Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Swiss Life-Studie: Generation Z leidet unter doppelt so hohem Stress ( Finanztrends)

01.03.2026, 3972 Zeichen

Fast die Hälfte der jungen Arbeitnehmer in Deutschland fühlt sich stark gestresst – mehr als doppelt so viele wie bei den Babyboomern. Die Ergebnisse sind ein Weckruf für Unternehmen im Wettbewerb um die Talente von morgen.

Der Einstieg in den Job bedeutet für die Generation Z in Deutschland deutlich mehr Druck als für frühere Generationen. Eine neue YouGov-Umfrage im Auftrag von Swiss Life zeigt alarmierende Zahlen: 48 Prozent der zwischen 1997 und 2007 Geborenen empfinden in Beruf, Studium oder Ausbildung „eher hohen“ oder „sehr hohen“ Stress. Bei den Babyboomern (1946-1964) sind es nur 20 Prozent. Diese Kluft zwingt Arbeitgeber zum Umdenken in Personal- und Gesundheitsfragen.

Anzeige

Angesichts der steigenden Belastung am Arbeitsplatz ist ein modernes Gesundheitsmanagement entscheidend, um die Motivation im Team hochzuhalten. Dieser kostenlose Guide zeigt Ihnen 5 Sofortmaßnahmen, mit denen Sie und Ihre Mitarbeiter stressfrei produktiv bleiben. Kostenloses E-Book für mehr Work-Life-Balance sichern

Die große Stress-Kluft zwischen Jung und Alt

Die im Oktober 2025 durchgeführte Befragung von über 2.000 Personen zeigt ein klares Muster: Das Stressempfinden nimmt mit dem Alter linear ab. Die Belastung schlägt sich dabei körperlich nieder. Junge Befragte klagen besonders über Kopfschmerzen (55 Prozent), Schlafstörungen (48 Prozent) und innere Unruhe (47 Prozent). Experten sehen darin ein Warnsignal für die langfristige Gesundheit der jungen Fachkräfte – eine entscheidende Ressource für die deutsche Wirtschaft.

Leistungsbereit, aber ausgebrannt

Interessant ist der Widerspruch: Während der Stresspegel hoch ist, widerlegen andere Studien das Klischee der arbeitsunwilligen Jugend. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verzeichnet bei den 20- bis 24-Jährigen die höchste Erwerbsbeteiligung seit Jahrzehnten. Vor allem viele Studierende jobben nebenher. Es zeichnet sich das Bild einer leistungsbereiten, aber überforderten Generation. Diese ist laut früheren Umfragen auch wechselbereit, wenn ihre Bedürfnisse ignoriert werden.

Sinnsuche und ständige Erreichbarkeit als Treiber

Die Gründe für den hohen Druck sind vielfältig. Neben wirtschaftlichen Unsicherheiten und Sorgen um die Lebenshaltungskosten spielen veränderte Erwartungen eine zentrale Rolle. Die Generation Z sucht nicht nur ein Einkommen, sondern auch Sinn und eine echte Work-Life-Balance. Der Zwang, ständig online zu sein, gepaart mit dem Wunsch nach Flexibilität, erzeugt ein Spannungsfeld. Strukturelle Probleme wie schlechte Kommunikation oder hohe Arbeitslast verschärfen die Situation zusätzlich.

Anzeige

Wenn der Druck im Berufsalltag zunimmt, hilft oft nur eine gezielte Anpassung der Führungskultur und der individuellen Förderung. Erfahren Sie in diesem Praxisleitfaden, wie Sie Demotivatoren erkennen und durch gezielte Mitarbeiterentwicklung echte Leistungsanreize schaffen. Gratis-Leitfaden zur Mitarbeiterentwicklung herunterladen

Ein Weckruf für die Personalpolitik

Die Daten fügen sich in ein größeres Bild: Der jährliche DAK-Gesundheitsreport wies bereits auf Generationenkonflikte als Belastungsfaktor hin. Für Unternehmen bedeutet das, dass traditionelle Benefits nicht mehr genügen. Der Fokus muss stärker auf mentale Gesundheit, präventive Stressbewältigung und eine flexible, vertrauensbasierte Kultur gelegt werden. Wer diese Signale ignoriert, riskiert im Fachkräftemangel einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil.

Vier-Tage-Woche und Generationenbrücke als Lösung?

Die Zukunft des Arbeitsmarktes hängt davon ab, wie Firmen reagieren. Es geht nicht mehr nur um Rekrutierung, sondern darum, Talente langfristig gesund zu halten. Dafür braucht es geschulte Führungskräfte und niedrigschwellige Hilfsangebote. Flexible Modelle wie die bei der Gen Z beliebte Vier-Tage-Woche könnten Entlastung schaffen. Entscheidend wird sein, eine „Generationenbrücke“ zu bauen – nur so können Unternehmen das Potenzial aller Mitarbeiter ausschöpfen und zukunftsfähig bleiben.


(01.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.


Random Partner

Österreichische Post
Die Österreichische Post ist der landesweit führende Logistik- und Postdienstleister. Zu den Hauptgeschäftsbereichen zählen die Beförderung von Briefen, Werbesendungen, Printmedien und Paketen. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in zwölf europäischen Ländern.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. AT&S, RBI, Edda Vogt und Bernadette Hän...

» Von der Apotheke zur Optionshändlerin: Wie eine Wienerin ihren Weg an di...

» LinkedIn-NL: Wer will mein(e) Nachbar(in) in 1090 Wien werden?

» Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber

» Österreich-Depots: Osterbilanz (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 2.4.: Extremes zu RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio cd.at)

» News zu Andritz, Wiener Börse und ein Spoiler zum börsefreien Karfreitag...

» ATX am Gründonnerstag im Minus – AT&S feiert All-Time-High und die Börse...

» Wiener Börse Party #1128: ATX am Gründonnerstag rot, Extremes zu AT&S un...