Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





ATX-Trends: DO&CO, FACC, S Immo, Porr, Verbund, Warimpex ...

29.11.2021, 6493 Zeichen

In Wien herrschte am Freitag großer Verkaufsdruck und der ATX musste 4,1% tiefer schliessen, auf Wochensicht bedeutete das einen Rückgang von 2,3%. Aus Sorge vor den Folgen der neuen Corona-Variante empfahl die EU-Kommission am Freitagnachmittag allen Mitgliedstaaten die vorübergehende Einstellung des Reiseverkehrs mit den Ländern im südlichen Afrika, mehrere Länder, darunter Österreich, haben entsprechende Maßnahmen bereits beschlossen. Insgesamt zogen sich die Verluste quer durch alle Branchen, wobei vor allem auch in Wien Titel aus dem Tourismus- und Reisebereich stark betroffen waren, so verlor Do & Co 9,2%, wodurch die Erholung der letzten Tage mehr als ausradiert wurde, der Flughafen Wien konnte sich noch relativ gut halten, musste aber 4,8% tiefer schliessen, auch der Luftfahrtzulieferer FACC wurde verkauft, die Aktie sackte um 5,8% nach unten. Stark unter Druck gerieten auch die Ölpreise, da die Rohölnotierungen deutlich nach unten rasselten, OMV rutschte um 9,3% ab, für Schoeller-Bleckmann stand am Ende ein deutlich geringeres Minus von 4,4% zu Buche. Bei S Immo hatte auch ein über den Erwartungen liegendes Betriebsergebnis keinen positiven Einfluss, dank einer deutlich höheren Bewertung der Immobilien konnte das Unternehmen den Nettogewinn bis September stark steigern, die Aktie musste dennoch 5,1% nachgeben. Unter Druck gerieten auch am heimischen Markt die Banken, die Bawag musste 5,2% nachgeben, die Erste Group endete 3,8% tiefer und für die Raiffeisen Bank International gab es einen Abschlag von 4,4%, etwas besser konnte sich die Addiko Bank mit einem Rückgang von 1,8% halten, hier hatte die Erste Group das Kursziel auf 15,5 Euro angehoben und die Einstufung auf „Accumulate“ erhöht. Der einzige Titel, der im Prime-Market am Freitag zulegen konnte, war die Österreichische Post mit einem Anstieg von 2,8%, eventuell längere Schliessungen von Geschäften würden das Paketgeschäft deutlich stärker beleben. Ebenfalls relativ gut halten konnte sich die AMAG, der Aluminiumkonzern verzeichnete lediglich ein Minus von 0,5%. Heute berichten beziehungsweise haben schon berichtet Warimpex, Porr und Immofinanz.

Unternehmensnachrichten

PORR
Der heimische Baukonzern Porr präsentierte heute seine Ergebnisse zum Q3/21, die über den Erwartungen lagen. Die PORR erzielte in den ersten neun Monaten 2021 eine starke Produktionsleistung von €4.135 Mio., ein Zuwachs von 9,4%. Sowohl in Österreich als auch in Polen konnte die Leistung deutlich ausgeweitet werden. Österreich und Deutschland blieben mit einem Anteil von knapp 70% die wichtigsten Heimmärkte der PORR. Der Rückenwind in allen Heimmärkten der PORR hält weiter an. Mit einem Auftragsbestand von €7.778 Mio. wurde erneut das solide Fundament der PORR bestätigt. Der Zuwachs von 14,3% spiegelt die anhaltende Nachfrage nach Infrastruktur und Wohnraum wider. Der Umsatz konnte in den ersten 3 Quartalen um 10,6% auf 3,722,9 Mio. gesteigert werden. Die deutliche Steigerung ist insbesondere auf die Umsatzausweitung in Österreich zurückzuführen. Pandemiebedingt kam es im dritten Quartal 2021 zu Nachholeffekten aus der Vergangenheit, auch Projektverschiebungen waren die Folge, welche jetzt abgearbeitet wurden. Das EBITDA konnte um 166,2% auf €197,8 Mio. zulegen. In den ersten neun Monaten lieferte die PORR ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von €42,5 Mio. (1-9/2020: €-62,4 Mio.). Im Ergebnis ist die Kartellstrafe der Bundeswettbewerbsbehörde bereits mitberücksichtigt. Das Periodenergebnis stieg deutlich auf €26,3 Mio. (1-9/2021: €-46,8 Mio.). Auf Basis der guten Ergebnisentwicklung in den ersten neun Monaten 2021 und trotz des in Q3 geschlossenen Settlements mit der Bundeswettbewerbsbehörde erwartet der Vorstand für 2021 weiterhin eine Produktionsleistung von €5,3 Mrd. bis €5,5 Mrd. sowie eine positive EBT-Marge von +1,3% bis +1,5%.
Q3/21: Umsatz:  €1.434,6 Mio. (Vj. 1.294,7); EBITDA: €83,8 Mio. (Vj. 8,5); EBIT: €34,6 Mio. (Vj. -31,4); Periodenergebnis: €17,7 Mio. (Vj. -24,1)

