04.01.2022, 2868 Zeichen
Am heimischen Markt gab es zum Start in das neue Jahr Zuwächse, wenngleich sie bescheidener als an den großen europäischen Börsen ausfielen, der ATX konnte den Handel mit einem Aufschlag von 0,1% beenden. Auch im neuen Jahr bleibt die Corona-Pandemie das vorherrschende Thema an den Märkten. Zuletzt hatten vorsichtig optimistische Äußerungen von Experten zur neuen Omikron-Variante für eine verbesserte Aktienmarktstimmung gesorgt, demnach führe Omikron offenbar weniger häufig zu schweren Krankheitsverläufen, dadurch hatten die Börsen zum Jahresende hin noch einmal deutlich an Fahrt aufgenommen, allerdings herrschte gestern doch eine gewisse Skepsis, ob dieser Trend anhalten würde, oder ob es durch erneute Einschränkungen zu einer Beeinträchtigung des wirtschaftlichen Wachstums kommen könnte. Konjunkturdaten vom Montag fielen gemischt aus, sorgten jedoch kaum für Bewegung. Einerseits hat sich die Industriestimmung in der Eurozone im Dezember wieder etwas eingetrübt, in Deutschland konnte die Industrie ihr Wachstumstempo zum Jahresende allerdings halten, die Einkaufsmanagerindizes für die Industrie liegen sowohl in Deutschland als auch in der Eurozone weiter klar über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Zu den heimischen Unternehmen gab es gestern so gut wie keine signifikanten Meldungen. Die Banken hatten einen gemischten Tag und zeigten sich insgesamt wenig verändert, die Bawag konnte 0,6% zulegen, für die Erste Group gab es ein kleines Plus von 0,1%, die Raiffeisen Bank International musste 0,3% abgeben und die Addiko Bank ging prozentuell unverändert aus dem Handel. Schwächster Titel des gestrigen Handels war der Verbund, der mit einem Minus von 1,9% schliessen musste, auch Lenzing wurde verkauft, der Faserhersteller musste mit einem Abschlag von 1,6% aus dem Handel gehen. An die Spitze der Kursübersicht konnte sich FACC setzen, der Flugzeugzulieferer konnte gleich um 8,2% zulegen und so die Verluste des vergangenen Donnerstags wieder ausgleichen, sehr gut nachgefragt war auch Polytec, für den Autozulieferer brachte der Handel eine Verbesserung von 6,8%. Ebenfalls zu den Favoriten der Anleger zählte Schoeller-Bleckmann, für den Ölfeldausrüster ging es gestern um 6,0% nach oben.
Unternehmensnachrichten
S-IMMO
Die börsennotierte S IMMO AG begibt einen weiteren Green Bond (ISIN AT0000A2UVR4) mit einem Volumen von EUR 50 Mio. mit Aufstockungsoption und einer Laufzeit von fünf Jahren. Der Kupon sowie die Rendite der fix verzinsten Anleihe beträgt 1,25 % per annum. Die Anleihe mit einer Stückelung von EUR 500 je Teilschuldverschreibung befindet sich derzeit in der Vermarktung und kann von Privatanlegern in Österreich und Deutschland noch bis zum 07.01.2022 (vorzeitige Schließung vorbehalten) bei Kreditinstituten gezeichnet werden. Die Anleihe wird im Amtlichen Handel an der Wiener Börse im Segment corporates prime notieren.
Börsepeople im Podcast S24/19: Manuela Wenger
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Aktien auf dem Radar:AT&S, UBM, Bajaj Mobility AG, Lenzing, EVN, Polytec Group, Verbund, VIG, Wienerberger, DO&CO, Erste Group, Mayr-Melnhof, Fabasoft, Bawag, FACC, Porr, Österreichische Post, voestalpine, Wolford, SW Umwelttechnik, Rosenbauer, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Kapsch TrafficCom, Semperit, Telekom Austria.
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Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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