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25.04.2024, 8627 Zeichen

Frequentis hat im Geschäftsjahr 2023 bei Umsatz und Auftragseingang deutlich zugelegt. Damit hat sich das Unternehmen aus Wien eine breite Basis für eine hohe Auslastung im laufenden Jahr vorgelegt. Der Entwickler von Sprach- und Daten-Kommunikationssystemen für Fluglotsen, Flughäfen, Blaulichtorganisationen, Eisenbahn und den Schiffsverkehr steigerte den Konzernumsatz um rund elf Prozent auf 427,5 Millionen Euro.

 

Geografisch wächst Frequentis in allen Regionen. Rund zwei Drittel der Erlöse entfielen auf die europäischen Märkte. Weitere 16 Prozent erzielte das Unternehmen in Nord- und Südamerika, 11 Prozent in Asien und 7 Prozent in Australien, Pazifik und Afrika. In Asien erwartet Vorstandschef Norbert Haslacher für die nächsten Jahre angesichts der zahlreichen neuen Flughafenbauten ein besonders kräftiges Wachstum.

 

Die Auftragseingänge untermauern, dass sich das Wachstum weiter beschleunigt hat. Hier schaffte das Unternehmen mit dem neuen Rekordwert von 504,8 Millionen Euro ein sattes Plus von 24,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Wir sprechen hier ausschließlich von harten Bestellungen, die umsatzwirksam werden, ohne Rahmenverträge“, betont der Vorstandsvorsitzende Norbert Haslacher. Davon entfielen rund 345 Millionen Euro auf den Geschäftsbereich Flugverkehrsmanagement, der 69 Prozent am Gesamtumsatz stellt. 

 

Der Auftragsbestand verbesserte sich um 13,9 Prozent auf 594,7 Millionen Euro. 300 Millionen Euro, also rund die Hälfte davon, sollen 2024 als Umsätze verbucht werden. Einer der größten Aufträge, die Frequentis an Land zog, war eine Auftrag aus den USA mit einem Gesamtvolumen in dreistelliger Millionenhöhe. In Kooperation mit dem Telekomkonzern Verizon wird Frequentis für die US-Luftfahrtbehörde FAA in den nächsten Jahren alle sicherheitskritischen Bereiche im Luftraum auf ein IP-basiertes Netzwerk umstellen. In Norwegen erhielt FREQUENTIS den Zuschlag für die landesweite Leitstellenkommunikation für die Notfalldienste und die ärztlichen Bereitschaftsdienste. Ein weiteres Highlight war der Auftrag des französischen Bahnnetzes, der vorsieht, dass Frequentis 40 000 mobile Arbeitsplätze mit Kommunikationsnetzen ausstattet.

 

Die Kehrseite der zahlreichen neuen Projekte sind die Anlaufkosten. „Gerade bei den mehrjährigen Großprojekten, wie wir sie letztes Jahr von der US-amerikanischen oder kanadischen Flugsicherung gewonnen haben, entstehen entsprechenden Anlaufkosten zum Projektbeginn. Die Profitabilität erhöht sich dann im Rollout, also während der Implementierung und der Wartung“, erläutert Firmenchef Haslacher. 2023 schrumpfte die EBIT-Marge leicht auf 6,2 Prozent. Auch für das laufende Geschäftsjahr kalkuliert Frequentis mit einer EBIT-Marge von sechs Prozent. In absoluten Zahlen ausgedrückt verbesserte sich das Betriebsergebnis 2023 um rund sieben Prozent auf 26,6 Millionen Euro. Der Konzerngewinn stieg von 18,9 auf 20 Millionen Euro.

 

Deutlich die Profitabilität gesteigert hat der Geschäftsbereich Public Safety. „Wir haben hier etliche softwarezentrierte Projekte verbucht, die durch den Lizenzanteil gute Margen erwirtschaftet haben“, nennt Konzernlenker Haslacher als Hauptgrund dafür. Die geringe Umsatzsteigerung sei auf das Verschieben von Aufträgen zurückzuführen, „und diese werden jetzt 2024 umsatzwirksam.“

 

In seiner Jahresprognose für 2024 geht Frequentis davon aus, bei Umsatz und Auftragseingang weiter zu wachsen. Die Anlaufkosten für neue Projekte und Übernahmen wie die im Sommer 2023 zugekaufte norwegische Firma GuardREC, ein Spezialist für die Auswertung von Sprach- und Flugdaten, werden dagegen das Margenwachstum bremsen. Kurstreibende Nachrichten wird Frequentis deshalb in erster Linie mit neuen Aufträgen und Produkteinführungen generieren.

 

Technologisch ist das Unternehmen in sicherheitskritischen Kommunikationsfeldern top. Das gilt vor allem bei den digitalen Sprach- und Daten-Kommunikationssystemen für den global rapide wachsenden Drohnen-Flugverkehr oder bei remote und digital gesteuerten Airport Towers. Die digitale Ausrüstung der Behörden und der Bau von neuen Flughäfen bilden die Basis dafür, dass Frequentis bei immer mehr öffentlichen Ausschreibungen zum Zuge kommt.

 

Eine weitere Stärke der Gesellschaft ist ihre grundsolide Konzernbilanz. Die Eigenkapitalquote liegt bei 41,9 Prozent und die Netto-Cashposition belief sich Ende 2023 auf 84,3 Millionen Euro. Seine Dividende will Frequentis leicht erhöhen. Auf der Hauptversammlung am 6. Juni schlägt das Unternehmen vor, 0,24 Euro je Aktie auszuschütten. 0,22 Euro je Aktie waren es für das Geschäftsjahr 2022.

