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Analysten: "Momentan fast nicht absehbar, was die Aktienmärkte stoppen sollte"

Magazine aktuell


#gabb aktuell



05.09.2021, 3618 Zeichen

Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: "Die global bedeutendsten Aktienindizes haben in der zu Ende gehenden Woche wieder einmal eine spektakuläre Entwicklung aufs Parkett gelegt. Mit Ausnahme des chinesischen HSCE sind sämtliche von uns analysierten Indizes mit den Schlusskursen vom Donnerstag auf oder nur ganz knapp unter ihren höchsten Niveaus zumindest der letzten fünf Jahre. Auch aufseiten der Sektoren gab es bloß einen (leichten) Verlierer, während alle anderen im Wochenvergleich mehr oder weniger stark zulegen haben können. Es ist momentan wirklich fast nicht absehbar, was die Aktienmärkte stoppen sollte.

Unternehmensdaten waren, sind und bleiben vorerst Mangelware, bevor in gut fünf Wochen die Berichtssaison zum dritten Quartal beginnen wird. Dafür gab und gibt es seitens der Konjunkturindikatoren eine Menge zu berichten: Speziell aus den USA sind jüngst mehr (ISM Einkaufsmanager-Indizes) oder etwas weniger wichtige Daten (Konsumdaten, Bauausgaben) in überraschendem Ausmaß weiter angestiegen, während am Mittwoch die ADP-Arbeitsmarktdaten die in sie gesetzten Erwartungen enttäuschten. Wirtschaftsdaten werden derzeit von den Börsen aber ohnehin recht ambivalent aufgenommen. Gute Daten schüren zwar die Hoffnung auf eine weitergehende Erholung, aber gleichzeitig auch die Angst vor einem Ende der konjunkturstützenden Geldpolitik der Notenbanken.

So gesehen wurde heute Nachmittag zunächst auch recht locker über recht maue US-Arbeitsmarktdaten hinweggesehen und es darf gespannt erwartet werden, wie die Märkte in der kommenden Woche auf den zu veröffentlichenden Datenreigen aus der Eurozone (Sentix, ZEW, BIP-Daten, Industrieproduktion etc.) reagieren werden.

Auffallend bleibt, dass sich die Anleiherenditen auch in Wochen mit überwiegend starken bzw. positiv überraschenden Konjunkturindikatoren und trotz immer wieder aufflackernder Diskussion über die Reduzierung der massiven Anleihenkäufe durch die Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks auf relativ tiefen Niveaus halten. In diesem Zusammenhang – aber wohl auch durch die weitere Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus – ist es wohl auch zu sehen und zu erklären, dass sich in den letzten Wochen die klassischen Technologiewerte an der Nasdaq wieder einmal deutlich besser entwickeln haben können als die Standardwerte des Dow Jones, ATX oder eben DAX (siehe unseren heutigen "Chart der Woche").

Im Hinblick auf die Markttechnik ist interessant zu beobachten, dass der S&P 500 mittlerweile sehr lange ohne größeren Rückschlag unterwegs ist. Konkret ist das mittlerweile die drittlängste Periode nach der Finanzmarktkrise, in der nach einem Allzeithoch noch kein 5 %-Rückschlag verzeichnet wurde. Außerdem hält der S&P 500 aktuell im Jahr 2021 bei annualisiert 71 (!) Allzeithöchstständen, was in dieser Höhe den zweithöchsten Wert seit dem Jahr 1970 markieren würde. Genau genommen kann das nicht ewig so weitergehen, aber andererseits: "The trend is your friend" ...

In Summe bestätigen wir also für die von uns analysierten Aktienindizes im Wesentlichen unsere „Halten“-Empfehlungen und setzen darauf, dass wir in den saisonal ohnehin schwächeren Monaten September und Oktober noch bessere Gelegenheiten vorfinden, um diese Empfehlungen wieder auf "Kauf" zu drehen, da wir auf Jahressicht weiterhin durchaus optimistisch für die Aktienmarktentwicklung sind. Der chinesische Aktienmarkt erscheint uns nach den Rückschlägen im Verlauf des heurigen Jahres aber bereits jetzt – insbesondere bewertungstechnisch – attraktiv, weshalb wir den HSCE Index seit der Vorwoche wieder zum Kauf empfehlen – und er hat seither bereits kräftig zugelegt ..."

 



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Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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