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AMAG will Dividende in Höhe von 1,2 Euro zahlen

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20.02.2025, 2544 Zeichen

Die AMAG hat das herausfordernde Geschäftsjahr 2024 mit Umsatzerlösen in Höhe 1.448,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1.459,2 Mio. Euro) abgeschlossen. Laut AMAG konnten Verschiebungen im Produktmix und ein höherer durchschnittlicher Aluminiumpreis das insgesamt niedrigere Preis- und Prämienniveau weitestgehend kompensieren. Mit 425.000 Tonnen konnte der Gesamtabsatz in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (425.800 Tonnen) gehalten werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird mit 179,2 Mio. Euro ausgewiesen (2023: 188,4 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt bei 77,1 Mio. Euro (2023: 102,4 Mio. Euro), das Ergebnis nach Ertragsteuern bei 43,2 Mio. Euro (2023: 66,4 Mio. Euro). Der Hauptversammlung soll eine Dividende in Höhe von 1,20 Euro je Aktie vorgeschlagen werden (für 2023: 1,50 Euro). AMAG-CEO Helmut Kaufmann: „Die erreichten Ergebnisse sind das Resultat einer soliden Geschäftsaufstellung sowie der hervorragenden Arbeit unseres erfahrenen Teams und eines nachhaltigen Kostenmanagements. Wir konnten in etwa das Absatzniveau aus dem Vorjahr halten und Absatzrekorde bei Luftfahrt- und Automobilprodukten erzielen.“

Für 2025 gibt es noch keine konkrete Prognose: Die Geschäftsentwicklung im Segment Metall würde maßgeblich vom Aluminiumpreis und den Rohstoffkosten abhängen. Bei einer weiterhin hohen Produktionsmenge im Jahr 2025 würden sich jedenfalls die deutlich höheren Tonerdekosten im Ergebnis negativ auswirken, so das Unternehmen. Das Segment Gießen sei vor allem von der Entwicklung der europäischen Automobilindustrie abhängig. Bei einem schwachen Ausblick im Absatz von PKW in Europa würden eine hohe Flexibilität in der operativen Abwicklung, CO2-optimierte Legierungen und effiziente Produktionsabläufe das Segment stärken, so das Unternehmen. Im Segment Walzen wird unverändert auf die breite Aufstellung hinsichtlich Produkte, Regionen, Branchen und Kunden gesetzt. "Das aktuell unsichere Umfeld lässt keine Ergebnisprognose in Form einer EBITDA-Bandbreite für das Geschäftsjahr 2025 zu. Aus heutiger Sicht ist aber davon auszugehen, dass das operative Ergebnis aus den genannten Gründen sehr wahrscheinlich unterhalb des Niveaus aus 2024 liegen wird," so das Unternehmen. Helmut Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „AMAG ist sowohl im operativen Bereich als auch finanziell grundsolide aufgestellt. Wir werden unsere Kompetenz im Bereich Aluminium weiterhin lösungs- und kundenorientiert einsetzen und blicken trotz der vielen Unsicherheiten zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2025.“



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Amag Headquarter, Credit: Amag, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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