBM geht aber von positiven Effekten der Marktbereinigung aus. Die anhaltenden makroökonomischen Unsicherheiten würden zu einer Flucht in Sachwerte führen, während der Nachfrageüberhang im Wohnen die Verkaufsdynamik und Preisentwicklung unterstütze, so das Unternehmen. 2026 werde außerdem bestimmt von der Cash-Freisetzung und der Umschichtung von Mitteln und Ressourcen in Bezahlbares Wohnen. Besonderes Augenmerk liegt laut UBM weiterhin auf einem vorausschauenden Cash-Management, um die Liquiditätssituation jederzeit stabil zu halten. Zum Jahresende 2025 verfügt die UBM über liquide Mittel in Höhe von 117,7 Mio. Euro (Ende 2024: 199,5 Mio. Euro). Die Ausschüttung einer Dividende in der aktuellen wirtschaftlichen Situation ist laut UBM noch nicht geboten. Auch Boni wird es keine geben.

UBM hat aktuell rund 2.000 Wohneinheiten in den Kernmärkten Österreich, Deutschland und Tschechien im Portfolio. Im Zuge eines Portfolio-Rebalancings werden Mittel freigesetzt und in "Bezahlbares Wohnen" umgeschichtet. In diesem Segment besteht bereits heute ein erheblicher, bislang unzureichend gedeckter Nachfragedruck, der weiter zunehmen wird. Durch Standardisierung, Vorfertigung und Modularisierung sollen die Baukosten deutlich reduziert werden. Voraussetzung für die Bezahlbarkeit seien aber auch wesentlich reduzierte Genehmigungszeiten und eine erhebliche Vereinfachung der überbordenden Vorschriften. Künftig verfolgt die UBM eine Zwei-Produkt-Strategie ("Bezahlbar" und "Premium"). Im Premium-Segment bleibt der Fokus auf Holz-Hybrid-Bauweise in urbanen Lagen. Im Segment "Bezahlbares Wohnen" setzt die UBM auf Technologieoffenheit, eine nachfrageorientierte geografische Ausrichtung über A-Städte hinaus sowie die Erhöhung ihres Pipeline-Volumens.

UBM wird im Mai die ausstehenden 73 Mio. Euro der Sustainability-Linked Anleihe 2021 planmäßig zurückzahlen. Zudem ist vorgesehen, das Hybridkapital 2021 mit dem Step-up am 18. Juni zurückzuführen und durch Genussrechtskapital zu ersetzen. Die Nettoverschuldung konnte zum Jahresende um 3,4 Prozent auf 527,6 Mio. Euro reduziert werden (2024: 545,9 Mio Euro.). Bei einer Bilanzsumme von 1.092,3 Mio. Euro und einem Eigenkapital von 350,2 Mio. Euro ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 32,1 Prozent (2024: 29,1 Prozent). Der Personalstand wurde in den letzten vier Krisen-Jahren um über 40 Prozent auf 211 Mitarbeitende zum Jahresende 2025 reduziert und wird auch im Jahr 2026 fallen, wie das Unternehmen mitteilt.



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Thomas G. Winkler CEO UBM Development AG, Foto: UBM, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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    UBM erreichte 2025 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 3,9 Mio. Euro (2024: -23,2 Mio .Euro). Das Ergebnis nach Steuern ist mit -2,3 Mio. Euro im negativen Bereich (2024: -29,6 Mio. Euro). Im Vergleich zu 2024 hat UBM im Jahr 2025 den Wohnungsverkauf um 12 Prozent steigern können. Insgesamt wurden im Jahr 2025 452 Wohnungen verkauft und der Umsatz um 31,1 Prozent auf 139,2 Mio. Euro erhöht. "Die Assetklasse Wohnen hat die Krise hinter sich gelassen. Haupttreiber sind ein rückläufiges Angebot, steigende Preise und eine ungebrochen hohe Nachfrage. Wer wartet, gewinnt nicht.", erläutert UBM-CEO Thomas G. Winkler

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