Warimpex
Das heimische Immobilienunternehmen Warimpex veröffentlichte heute seine Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2020, die eine deutliche Steigerung offenbarten. Die Umsatzerlöse aus der Vermietung von Büroimmobilien sind im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2020 um 5% auf €14,9 Mio. gesunken. Dies ist auf die annualisierte durchschnittliche Abwertung des Rubels um 12% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückzuführen. Nach einem schwierigen Jahr 2020, das geprägt war von Hotelschließungen und pandemiebedingten Umsatzrückgänge geprägt war, entwickelte sich das Hotelsegment wieder positiv: Die Umsatzerlöse stiegen um 10% auf €3,3 Mio. Die Gesamterlöse sanken um 2% auf €19,2 Mio., während die direkt dem Umsatz zurechenbaren Aufwendungen um 23% auf €6,9 Mio. gesenkt werden konnten, u. a. aufgrund von Coronavirus-Hilfsmaßnahmen. Daraus ergibt sich ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von €12,2 Mio., was einer eine Steigerung von 16% gegenüber dem Vorjahr. Das EBITDA stieg von €1,8 Mio. auf €7,9 Mio. aufgrund des höheren Bruttoergebnisses und geringerer Verwaltungskosten. Das EBIT verbesserte sich deutlich von €-8,9 Mio. auf €8,3 Mio. Neben dem höheren operativen Ergebnis ist dies auf ein positives Ergebnis aus der Immobilienbewertung zurückzuführen, im Vergleich zu einem Bewertungsverlust im Vorjahreszeitraum. Insgesamt führte dies zu einer Verbesserung des Periodenergebnisses der Warimpex-Gruppe von €- 31,2 Mio. auf €2,5 Mio. Mio. in den ersten drei Quartalen 2021. Aufgrund der Coronavirus-Situation bleiben Prognosen schwierig, insbesondere für den Hotelsektor. Für den Bürobereich erwartet das Ubnternehmen jedoch eine stabile Entwicklung. Warimpex steht auf einer soliden finanziellen Basis und man ist nach wie vor zuversichtlich, dass man im Geschäftsjahr 2021 einen Gewinn aus dem operativen Geschäft erwirtschaften wird.
Q1-3/21: Umsatzerlöse: €19,2 Mio. (Vj. 19,5), EBITDA: €7,9 Mio. (Vj. 1,8), EBIT: €8,3 Mio. (Vj. -8,9), Periodenergebnis: €2,5 Mio. (Vj. -29,4)

Verbund
Die VERBUND AG erwirbt das Photovoltaik-Projekt Illora in Südspanien von BayWa r.e. Der Solarpark Illora liegt in Pinos Puente in der Nähe von Granada. Es handelt sich um drei PV-Anlagenabschnitte mit einer geplanten Gesamtleistung von 147,6 MWp. Illora wird ca. 260 GWh grünen Strom pro Jahr produzieren. Baubeginn des Photovoltaik-Parks war im Mai 2021, die Inbetriebnahme ist im ersten Quartal 2022 geplant. Über den Kaufpreis sowie weitere Details der Transaktion wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart.


(29.11.2021)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

D&D Research Rendezvous #23: Gunter Deuber mit Detailblick auf RBI/Strabag, Mid-Q3-Update für die Aktienmärkte bzw. Österreich-Bonds




 

Bildnachweis

1.

Aktien auf dem Radar:Bajaj Mobility AG, Rosenbauer, Österreichische Post, Semperit, EuroTeleSites AG, Amag, ATX, ATX TR, ATX NTR, AT&S, Wienerberger, CA Immo, VIG, DO&CO, Heid AG, Zumtobel, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Telekom Austria, UBM.


Random Partner

REPLOID Group AG
Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» Österreich-Depots: Fester (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 12.8.: Bitte wieder so wie 2011 (Börse Geschichte) (Börs...

