14.10.2021, 1735 Zeichen
Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana hat den Umsatz im 1. Halbjahr 2021|22 um 8,8 Prozent auf 1.424,4 Mio. Euro steigern können. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) reduzierte sich um 19,7 Prozent auf 44,8 Mio. Euro (Vorjahr: 55,8 Mio. Euro). Der EBIT-Rückgang ist laut Agrana auf höhere Rohstoff- und Energiekosten, einen schwächeren Verkauf bei Fruchtsaftkonzentraten aus der Ernte 2020, sowie auf geringere Margen im Segment Zucker zurückzuführen. Das Konzernergebnis liegt bei 27,1 Mio. Euro (Vorjahr: 34,4 Mio. Euro). CEO Markus Mühleisen hält am Ausblick fest. Beim Konzernumsatz geht das Unternehmen von einem moderaten Anstieg aus. „Das Ergebnis des 1. Halbjahres 2021/22 lag wie erwartet unter Vorjahr. Trotz eines äußerst volatilen Geschäftsumfeldes halten wir an unserer positiven Prognose für das Gesamtjahr 2021|22 fest und erwarten beim EBIT eine Steigerung um zumindest 10 Prozent. Eine heterogene Geschäftsentwicklung seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie führte zu Verwerfungen innerhalb der Quartale im Vorjahr, die nun im laufenden Geschäftsjahr teilweise zu gegenläufigen Effekten führen. Nach einem schwächeren ersten Halbjahr gehen wir im zweiten Halbjahr von einer sukzessiven Verbesserung der Ergebnisse aus.“ Er ergänzt: „Die COVID-19-Pandemie ist noch nicht vorbei. Volatile Märkte sowohl auf der Einkaufs- als auch auf der Verkaufsseite werden uns weiter fordern. Wir sind zuversichtlich, diese Herausforderungen gut zu meistern. Bereits in den vergangenen Quartalen haben wir Maßnahmen eingeleitet, um einerseits den Preiserhöhungen bei der Beschaffung zu begegnen und andererseits die gestiegenen Herstellungskosten auch in angepassten Verkaufspreisen abzubilden“, so Mühleisen abschließend.
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