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ATX-Trends: Andritz, Addiko, SBO, OMV ...

06.09.2023, 2159 Zeichen

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse ist am Dienstag mit einem kleinen Plus aus dem Handel gegangen. Damit entzog sich der Aktienmarkt wie bereits zum Wochenauftakt dem verhaltenen europäischen Umfeld. Der ATX gewann an seinem dritten Gewinntag in Folge 0,45 Prozent auf 3.193,31 Punkte. Der breitere ATX Prime schloss um 0,42 Prozent fester bei 1.616,37 Zählern. An den übrigen Aktienmärkten Europas dominierten am Dienstag hingegen die negativen Vorzeichen. Für eine trübe Anlegerstimmung sorgten schwache Einkaufsmanagerindizes aus dem chinesischen Dienstleistungssektor, die die jüngsten Hoffnungen auf eine Besserung am Immobilienmarkt wieder in den Hintergrund rücken ließen. Die Anleger würden sich zudem sorgen, dass der Trend auch auf die bisher starken Dienstleister in Europa überschwappen könnte. Ebenfalls schwächer als erwartete Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone taten ihr Übriges. Aus der Eurozone wurde zudem bekannt, dass die Erzeugerpreise im Juli weiter zurückgegangen sind. Dies war am Markt jedoch bereits erwartet worden. Aussagen des EZB-Chefvolkswirtes Philip Lane ließen zudem Hoffnungen auf eine Zinspause bei der EZB-Sitzung in der kommenden Woche aufkommen.

Bei den Einzelwerten in Wien verbesserten sich Andritz als größte Gewinner um 2,9 Prozent. Bei den weiteren Schwergewichten im heimischen Leitindex standen Zuwächsen bei der Erste Group (plus 0,8 Prozent) Abgaben beim Verbund (minus 0,5 Prozent) gegenüber. Gefragt waren am Wiener Aktienmarkt Ölwerte, nachdem eine Verlängerung der Öl-Produktionskürzung durch Saudi-Arabien bis zum Jahresende steigende Ölnotierungen zur Folge hatte. Die Papiere OMV legten um 1,5 Prozent zu. Noch deutlicher verbesserten sich SBO um 2,1 Prozent auf 54,10 Euro. Die Titel profitierten auch von einer Bestätigung der Kaufempfehlung durch die Erste Group. Aktien der Addiko Bank schlossen unverändert. Das Geldhaus wäre von einer von Slowenien geplanten Banken-Sondersteuer in der Höhe von 0,2 Prozent der Bilanzsumme betroffen. Die Sondersteuer soll voraussichtlich im Rahmen eines Gesetzes zum Hochwasser-Wiederaufbau, das noch vorbereitet wird, eingeführt werden."


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