19.06.2024, 3577 Zeichen
Der Verkehrsmanagementlösungen-Anbieter Kapsch TrafficCom hat Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023/24 vorgelegt. "Wir können gute Ergebnisse präsentieren," so CEO Georg Kapsch bei der Bilanzpressekonferenz. Das EBIT liegt bei 70 Mio. Euro. Das Periodenergebnis stieg auf 23 Mio. Euro verglichen mit -25 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Es soll keine Dividendenzahlung vorgeschlagen werden, "aufgrund der getroffenen Finanzierungsvereinbarung mit den Bankpartnern", so die Begründung. Man sei bestrebt, sobald es aus Unternehmenssicht ökonomisch vertretbar und auch zulässig ist, wieder Ausschüttungen vorzunehmen, heißt es im Finanzbericht. Wie berichtet, erhielt das Unternehmen einen Mittelzufluss von insgesamt 109 Mio. Euro aus der Einigung in dem Schiedsverfahren des Joint Ventures autoTicket mit der Bundesrepublik Deutschland. Dieser Zufluss zeigte sich mit 79 Mio. Euro im EBIT, 87 Mio. Euro wurden zur Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten verwendet. "Das EBIT von 70 Mio. Euro kommt aber nicht nur aus der Einigung in Deutschland zustande, wir haben auch Vieles aus der Vergangenheit ausgeräumt", erklärt Kapsch. Bereinigt um Einmaleffekte (u.a. durch Margenverschlechterung, Restrukturierung) hätte das EBIT des Geschäftsjahres 15 Mio. Euro (2022/23: 5,2 Mio. Euro) betragen. Diese 15 Mio. Euro sind auch die Basis für den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. So wird eine leichte Verbesserung beim EBIT erwartet und ein über dem Marktwachstum (laut Grand View Research 7,5 Prozent) liegendes Umsatz-Plus. Der Umsatz wird im abgelaufenen Jahr mit 538,8 Mio. Euro ausgewiesen (-2,6 Prozent). Der Auftragseingang erreichte 734 Mio. Euro (+53 Prozent), der Auftragsstand lag zum Jahresende bei 1,4 Mrd. Euro (+15 Prozent). "Die Aufträge bilden eine solide Basis für die Zukunft", so Kapsch, der vor allem in Mittel- und Lateinamerika einen Wachstumsmarkt sieht. "In Nordamerika und Lateinamerika ist die Ausschreibungs-Pipeline besonders gut", so der CEO. Im Fokus stehen weiters Effizienzsteigerungen und das Kostenmanagement. Einsparungen gab es bei den Personalkosten (unter Vorjahr, trotz Lohnsteigerungen) sowie bei den sonstigen Ausgaben, wie Mieten, Energie, Reise, zugekaufte Materialien etc.. Das Unternehmen hat sich, wie berichtet, im abgelaufenen Jahr von Firmenbeteiligungen getrennt. Laut Kapsch wird das Portfolio hinsichtlich strategischer Bedeutung permanent evaluiert. Zukäufe seien zwar möglich, "aber wenn, dann eher im kleinen Ausmaß", so Kapsch.
Kapsch TrafficCom (
Akt. Indikation: 8,62 /8,76, 1,05%)
Research: Stifel stuft FACC mit Buy ein und vergibt ein Kursziel von 11,5 Euro. Davor (März 2023) wurde die FACC-Aktie von Stifel mit Hold und Kursziel 7,0 Euro eingestuft.
FACC (
Akt. Indikation: 7,63 /7,72, 0,72%)
Award: Nagarro und Google Cloud präsentieren die drei Gewinner der Innovation Challenge 2024. ÖBB Operative Services GmbH, Österreichische Post AG und Dectris AG erhielten im Rahmen der "Nagarro Summer Vibes" den diesjährigen Innovation Award. Die Österreichische Post AG wurde für die "Post Knowledge Base", die mit Hilfe von KI als "allwissende Kollegin" für die KundenbetreuerInnen fungeirt, ausgezeichnet. Jörg Weis, CTO bei der Österreichischen Post:: "Die Implementierung ermöglicht eine wesentlich schnellere und umfassendere Bearbeitung in den Geschäftsstellen und verkürzt besonders bei komplexen Anfragen die Wartezeiten erheblich."
Österreichische Post (
Akt. Indikation: 30,00 /30,10, -0,33%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 19.06.)
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Erwin Hof (Wiener Börse) lässt Buy & Hold gegen Sell in May antreten, hier am Beispiel ATX TR
FACC
Uhrzeit: 17:21:54
Veränderung zu letztem SK: 0.97%
Letzter SK: 13.40 ( -2.33%)
Kapsch TrafficCom
Uhrzeit: 17:21:54
Veränderung zu letztem SK: -0.35%
Letzter SK: 5.68 ( -0.35%)
Österreichische Post
Uhrzeit: 17:23:32
Veränderung zu letztem SK: 1.14%
Letzter SK: 30.75 ( -0.81%)
Bildnachweis
1.
mind the #gabb
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Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.
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