11.01.2024, 1967 Zeichen
Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2023|24 ein Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) von 149,4 Mio. Euro erreicht (Q1-3 2022|23: 50,2 Mio. Euro). Das Konzernergebnis wird mit 78,1 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahresperiode: 5,4 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse liegen bei 2.947,8 Mio. Euro (Q1-3 2022|23: 2.742,5 Mio. Euro). Das Unternehmen rechnet für das volle Geschäftsjahr 2023|24 weiterhin mit einem sehr deutlichen Anstieg beim Konzern-EBIT. Beim Konzernumsatz wird von einem moderaten Anstieg ausgegangen. Die positive EBIT-Guidance wird von einer soliden operativen Performance in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres getragen. Ab dem vierten Quartal 2023|24 und in den Folgemonaten sieht Agrana ein zunehmend herausforderndes Geschäftsumfeld.
Dazu Agrana-CEO Stephan Büttner: „Angesichts des weiterhin volatilen Geschäftsumfelds sind wir mit dem bisherigen Verlauf unseres Geschäftsjahres zufrieden. Wir konnten in nahezu allen Geschäftsbereichen unsere operative Performance verbessern. Wenngleich wir ab dem vierten Quartal 2023|24 und den Folgemonaten ein zunehmend herausforderndes Geschäftsumfeld sehen, rechnen wir für das Gesamtjahr dennoch mit einem sehr deutlichen EBIT-Anstieg.“
Im Frucht-Segment spürt das Unternehmen eine Eintrübung in Asien, in Folge dessen wurde per 30. November 2023 eine EBIT-wirksame Sonderabschreibung auf Assets in Asien in Höhe von rund 16 Mio. Euro verbucht. Das EBIT erreichte in diesem Segment nach neun Monaten 50,1 Mio. Euro (Q1-3 2022|23: –51,6 Mio. Euro). Der Ethanolumsatz ging aufgrund stark gefallener Platts-Notierungen (rund –27 Prozent) deutlich zurück. Das EBIT im Segment Stärke lag in Folge mit 58,0 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahr. Im Zucker-Segment war die Preisentwicklung sowohl im Retailgeschäft als auch im Industriebereich sehr positiv. Das EBIT betrug hier 41,3 Mio. Euro und war damit um 19,0 Prozent besser als im Vorjahr.
Wiener Börse Party #1125: ATX unverändert, heute ex starke Andritz-Dividende, RBI wird Big Player in Rumänien, CPI Europe stark
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