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EuroTeleSites - Wachstum durch steigendes Datenvolumen

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22.09.2023, 2572 Zeichen

Die EuroTeleSites-Aktie ist heute an der Wiener Börse gestartet. Der Referenzkurs der Telekom Austria Funkturm-Abspaltung lag bei 4,95 Euro je Aktie, der erste Kurs kam bei 4,31 Euro zustande. Im Laufe des Vormittags holte die Aktie etwas auf. Die Vorstände Ivo Ivanovski und Lars Mosdorf skizzierten im Zuge des Börsenstarts gegenüber Journalisten das Potenzial des Unternehmens. Großer Treiber sei das steigende Datenvolumen. Themen wie Smart Cities, autonomes Fahren, IoT uvm. würde in den kommenden Jahren für eine Verdoppelung des Datenvolumens sorgen und vor allem mehr 5G Funk-Anlagen notwendig machen. Eine Verdichtung der Masten sei notwendig, vor allem im ländlichen Raum. Konkret wird von einem zusätzlichen Bedarf von ca. 1000 neuen Funk-Anlagen in den kommenden Jahren ausgegangen. Aktuell beinhaltet das Portfolio ca. 13.200 Standorte in Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Nordmazedonien und Bulgarien. In 88 Prozent der Märkte sei man Marktführer oder stehe an zweiter Stelle. Der Vermietungsgrad pro Anlage liegt aktuell bei 1,2 - laut den Vorständen ist dies im Vergleich zur Peergroup unterdurchschnittlich und soll sich ändern. In den kommenden Jahren wird von den Vorständen daher eine Steigerung von 18 bis 20 Prozent auf ca.1,44 angestrebt. Hauptkunde bleibt A1, das Drittgeschäft soll aber dominanter werden. Aktuell zählen vor allem Mobilfunkbetreiber zu den Kunden, künftig soll sich der Kundenkreis zunehmend auch auf Energie-Unternehmen, Infrastruktur-Betreiber, Internetdienstleister u.a. erstrecken. Anvisiert werden Unternehmen, die in ihrem Angebot einen hohen Bedarf an Daten haben und vor der Entscheidung stehen, eigene Masten zu errichten oder bestehende zu nutzen. Man will bei den Anlagen sozusagen in ein Sharing-Konzept eintreten.

Im Jahr 2022 lagen die Umsätze des Unternehmens bei 232 Mio. Euro und das EBITDA bei 127 Mio. Euro. Die Umsätze kommen zu 95 Prozent von der A1 Gruppe. Einen Ausblick auf das laufende Jahr will man nicht geben. Nur so viel: Der Umsatz soll in den kommenden Jahren stabile 4 bis 6 Prozent p.a. wachsen. Das Unternehmen übernimmt 1 Mrd. Euro Schulden von der Telekom Austria. Bevor es zu einer Dividenden-Ausschüttung kommt, steht laut den Vorständen für die nächsten ca. 4 Jahre zunächst der Schuldenabbau im Vordergrund. Kapitalmarkt-Maßnahmen wie etwa Kapitalerhöhungen etc wird es in den kommenden Jahren wohl eher nicht geben, die EuroTeleSites habe sich über einen Bond und einen Kredit in Höhe von jeweils 500 Mio. Euro für die kommenden fünf Jahre finanziert, heißt es seitens der Vorstände.



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1. EuroTeleSites AG CFO Lars Mosdorf & CEO Ivo Ivanovski läuten den Handel ein; Foto: Alexander Felten , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:Porr, Flughafen Wien, UBM, Warimpex, Amag, RHI Magnesita, ams-Osram, Verbund, Österreichische Post, EuroTeleSites AG, FACC, AT&S, Strabag, Cleen Energy, Lenzing, S Immo, BKS Bank Stamm, Zumtobel, Agrana, Addiko Bank, CA Immo, Erste Group, EVN, Immofinanz, Telekom Austria, Uniqa, VIG, Wienerberger.


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EuroTeleSites AG CFO Lars Mosdorf & CEO Ivo Ivanovski läuten den Handel ein; Foto: Alexander Felten, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Die EuroTeleSites-Aktie ist heute an der Wiener Börse gestartet. Der Referenzkurs der Telekom Austria Funkturm-Abspaltung lag bei 4,95 Euro je Aktie, der erste Kurs kam bei 4,31 Euro zustande. Im Laufe des Vormittags holte die Aktie etwas auf. Die Vorstände Ivo Ivanovski und Lars Mosdorf skizzierten im Zuge des Börsenstarts gegenüber Journalisten das Potenzial des Unternehmens. Großer Treiber sei das steigende Datenvolumen. Themen wie Smart Cities, autonomes Fahren, IoT uvm. würde in den kommenden Jahren für eine Verdoppelung des Datenvolumens sorgen und vor allem mehr 5G Funk-Anlagen notwendig machen. Eine Verdichtung der Masten sei notwendig, vor allem im ländlichen Raum. Konkret wird von einem zusätzlichen Bedarf von ca. 1000 neuen Funk-Anlagen in den kommenden Jahren ausgegangen. Aktuell beinhaltet das Portfolio ca. 13.200 Standorte in Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Nordmazedonien und Bulgarien. In 88 Prozent der Märkte sei man Marktführer oder stehe an zweiter Stelle. Der Vermietungsgrad pro Anlage liegt aktuell bei 1,2 - laut den Vorständen ist dies im Vergleich zur Peergroup unterdurchschnittlich und soll sich ändern. In den kommenden Jahren wird von den Vorständen daher eine Steigerung von 18 bis 20 Prozent auf ca.1,44 angestrebt. Hauptkunde bleibt A1, das Drittgeschäft soll aber dominanter werden. Aktuell zählen vor allem Mobilfunkbetreiber zu den Kunden, künftig soll sich der Kundenkreis zunehmend auch auf Energie-Unternehmen, Infrastruktur-Betreiber, Internetdienstleister u.a. erstrecken. Anvisiert werden Unternehmen, die in ihrem Angebot einen hohen Bedarf an Daten haben und vor der Entscheidung stehen, eigene Masten zu errichten oder bestehende zu nutzen. Man will bei den Anlagen sozusagen in ein Sharing-Konzept eintreten.

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