04.05.2022, 1501 Zeichen
Lenzing hat im 1. Quartal Umsatzerlöse um 25,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 615 Mio. Euro gesteigert. Dieser Anstieg ist laut Lenzing primär auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach holzbasierten, biologisch abbaubaren Spezialfasern und höhere Faserpreise zurückzuführen; der Anteil der Spezialfasern am Faserumsatz liegt derzeit bei 73,3 Prozent. Die Ergebnisentwicklung spiegelt die Entwicklung der Energie-, Rohstoff- und Logistikkosten wider, wobei der anhaltende Fokus auf Maßnahmen zur strukturellen Ergebnisverbesserung in allen Regionen diesen negativen Effekt minderte. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ging um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 88 Mio. Euro zurück. Die EBITDA-Marge verringerte sich von 19,3 auf 14,3 Prozent. Das Periodenergebnis erhöhte sich um 14,3 Prozent auf 34,1 Mio. Euro. Stephan Sielaff, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe: „Strategisch bleiben wir mit der Eröffnung unseres Lyocellwerks in Thailand und der Inbetriebnahme des Zellstoffwerks in Brasilien voll auf Kurs, und darauf sind wir sehr stolz. Jetzt wollen wir den nächsten Schritt gehen und den Wandel von einem linearen zu einem Modell der Kreislaufwirtschaft weiter vorantreiben. Als Champion der Nachhaltigkeit wissen wir, dass die Textil- und Vliesstoffindustrien nicht so weitermachen können, wie sie im Moment agieren“, so Sielaff.
Die Lenzing Gruppe geht für das Gesamtjahr 2022 weiterhin davon aus, dass das EBITDA deutlich über dem Niveau von 2021 liegen wird.
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