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Fazits zu Immofinanz, UBM, CA Immo, Kapsch TrafficCom, VIG, S Immo ...

Magazine aktuell


#gabb aktuell



29.11.2024, 5321 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu voestalpine: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur voestalpine heben wir unsere Emp- fehlung auf Kaufen (von Akkumulieren) mit neuem Kursziel von EUR 25,50/Aktie (zuvor: EUR 30,50). Wir sind der Meinung, dass auf aktuellen Kursniveaus zu viel Negativität in die Aktie eingepreist ist. Während die Stimmung gegenüber dem verarbeitenden Gewerbe in der Eurozone schlecht ist, schlägt sich die voestalpine unserer Meinung nach in einem schwierigen Marktumfeld recht gut. Durch die Diversifizierung und Fokussierung auf hochwertige Stahlbleche im technologisch anspruchsvollsten Segment ist die voestalpine Stahldivision von den jüngsten Turbulenzen weniger betroffen und liefert solide Ergebnisse. Auch die Abschläge im Peer Group Vergleich sehen wir aufgrund der überdurchschnittli- chen EBITDA-Profitabilität als nicht gerechtfertigt an."

Zu KapschTrafficCom: "Nach den Halbjahreszahlen letzte Woche haben wir unsere Schätzungen für die Folgejahre leicht zurückgenommen. Daher sinkt unser Kursziel auf EUR 10/Aktie (zuvor EUR 13), während wir unsere Kaufen-Empfehlung bestätigen. Bewertungstechnisch präsentiert sich die Kapsch-Aktie auf den ersten Blick nicht als Schnäppchen mit einem KGV 2025/26 von 11x und eine EV/EBITDA von 6,5x. Dabei haben wir in unseren Schätzungen jedoch keine möglichen Neuverträge und keine weitere Entschädigungszahlung aus dem Vertrag zum deutschen PKW-Mautbetrieb berücksichtigt. Generell sehen wir eine weiter hohe Nachfrage nach Maut- und Verkehrsmanagementsystemen und einige größere Ausschreibungen sollten demnächst entschieden werden."

Zu Andritz: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur Andritz bestätigen wir unsere Kau- fempfehlung und senken unser Kursziel auf EUR 69,0 (zuvor EUR 73,7), da wir kurzfristig mit einer volatileren Nachfrage rechnen. Wir sehen die langfristige Investment Story von Andritz mit Fokus auf Dekarbonisierung weiter intakt, die kurzfristigen Aussichten könnten aber eine Delle aufweisen. Im Peer Group Vergleich notiert die Andritz-Aktie mit Abschlägen um die 20% bei gleichzeitig deutlich höherer Dividendenrendite."

Zu VIG: "Der Vorstand bestätigte den Ausblick für 2024 und erwartet ein Ergebnis vor Steuern am oberen Ende der geplanten Bandbreite von EUR 825- 875 Mio. Trotz der Hochwasserschäden in Zentraleuropa durch den Sturm „Boris“ gelang es der VIG in den ersten drei Quartalen den Gewinn zu steigern und damit sehen wir den Versicherungskonzern auf gutem Weg die Guidance für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen."

Zu Immofinanz: "Der Vorstand gibt weiter keinen konkreten Finanzausblick für 2024. Das Management fokussiert seine Strategie auf den Ausbau des Einzelhandel- sportfolios, den Squeeze-out der S IMMO und die Prüfung einer engeren Integration mit der Mehrheitsaktionärin CPI Property Group. Die operative Entwicklung sehen wir als sehr solide an, wir vermissen jedoch eine klare Kommunikation über eine künftige Strategie einschließlich einer Divi- dendenpolitik."

Zu S Immo: "Da kein Antrag der Minderheitsaktionäre auf gerichtliche Überprüfung der Barabfindung vorliegt, bleibt es bei der Barabfindung in Höhe von EUR 22,05 pro Aktie, die voraussichtlich in der darauffolgenden Woche beglichen wird. Unsere letzte Empfehlung lautet daher Halten mit einem Kursziel von EUR 22,05/Aktie. Mit dem Delisting der S Immo wird die Wiener Börse eines der erfolgreichsten Unternehmen der letzten Jahre verlieren. Die durchschnittliche jährliche Gesamtrendite für Aktionäre betrug in den letzten 10 Jahren fast 16%."

