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Baader-Konferenz: Zusammenfassungen zu Amag, CA Immo, voestalpine und Lenzing

Magazine aktuell


#gabb aktuell



23.09.2022, 3748 Zeichen

Die Analysten der Baader Bank haben nach der Investment Konferenz in München auch einige Zusammenfassungen zu österreichischen Aktien veröffentlicht:

Zu Amag: "Amag kann das hervorragende 1. Halbjahr 2022 EBITDA von 156,5 Mio. Euro nicht wiederholen, da die Aluminiumpreise von über USD 3.600 pro Tonne auf USD 2.200 pro Tonne gefallen sind. AMAG könnte jedoch für ESG-Investoren interessant sein, da die Produktion in Österreich zu mehr als 70 Prozent auf Recycling basiert und die kanadische Primärproduktion einen langfristigen wasserbasierten Energievertrag hat. Die Anlagen sind auf dem neusten Stand der Technik. Das Produktportfolio umfasst hochwertige Qualität für ein breites Kundenspektrum", fassen die Analysten zusammen.

Zu CA Immo: "Bisher sind die Vermietungsaktivitäten in Deutschland stärker als erwartet, aber die Mieteranreize könnten aufgrund eines etwas höheren Leerstands am Markt steigen. Für CA Immo ist die Indexierung von Mietverträgen in Deutschland aufgrund des untervermieteten Bestands und der guten Bonität der Mieter gut durchführbar. Daher geht das Unternehmen davon aus, dass höhere Mieten eine potenzielle Renditeausweitung (teilweise) auffangen werden. CA Immo verfügt über eine solide Finanzlage mit einem LTV von 34 Prozent und 470 Mio. Euro Cashbeständen. Die Strategie des Unternehmens, nicht zum Kerngeschäft gehörende Vermögenswerte (rumänisches Portfolio, Wohnentwicklung in München, Hauptsitz in Wien usw.) zu verkaufen und die Erlöse in wertschaffende Entwicklungen zu reinvestieren, wird fortgesetzt. Mit der Übertragung des Projekts ONE in Frankfurt in das IP-Portfolio ist das Entwicklungsengagement vorerst zurückgegangen, wird aber erhöht, sobald die Marktbedingungen den Start neuer Projekte zulassen. Der Aktienkurs hält sich seit Jahresbeginn gut, was wahrscheinlich auf den Mehrheitsaktionär Starwood (58 Prozent) zurückzuführen ist, der dieses Jahr für rund 32 Euro gekauft hat. Die Frage nach ihrem zukünftigen Engagement ist noch offen, aber als Referenz liegt der Dividenden-bereinigte durchschnittliche Kaufpreis seit Beginn der Investitionen vor vier Jahren bei 27,40 Euro. Wie bereits angekündigt, plant CA Immo nach zwei Sonderdividenden die Rückkehr zu regulären Dividendenzahlungen."

Zu voestalpine: "Die Gewinne werden im 2. Halbjahr 22/23 sinken. Das 1. Halbjahr 22/23 könnte am Ende fast 1,4 Mrd. Euro betragen, sodass für das 2. Halbjahr 600 Mio. Euro plus verbleiben. Voestalpine sieht sich mit Auftragsrückgängen vor allem in der Haushaltsgeräte-, Elektro- und Bauindustrie konfrontiert. Die Nachfrage aus der Automobilindustrie zeigte im dritten Kalenderquartal keine nennenswerte Verbesserung. Abrufe bleiben volatil. Die Nachfrage könnte in Zukunft nur flach bleiben. Der Maschinenpark zeigt ein heterogenes Bild mit teilweise guter Nachfrage und rückläufiger Nachfrage aus vielen Anlagenbaubetrieben. Die Nachfrage aus den Bereichen Energie, insbesondere Öl- und Gasindustrie, Eisenbahninfrastruktur und Lagersysteme bleibt gut. Die Luftfahrtindustrie erholt sich, leidet aber unter Lieferkettenproblemen, zum Beispiel Titan aus Russland. voestalpine diversifizierte seine Gasversorgung mit eigener Lagerung für einen Betrieb von etwa 3 Monaten und einer 50-prozentigen Verlagerung auf nicht-russische Gasversorgung."

Zu Lenzing: "Trotz der jüngsten Ad-hoc (Anm. Ausblick ausgesetzt, verschlechterte Marktklage) hat der CEO keine Sorge um die Liquidität.  Lenzing war bis Mitte 2022 ausverkauft: Modeunternehmen waren dann überfüllt und Verbraucher haben im August den Kauf eingestellt; die Betriebsraten gingen im August auf 52 Prozent zurück und die Lagerbestände stiegen. Die Chancen für eine Verbesserung der Nachfrage sind die Verbraucher in China, die noch im Lockdown sind.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Die Analysten der Baader Bank haben nach der Investment Konferenz in München auch einige Zusammenfassungen zu österreichischen Aktien veröffentlicht:

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    Zu CA Immo: "Bisher sind die Vermietungsaktivitäten in Deutschland stärker als erwartet, aber die Mieteranreize könnten aufgrund eines etwas höheren Leerstands am Markt steigen. Für CA Immo ist die Indexierung von Mietverträgen in Deutschland aufgrund des untervermieteten Bestands und der guten Bonität der Mieter gut durchführbar. Daher geht das Unternehmen davon aus, dass höhere Mieten eine potenzielle Renditeausweitung (teilweise) auffangen werden. CA Immo verfügt über eine solide Finanzlage mit einem LTV von 34 Prozent und 470 Mio. Euro Cashbeständen. Die Strategie des Unternehmens, nicht zum Kerngeschäft gehörende Vermögenswerte (rumänisches Portfolio, Wohnentwicklung in München, Hauptsitz in Wien usw.) zu verkaufen und die Erlöse in wertschaffende Entwicklungen zu reinvestieren, wird fortgesetzt. Mit der Übertragung des Projekts ONE in Frankfurt in das IP-Portfolio ist das Entwicklungsengagement vorerst zurückgegangen, wird aber erhöht, sobald die Marktbedingungen den Start neuer Projekte zulassen. Der Aktienkurs hält sich seit Jahresbeginn gut, was wahrscheinlich auf den Mehrheitsaktionär Starwood (58 Prozent) zurückzuführen ist, der dieses Jahr für rund 32 Euro gekauft hat. Die Frage nach ihrem zukünftigen Engagement ist noch offen, aber als Referenz liegt der Dividenden-bereinigte durchschnittliche Kaufpreis seit Beginn der Investitionen vor vier Jahren bei 27,40 Euro. Wie bereits angekündigt, plant CA Immo nach zwei Sonderdividenden die Rückkehr zu regulären Dividendenzahlungen."

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