03.02.2022, 2141 Zeichen
AT&S konnte den Umsatz in den ersten drei Quartalen 2021/22 um 30 Prozent auf 1.147 Mio. Euro steigern, die zusätzlichen Kapazitäten in Chongqing für ABF-Substrate seien dabei der größte Treiber für das Wachstum gewesen, teilt AT&S mit. Das EBITDA erhöhte sich ebenso um 30 Prozent auf 244 Mio. Euro. Während die Umsatzsteigerung das Ergebnis positiv beeinflusste, wirkten sich die Anlaufkosten in Chongqing und Kulim sowie höhere Material-, Transport- und Energiekosten negativ auf das Ergebnis aus. Wechselkursschwankungen beim US-Dollar und Chinesischen Renminbi hatten einen negativen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung in Höhe von 30 Mio. Prozent. Ohne diese Schwankungen hätte das Wachstum bei 47 Prozent gelegen. Die EBITDA-Marge lag bei 21,3 Prozent (um Anlaufkosten bereinigte EBITDA-Marge: 22,9 Prozent) und damit über dem Vorjahresniveau von 21,1 Prozent (um Anlaufkosten bereinigte EBITDA-Marge: 21,7 Prozent). Das EBIT stieg von 66 Mio. Euro auf 83 Mio. Euro an. Die EBIT-Marge lag bei 7,2 Prozent (VJ: 7,4 Prozent). Das Konzernergebnis erhöhte sich von 37 Mio. Euro auf 62 Mio. Euro.
Aufgrund des schnelleren Anlaufens und weiterer Effizienzsteigerungen im Werk III in Chongqing sowie einer allgemein starken Nachfrage im laufenden 4. Quartal erhöht AT&S erneut die Prognose für die Umsatzentwicklung und erwartet nun ein Umsatzwachstum von 28 bis 30 Prozent (zuvor: 21 bis 23 Prozent). Bereits im Zuge der Halbjahreszahlen-Präsentation wurde der Umsatz-Ausblick etwas angehoben. Die bereinigte EBITDA-Marge wird weiterhin voraussichtlich zwischen 21 bis 23 Prozent liegen, wobei Anlaufkosten der neuen Produktionskapazitäten in Chongqing sowie in Kulim von etwa 25 bis 35 Mio. Euro (zuvor: rund 50 Mio. Euro) nicht beinhaltet sind.
Die Erweiterung der Produktionskapazitäten in Chongqing und in Kulim sowie der Ausbau des Standorts in Leoben, Österreich, entwickeln sich trotz herausfordernder Weltwirtschafts- und Gesundheitslage laut AT&S weiterhin zufriedenstellend. Somit geht AT&S davon aus, dass im Geschäftsjahr 2025/26 ein Umsatz von rund 3,5 Mrd. Euro erzielt wird und erwartet eine EBITDA-Marge von 27 bis 32 Prozent.
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