Zu CA Immo: "Der Vorstand bestätigte das FFO 1-Ziel von über EUR 105 Mio. (2023: EUR 113,8 Mio.).Der Fokus des Managements liegt weiter auf dem Verkauf von nicht zum Kerngeschäft zählenden Liegenschaften, selektiven Investitionen in profitable Bauprojekte und Immobilien – insbesondere in den Kernmärkten München und Berlin, einer starken Bilanz und der Rückführung von überschüssigem Kapital an die Aktionäre. Wir stufen die präsentierten Ergebnisse als kursneutral ein. Bewertungstechnisch notiert die CA Immo-Aktie zwar mit Abschlägen von 25% auf ihren EPRA NTA, jedoch über dem Median ihrer Peer Group. Aufgrund ihrer erstklassigen Asset-Basis hat die CA Immo diesen Aufschlag unserer Meinung nach jedoch verdient. Unsere Empfehlung lautet Akkumulieren."

Zu UBM: "Das Management rechnet 2024 weiter mit einer Halbierung des Verlusts gegenüber 2023, in der 2. Jahreshälfte 2025 wird mit einer Rückkehr in die Gewinnzone gerechnet. Ergänzend plant die UBM, zu Jahresende über eine Liquiditätsposition von über EUR 150 Mio. zu verfügen. Die UBM investiert weiter in ihre EUR 1,9 Mrd.-schwere Projekt-Pipeline in Deutschland und Österreich (über 90%) mit Schwerpunkt Wohnen (60%) und Light Industrial & Büro (40%). Die 9-Monats-Zahlen zeigen, dass die UBM mit ihrer Strategie zwar auf dem richtigen Weg ist, der Weg zu den starken Ertragsniveaus vor 2021 jedoch noch andauert. Die nach wie vor hohen Buchwertabschläge von rund 40% sehen wir dennoch als zu hoch an."

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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Zu KapschTrafficCom: "Nach den Halbjahreszahlen letzte Woche haben wir unsere Schätzungen für die Folgejahre leicht zurückgenommen. Daher sinkt unser Kursziel auf EUR 10/Aktie (zuvor EUR 13), während wir unsere Kaufen-Empfehlung bestätigen. Bewertungstechnisch präsentiert sich die Kapsch-Aktie auf den ersten Blick nicht als Schnäppchen mit einem KGV 2025/26 von 11x und eine EV/EBITDA von 6,5x. Dabei haben wir in unseren Schätzungen jedoch keine möglichen Neuverträge und keine weitere Entschädigungszahlung aus dem Vertrag zum deutschen PKW-Mautbetrieb berücksichtigt. Generell sehen wir eine weiter hohe Nachfrage nach Maut- und Verkehrsmanagementsystemen und einige größere Ausschreibungen sollten demnächst entschieden werden."

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    Zu VIG: "Der Vorstand bestätigte den Ausblick für 2024 und erwartet ein Ergebnis vor Steuern am oberen Ende der geplanten Bandbreite von EUR 825- 875 Mio. Trotz der Hochwasserschäden in Zentraleuropa durch den Sturm „Boris“ gelang es der VIG in den ersten drei Quartalen den Gewinn zu steigern und damit sehen wir den Versicherungskonzern auf gutem Weg die Guidance für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen."

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    Zu UBM: "Das Management rechnet 2024 weiter mit einer Halbierung des Verlusts gegenüber 2023, in der 2. Jahreshälfte 2025 wird mit einer Rückkehr in die Gewinnzone gerechnet. Ergänzend plant die UBM, zu Jahresende über eine Liquiditätsposition von über EUR 150 Mio. zu verfügen. Die UBM investiert weiter in ihre EUR 1,9 Mrd.-schwere Projekt-Pipeline in Deutschland und Österreich (über 90%) mit Schwerpunkt Wohnen (60%) und Light Industrial & Büro (40%). Die 9-Monats-Zahlen zeigen, dass die UBM mit ihrer Strategie zwar auf dem richtigen Weg ist, der Weg zu den starken Ertragsniveaus vor 2021 jedoch noch andauert. Die nach wie vor hohen Buchwertabschläge von rund 40% sehen wir dennoch als zu hoch an."

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