18.01.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : SBO veröffentlichte vorläufige Zahlen für 2019. Während der Umsatz um etwa 6% auf EUR 445 Mio. gesteigert werden konnte, lag der Auftragseingang mit EUR 467 Mio. etwas unter Vorjahresniveau (EUR 481,9 Mio.). Das EBIT kletterte von EUR 46,9 Mio. auf EUR 60 Mio. und das Ergebnis vor Steuern stieg von EUR 32,1 Mio. auf EUR 47 Mio. Die Steigerung bei EBIT und Vorsteuerergebnis wurde jedoch nur dank der Revidierung der 2018 Zahlen nach einer Firmenwertberichtigung von EUR 23,8 Mio. erzielt. (Wie die Firma schon im Dezember 2019 mitteilte, musste auf Grund eines Prüfungsergebnisses eine nicht cash-wirksame, rückwirkende Berichtigung des Firmenwertes einer Tochtergesellschaft (in der derzeit erwarteten Höhe von EUR 23,8 Mio.) zum 31. Dezember 2018 vorgenommen werden.) Für 2020 gab das Management noch keinen konkreten Ausblick. CEO Grohmann wies auf die 2019 eingetretene Nachfrageabschwächung in Nordamerika, bedingt durch die hohe Investitionsdisziplin der nordamerikanischen öl-und Gasgesellschaften, hin. Das 4. Quartal war zusätzlich durch Kursverluste belastet. Das internationale Marktumfeld blieb jedoch positiv und im Rahmen der Erwartungen. SBO wird am 18. März 2020 seinen Geschäftsbericht 2019 veröffentlichen.
Ausblick. Die vorläufigen Zahlen von SBO waren solide und haben unsere Schätzungen voll getroffen. Wir bestätigen unsere Akkumulieren Empfehlung mit Kursziel von EUR 60,5. Nach wie vor sehen wir die aktuellen Kursniveaus rund um die EUR 50, also auf gleicher Ebene wie während des letzten Ölmarktabschwungs als SBO operative Verluste einfuhr, als attraktive Einstiegmöglichkeit für weniger risikoaverse langfristig orientierte Investoren, die auch Volatilitäten in Kauf nehmen.
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Aktien auf dem Radar:Semperit, Flughafen Wien, RHI Magnesita, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Bajaj Mobility AG, UBM, Mayr-Melnhof, CPI Europe AG, Austriacard Holdings AG, Andritz, Athos Immobilien, AT&S, DO&CO, Erste Group, FACC, Frequentis, Lenzing, OMV, Palfinger, Porr, SBO, Telekom Austria, voestalpine, Wienerberger, Wolford, Zumtobel, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Agrana, Amag.
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group : SBO veröffentlichte vorläufige Zahlen für 2019. Während der Umsatz um etwa 6% auf EUR 445 Mio. gesteigert werden konnte, lag der Auftragseingang mit EUR 467 Mio. etwas unter Vorjahresniveau (EUR 481,9 Mio.). Das EBIT kletterte von EUR 46,9 Mio. auf EUR 60 Mio. und das Ergebnis vor Steuern stieg von EUR 32,1 Mio. auf EUR 47 Mio. Die Steigerung bei EBIT und Vorsteuerergebnis wurde jedoch nur dank der Revidierung der 2018 Zahlen nach einer Firmenwertberichtigung von EUR 23,8 Mio. erzielt. (Wie die Firma schon im Dezember 2019 mitteilte, musste auf Grund eines Prüfungsergebnisses eine nicht cash-wirksame, rückwirkende Berichtigung des Firmenwertes einer Tochtergesellschaft (in der derzeit erwarteten Höhe von EUR 23,8 Mio.) zum 31. Dezember 2018 vorgenommen werden.) Für 2020 gab das Management noch keinen konkreten Ausblick. CEO Grohmann wies auf die 2019 eingetretene Nachfrageabschwächung in Nordamerika, bedingt durch die hohe Investitionsdisziplin der nordamerikanischen öl-und Gasgesellschaften, hin. Das 4. Quartal war zusätzlich durch Kursverluste belastet. Das internationale Marktumfeld blieb jedoch positiv und im Rahmen der Erwartungen. SBO wird am 18. März 2020 seinen Geschäftsbericht 2019 veröffentlichen.
Ausblick. Die vorläufigen Zahlen von SBO waren solide und haben unsere Schätzungen voll getroffen. Wir bestätigen unsere Akkumulieren Empfehlung mit Kursziel von EUR 60,5. Nach wie vor sehen wir die aktuellen Kursniveaus rund um die EUR 50, also auf gleicher Ebene wie während des letzten Ölmarktabschwungs als SBO operative Verluste einfuhr, als attraktive Einstiegmöglichkeit für weniger risikoaverse langfristig orientierte Investoren, die auch Volatilitäten in Kauf nehmen.
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