» Nachlese: Deuber RBI/Strabag, Innio/Jenbacher, Andreas Wölfl, Joel Schwä...

» PIR-News zu DO & CO, wienerberger, Kontron, Frequentis (Christine Petzwi...

» (Christian Drastil)

» Wiener Börse zu Mittag etwas schwächer: AT&S, Do&Co und Porr gesucht

» Raiffeisen Research: ATX-Rally läuft langsam aus, das Risiko scheint abe...

» ATX-Trends: Frequentis, AT&S, Erste Group, RBI ...

» Österreich-Depots: Etwas schwächer, knapp unter High (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 11.8.: Extremes zu Uniqa und RBI (Börse Geschichte) (Bör...


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    Star der Stunde: Frequentis 1.38%, Rutsch der Stunde: Zumtobel -0.73%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: AT&S(4), voestalpine(2), Verbund(1), Rosenbauer(1), Wienerberger(1), Porr(1)
    Star der Stunde: Bajaj Mobility AG 1.49%, Rutsch der Stunde: DO&CO -0.6%
    BSN Vola-Event Zumtobel
    Star der Stunde: Frequentis 1.19%, Rutsch der Stunde: Bajaj Mobility AG -4.12%
    BSN MA-Event Porr
    Star der Stunde: AT&S 2.27%, Rutsch der Stunde: Agrana -1.12%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 14-15: AT&S(5)
    Smeilinho zu Kontron

    Featured Partner Video

    Börsepeople im Podcast S25/15: Julia Bunz

    Julia Bunz ist Founder und Managing Director von One Villas e.u., einem datenbasierten Vermieter von exklusiven Ferienimmobilien. Mit der Ex-Bankerin connected hat mich ein deutscher Kapitalmarkt-W...

    Books josefchladek.com

    Joan van der Keuken
    Wij zijn 17
    1955
    C.A.J. van Dishoeck

    Harry Gruyaert
    Lumières blanches
    1986
    Éditions Photo Copies

    Eva Chupikova
    Faroe Islands ; Wool, Wind & Waves
    2026
    Self published

    Mellen Burns
    Skimpies
    2024
    burns books

    Yusuf Sevinçli
    Tumult
    2024
    Galerist & Galerie Filles du Calvaire


    29.11.2021, 6493 Zeichen

    In Wien herrschte am Freitag großer Verkaufsdruck und der ATX musste 4,1% tiefer schliessen, auf Wochensicht bedeutete das einen Rückgang von 2,3%. Aus Sorge vor den Folgen der neuen Corona-Variante empfahl die EU-Kommission am Freitagnachmittag allen Mitgliedstaaten die vorübergehende Einstellung des Reiseverkehrs mit den Ländern im südlichen Afrika, mehrere Länder, darunter Österreich, haben entsprechende Maßnahmen bereits beschlossen. Insgesamt zogen sich die Verluste quer durch alle Branchen, wobei vor allem auch in Wien Titel aus dem Tourismus- und Reisebereich stark betroffen waren, so verlor Do & Co 9,2%, wodurch die Erholung der letzten Tage mehr als ausradiert wurde, der Flughafen Wien konnte sich noch relativ gut halten, musste aber 4,8% tiefer schliessen, auch der Luftfahrtzulieferer FACC wurde verkauft, die Aktie sackte um 5,8% nach unten. Stark unter Druck gerieten auch die Ölpreise, da die Rohölnotierungen deutlich nach unten rasselten, OMV rutschte um 9,3% ab, für Schoeller-Bleckmann stand am Ende ein deutlich geringeres Minus von 4,4% zu Buche. Bei S Immo hatte auch ein über den Erwartungen liegendes Betriebsergebnis keinen positiven Einfluss, dank einer deutlich höheren Bewertung der Immobilien konnte das Unternehmen den Nettogewinn bis September stark steigern, die Aktie musste dennoch 5,1% nachgeben. Unter Druck gerieten auch am heimischen Markt die Banken, die Bawag musste 5,2% nachgeben, die Erste Group endete 3,8% tiefer und für die Raiffeisen Bank International gab es einen Abschlag von 4,4%, etwas besser konnte sich die Addiko Bank mit einem Rückgang von 1,8% halten, hier hatte die Erste Group das Kursziel auf 15,5 Euro angehoben und die Einstufung auf „Accumulate“ erhöht. Der einzige Titel, der im Prime-Market am Freitag zulegen konnte, war die Österreichische Post mit einem Anstieg von 2,8%, eventuell längere Schliessungen von Geschäften würden das Paketgeschäft deutlich stärker beleben. Ebenfalls relativ gut halten konnte sich die AMAG, der Aluminiumkonzern verzeichnete lediglich ein Minus von 0,5%. Heute berichten beziehungsweise haben schon berichtet Warimpex, Porr und Immofinanz.