 

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Lassen Sie sich in den Verteiler für Frequentis eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler Frequentis“ bzw. auch gern „Verteiler Nebenwerte“ für unseren Nebenwerte-Newsletter.

 

Frequentis AG

ISIN: ATFREQUENT09

www.frequentis.com

Land: Österreich

 

Disclaimer/Risikohinweis

 

Interessenkonflikte: Mit dem in dieser Meldung genannten Unternehmen kann ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag existieren. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher im Interesse des Unternehmens. Aktien des genannten Unternehmens können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) – befinden.

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von Frequentis können dem Geschäftsbericht entnommen werden, der auf https://www.frequentis.com/de/IR heruntergeladen werden kann.

 

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

 

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

 

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen, die auf der Unternehmenswebseite verfügbar sind, berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

 

Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

 

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

 

Dr. Reuter Investor Relations

Dr. Eva Reuter

Friedrich Ebert Anlage 35-37

60327 Frankfurt

+49 (0) 69 1532 5857

www.dr-reuter.eu

 

Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu

 

 



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    Frequentis hat im Geschäftsjahr 2023 bei Umsatz und Auftragseingang deutlich zugelegt. Damit hat sich das Unternehmen aus Wien eine breite Basis für eine hohe Auslastung im laufenden Jahr vorgelegt. Der Entwickler von Sprach- und Daten-Kommunikationssystemen für Fluglotsen, Flughäfen, Blaulichtorganisationen, Eisenbahn und den Schiffsverkehr steigerte den Konzernumsatz um rund elf Prozent auf 427,5 Millionen Euro.

     

    Geografisch wächst Frequentis in allen Regionen. Rund zwei Drittel der Erlöse entfielen auf die europäischen Märkte. Weitere 16 Prozent erzielte das Unternehmen in Nord- und Südamerika, 11 Prozent in Asien und 7 Prozent in Australien, Pazifik und Afrika. In Asien erwartet Vorstandschef Norbert Haslacher für die nächsten Jahre angesichts der zahlreichen neuen Flughafenbauten ein besonders kräftiges Wachstum.

     

    Die Auftragseingänge untermauern, dass sich das Wachstum weiter beschleunigt hat. Hier schaffte das Unternehmen mit dem neuen Rekordwert von 504,8 Millionen Euro ein sattes Plus von 24,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Wir sprechen hier ausschließlich von harten Bestellungen, die umsatzwirksam werden, ohne Rahmenverträge“, betont der Vorstandsvorsitzende Norbert Haslacher. Davon entfielen rund 345 Millionen Euro auf den Geschäftsbereich Flugverkehrsmanagement, der 69 Prozent am Gesamtumsatz stellt. 

     

    Der Auftragsbestand verbesserte sich um 13,9 Prozent auf 594,7 Millionen Euro. 300 Millionen Euro, also rund die Hälfte davon, sollen 2024 als Umsätze verbucht werden. Einer der größten Aufträge, die Frequentis an Land zog, war eine Auftrag aus den USA mit einem Gesamtvolumen in dreistelliger Millionenhöhe. In Kooperation mit dem Telekomkonzern Verizon wird Frequentis für die US-Luftfahrtbehörde FAA in den nächsten Jahren alle sicherheitskritischen Bereiche im Luftraum auf ein IP-basiertes Netzwerk umstellen. In Norwegen erhielt FREQUENTIS den Zuschlag für die landesweite Leitstellenkommunikation für die Notfalldienste und die ärztlichen Bereitschaftsdienste. Ein weiteres Highlight war der Auftrag des französischen Bahnnetzes, der vorsieht, dass Frequentis 40 000 mobile Arbeitsplätze mit Kommunikationsnetzen ausstattet.

     

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    Deutlich die Profitabilität gesteigert hat der Geschäftsbereich Public Safety. „Wir haben hier etliche softwarezentrierte Projekte verbucht, die durch den Lizenzanteil gute Margen erwirtschaftet haben“, nennt Konzernlenker Haslacher als Hauptgrund dafür. Die geringe Umsatzsteigerung sei auf das Verschieben von Aufträgen zurückzuführen, „und diese werden jetzt 2024 umsatzwirksam.“

     

    In seiner Jahresprognose für 2024 geht Frequentis davon aus, bei Umsatz und Auftragseingang weiter zu wachsen. Die Anlaufkosten für neue Projekte und Übernahmen wie die im Sommer 2023 zugekaufte norwegische Firma GuardREC, ein Spezialist für die Auswertung von Sprach- und Flugdaten, werden dagegen das Margenwachstum bremsen. Kurstreibende Nachrichten wird Frequentis deshalb in erster Linie mit neuen Aufträgen und Produkteinführungen generieren.

     

    Technologisch ist das Unternehmen in sicherheitskritischen Kommunikationsfeldern top. Das gilt vor allem bei den digitalen Sprach- und Daten-Kommunikationssystemen für den global rapide wachsenden Drohnen-Flugverkehr oder bei remote und digital gesteuerten Airport Towers. Die digitale Ausrüstung der Behörden und der Bau von neuen Flughäfen bilden die Basis dafür, dass Frequentis bei immer mehr öffentlichen Ausschreibungen zum Zuge kommt.

     

    Eine weitere Stärke der Gesellschaft ist ihre grundsolide Konzernbilanz. Die Eigenkapitalquote liegt bei 41,9 Prozent und die Netto-Cashposition belief sich Ende 2023 auf 84,3 Millionen Euro. Seine Dividende will Frequentis leicht erhöhen. Auf der Hauptversammlung am 6. Juni schlägt das Unternehmen vor, 0,24 Euro je Aktie auszuschütten. 0,22 Euro je Aktie waren es für das Geschäftsjahr 2022.

     

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