20.03.2025, 3225 Zeichen
Die Semperit-Gruppe hat die Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr bekanntgegeben: Der Umsatz blieb mit 676,6 Mio. Euro (–0,8 Prozent) nahezu stabil. Das EBITDA wurde um 21,1 Prozent auf 84,9 Mio. Euro gesteigert, damit wurde die Guidance von rund 80,0 Mio. Euro übertroffen. Die EBITDA-Marge konnte laut Semperit vor allem aufgrund des bereits 2023 eingeleiteten Sparprogramms um 2,3 Prozentpunkte auf 12,5 Prozent gesteigert werden. Das operative EBITDA betrug 86,3 Mio. Euro, bereinigt wurde das EBITDA 2024 um ergebniswirksame Effekte des Leitprojekts "oneERP" für die digitale Transformation der Gruppe in Höhe von 1,5 Mio. Euro. Das Projekt soll aus heutiger Sicht bis zum Jahr 2028 abgeschlossen werden. Das EBIT lag mit 35,0 Mio. Euro um 3,0 Prozent über dem Vorjahreswert von 34,0 Mio. Euro. Das Ergebnis nach Steuern drehte auf 11,5 Mio. Euro ins Plus (nach -17,1 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres). Der Hauptversammlung wird eine stabile Dividende von 0,5 Euro je Aktie vorgeschlagen, wie das Unternehmen mitteilt. „Wir haben uns 2024 vollständig aus dem Handschuhgeschäft zurückgezogen und konzentrieren uns nun zu 100 Prozent auf die Umsetzung unserer Strategie als Spezialist für Elastomer-Produkte für Industriekunden. Die Integration von Rico ging gut voran, unsere 2023 eingeführte Aufstellung mit zwei starken Divisionen hat sich bewährt, und wir konnten unsere Profitabilität steigern. Wir haben somit trotz Gegenwind vom Markt alle Meilensteine erreicht und gehalten, was wir versprochen haben“, sagt Semperit-CEO Karl Haider. „Das Marktumfeld wird im ersten Halbjahr unverändert schwierig bleiben. Dank unserer frühzeitigen Einsparungen, die sich seit 2023 auf mehr als 18 Mio. Euro summieren, sind wir dafür aber sehr gut aufgestellt und aufgrund unserer Investitionen in Produktionserweiterungen für den nächsten Aufschwung bestens gerüstet,“ so Haider weiter.
Der Free Cashflow – der um Zinszahlungen bereinigte Netto-Geldfluss, der für strategische Investitionen, Ausschüttungen und Schuldentilgung verfügbar ist – verbesserte sich um 74,4 Prozent auf 45,8 Mio. Euro, verglichen mit 26,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Inklusive der Nettoeinzahlung aus dem zweiten und finalen Closing für den Verkauf des Medizingeschäfts in Höhe von 6,6 Mio. Euro belief sich der Free Cashflow nach Unternehmensverkäufen auf 52,4 Mio. Euro (Vorjahr: 111,5 Mio. Euro nach dem ersten Closing für den Verkauf des Medizingeschäfts). Die Liquiditätsreserven beliefen sich auf 126,0 Mio. Euro, darüber hinaus sind nicht gezogene Kreditlinien über 100,0 Mio. Euro verfügbar.
Wie das Unternehmen bereits vor wenigen Tagen bekanntgegeben hat, wird unter Berücksichtigung weiterer Kosteneinsparungsmaßnahmen und abhängig von Zeitpunkt und Intensität der Markterholung ein operatives EBITDA für das Gesamtjahr 2025 in einer Bandbreite von 70 Mio. Euro bis 90 Mio. Euro erwartet. Die ergebniswirksamen Effekte des OneERP-Projekts werden 2025 rund 5 Mio. Euro betragen. Das Mittelfristziel, wonach das operative EBITDA im Geschäftsjahr 2026 auf rund 120 Mio. Euro steigen soll, wird bestätigt. Voraussetzung dafür sei ein Einsetzen der wirtschaftlichen Erholung im Geschäftsjahr 2025, wie das Unternehmen betont.
Wiener Börse Party #1125: ATX unverändert, heute ex starke Andritz-Dividende, RBI wird Big Player in Rumänien, CPI Europe stark
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3 Banken Generali
Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ist die gemeinsame Fondstochter der 3 Banken Gruppe (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, BKS Bank AG) und der Generali Holding Vienna AG. Die Fonds-Gesellschaft verwaltet aktuell 8,65 Mrd. Euro - verteilt auf etwa 50 Publikumsfonds und 130 Spezial- bzw. Großanlegerfonds (Stand 06/17)
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