    Unternehmensnachrichten

    PORR
    Der heimische Baukonzern Porr präsentierte heute seine Ergebnisse zum Q3/21, die über den Erwartungen lagen. Die PORR erzielte in den ersten neun Monaten 2021 eine starke Produktionsleistung von €4.135 Mio., ein Zuwachs von 9,4%. Sowohl in Österreich als auch in Polen konnte die Leistung deutlich ausgeweitet werden. Österreich und Deutschland blieben mit einem Anteil von knapp 70% die wichtigsten Heimmärkte der PORR. Der Rückenwind in allen Heimmärkten der PORR hält weiter an. Mit einem Auftragsbestand von €7.778 Mio. wurde erneut das solide Fundament der PORR bestätigt. Der Zuwachs von 14,3% spiegelt die anhaltende Nachfrage nach Infrastruktur und Wohnraum wider. Der Umsatz konnte in den ersten 3 Quartalen um 10,6% auf 3,722,9 Mio. gesteigert werden. Die deutliche Steigerung ist insbesondere auf die Umsatzausweitung in Österreich zurückzuführen. Pandemiebedingt kam es im dritten Quartal 2021 zu Nachholeffekten aus der Vergangenheit, auch Projektverschiebungen waren die Folge, welche jetzt abgearbeitet wurden. Das EBITDA konnte um 166,2% auf €197,8 Mio. zulegen. In den ersten neun Monaten lieferte die PORR ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von €42,5 Mio. (1-9/2020: €-62,4 Mio.). Im Ergebnis ist die Kartellstrafe der Bundeswettbewerbsbehörde bereits mitberücksichtigt. Das Periodenergebnis stieg deutlich auf €26,3 Mio. (1-9/2021: €-46,8 Mio.). Auf Basis der guten Ergebnisentwicklung in den ersten neun Monaten 2021 und trotz des in Q3 geschlossenen Settlements mit der Bundeswettbewerbsbehörde erwartet der Vorstand für 2021 weiterhin eine Produktionsleistung von €5,3 Mrd. bis €5,5 Mrd. sowie eine positive EBT-Marge von +1,3% bis +1,5%.
    Q3/21: Umsatz:  €1.434,6 Mio. (Vj. 1.294,7); EBITDA: €83,8 Mio. (Vj. 8,5); EBIT: €34,6 Mio. (Vj. -31,4); Periodenergebnis: €17,7 Mio. (Vj. -24,1)

    Warimpex
    Das heimische Immobilienunternehmen Warimpex veröffentlichte heute seine Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2020, die eine deutliche Steigerung offenbarten. Die Umsatzerlöse aus der Vermietung von Büroimmobilien sind im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2020 um 5% auf €14,9 Mio. gesunken. Dies ist auf die annualisierte durchschnittliche Abwertung des Rubels um 12% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückzuführen. Nach einem schwierigen Jahr 2020, das geprägt war von Hotelschließungen und pandemiebedingten Umsatzrückgänge geprägt war, entwickelte sich das Hotelsegment wieder positiv: Die Umsatzerlöse stiegen um 10% auf €3,3 Mio. Die Gesamterlöse sanken um 2% auf €19,2 Mio., während die direkt dem Umsatz zurechenbaren Aufwendungen um 23% auf €6,9 Mio. gesenkt werden konnten, u. a. aufgrund von Coronavirus-Hilfsmaßnahmen. Daraus ergibt sich ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von €12,2 Mio., was einer eine Steigerung von 16% gegenüber dem Vorjahr. Das EBITDA stieg von €1,8 Mio. auf €7,9 Mio. aufgrund des höheren Bruttoergebnisses und geringerer Verwaltungskosten. Das EBIT verbesserte sich deutlich von €-8,9 Mio. auf €8,3 Mio. Neben dem höheren operativen Ergebnis ist dies auf ein positives Ergebnis aus der Immobilienbewertung zurückzuführen, im Vergleich zu einem Bewertungsverlust im Vorjahreszeitraum. Insgesamt führte dies zu einer Verbesserung des Periodenergebnisses der Warimpex-Gruppe von €- 31,2 Mio. auf €2,5 Mio. Mio. in den ersten drei Quartalen 2021. Aufgrund der Coronavirus-Situation bleiben Prognosen schwierig, insbesondere für den Hotelsektor. Für den Bürobereich erwartet das Ubnternehmen jedoch eine stabile Entwicklung. Warimpex steht auf einer soliden finanziellen Basis und man ist nach wie vor zuversichtlich, dass man im Geschäftsjahr 2021 einen Gewinn aus dem operativen Geschäft erwirtschaften wird.
    Q1-3/21: Umsatzerlöse: €19,2 Mio. (Vj. 19,5), EBITDA: €7,9 Mio. (Vj. 1,8), EBIT: €8,3 Mio. (Vj. -8,9), Periodenergebnis: €2,5 Mio. (Vj. -29,4)

    Verbund
    Die VERBUND AG erwirbt das Photovoltaik-Projekt Illora in Südspanien von BayWa r.e. Der Solarpark Illora liegt in Pinos Puente in der Nähe von Granada. Es handelt sich um drei PV-Anlagenabschnitte mit einer geplanten Gesamtleistung von 147,6 MWp. Illora wird ca. 260 GWh grünen Strom pro Jahr produzieren. Baubeginn des Photovoltaik-Parks war im Mai 2021, die Inbetriebnahme ist im ersten Quartal 2022 geplant. Über den Kaufpreis sowie weitere Details der Transaktion wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart.


    (29.11.2021)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    D&D Research Rendezvous #23: Gunter Deuber mit Detailblick auf RBI/Strabag, Mid-Q3-Update für die Aktienmärkte bzw. Österreich-Bonds




     

    Bildnachweis

    1.

    Aktien auf dem Radar:Bajaj Mobility AG, Rosenbauer, Österreichische Post, Semperit, EuroTeleSites AG, Amag, ATX, ATX TR, ATX NTR, AT&S, Wienerberger, CA Immo, VIG, DO&CO, Heid AG, Zumtobel, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Telekom Austria, UBM.


    Random Partner

    REPLOID Group AG
    Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » Österreich-Depots: Fester (Depot Kommentar)

    » Börsegeschichte 12.8.: Bitte wieder so wie 2011 (Börse Geschichte) (Börs...

    » Nachlese: Deuber RBI/Strabag, Innio/Jenbacher, Andreas Wölfl, Joel Schwä...

    » PIR-News zu DO & CO, wienerberger, Kontron, Frequentis (Christine Petzwi...

    » (Christian Drastil)

    » Wiener Börse zu Mittag etwas schwächer: AT&S, Do&Co und Porr gesucht

    » Raiffeisen Research: ATX-Rally läuft langsam aus, das Risiko scheint abe...

    » ATX-Trends: Frequentis, AT&S, Erste Group, RBI ...

    » Österreich-Depots: Etwas schwächer, knapp unter High (Depot Kommentar)

    » Börsegeschichte 11.8.: Extremes zu Uniqa und RBI (Börse Geschichte) (Bör...


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      Star der Stunde: Frequentis 1.38%, Rutsch der Stunde: Zumtobel -0.73%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: AT&S(4), voestalpine(2), Verbund(1), Rosenbauer(1), Wienerberger(1), Porr(1)
      Star der Stunde: Bajaj Mobility AG 1.49%, Rutsch der Stunde: DO&CO -0.6%
      BSN Vola-Event Zumtobel
      Star der Stunde: Frequentis 1.19%, Rutsch der Stunde: Bajaj Mobility AG -4.12%
      BSN MA-Event Porr
      Star der Stunde: AT&S 2.27%, Rutsch der Stunde: Agrana -1.12%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 14-15: AT&S(5)
      Smeilinho zu Kontron

      Featured Partner Video

      Börsepeople im Podcast S25/15: Julia Bunz

      Julia Bunz ist Founder und Managing Director von One Villas e.u., einem datenbasierten Vermieter von exklusiven Ferienimmobilien. Mit der Ex-Bankerin connected hat mich ein deutscher Kapitalmarkt-W...

      Books josefchladek.com

      John Gossage
      There and Gone
      1997
      Nazraeli

      Harry Gruyaert
      Café Belgica
      2021
      Gallery Fifty One

      Antonio Moreno
      Cuaderno de campo
      2025
      Self published

      JH Engström
      CDG / JHE
      2008
      Steidl

      Harry Gruyaert
      Lumières blanches
      1986
      Éditions Photo Copies