27.08.2019, 3024 Zeichen
Der Wirtschaftsstandort Österreich braucht sich in puncto Forschungsintensität in Relation zu Gesamteuropa nicht verstecken: Die 30 börsennotierten Unternehmen in Österreich mit den höchste F&E-Ausgaben haben ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren deutlich und kontinuierlich gesteigert. In 2018 stiegen diese um sieben Prozent. Gleichzeitig sank die durchschnittliche F&E-Intensität leicht um 0,3 Prozent. Dies ist auf das starke Umsatzwachstum von zehn Prozent im Vergleich zu den F&E-Ausgaben zurück zu führen. Europaweit stieg die F&E-Intensität marginal von 4,9 Prozent auf fünf Prozent. Die Innovationsfreudigkeit spiegelt sich auch in den Ausgaben, die für Forschung und Entwicklung getätigt wurden, wider: Während die 30 österreichischen Spitzenreiter 2013 690 Millionen Euro investierten, waren es im Jahr 2018 bereits 1,217 Milliarden Euro – fast eine Verdoppelung der Ausgaben. Das sind einige Ergebnisse einer Studie der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY, für die die F&E-Budgets der 30 börsenorientierten Unternehmen in Österreich mit den höchsten Ausgaben für Forschung und Entwicklung untersucht wurden.
Das Ranking der Unternehmen mit den höchsten Ausgaben für Forschung und Entwicklung führt die ams AG aus dem steirischen Premstätten an. Der weltweit tätige Technologiekonzern investierte 2018 239 Millionen Euro in Innovationen, das ist eine Steigerung von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. An zweiter Stelle reihte sich Voestalpine ein, die 2018 152 Millionen Euro ausgab (+ 8 % gegenüber dem Vorjahr), gefolgt von S&T , die 123 Millionen Euro investierte – rund sieben Prozent mehr als 2017.
In Österreich führt Fabasoft im Bereich F&E-Intensität an, also in der Höhe des Anteils der F&E-Ausgaben am Umsatz – mit Ausgaben in Höhe von 24,1 Prozent des Umsatzes im Geschäftsjahr 2018. An zweiter und dritter Stelle platzieren sich ams (16,8 %) sowie Kapsch TrafficCom (14,9 %), gefolgt von S&T und AT&S. Die Top Fünf werden also ausschließlich von IT-Unternehmen belegt. Den sechsten Platz sichert sich mit Zumtobel ein Unternehmen aus dem Industriesektor. Das Vorarlberger Unternehmen, spezialisiert auf Lichttechnik, investierte 6,1 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung.
„Die IT-Branche investiert gut jeden achten Euro in Forschung und Entwicklung, also 12,7 Prozent. Der starke Wandel durch die Digitalisierung ist vor allem im Bereich Informationstechnologie aber auch im Industriesektor spürbar, daher müssen nicht nur Global Player, sondern auch österreichische Unternehmen schneller reagieren und Innovationen vorantreiben, um am Markt bestehen zu können“, so Gunther Reimoser, Country Managing Partner EY Österreich. Während in Österreich die Sparten Informationstechnologie, Industrie und Bergbau/Metallgewinnung am meisten in F&E-Projekte investieren, dominieren weltweit gesehen Pharmakonzerne sowie Biotechnologie die Reihung. Mit einer F&E-Intensität von 37,1 Prozent ist der US-amerikanische Pharmakonzern Celgene federführend.
Wiener Börse Party #1149: ATX zum 35er der 1. Veröffentlichung in den Tageszeitungen auf Rekordniveau; CCPA-Chefs gratulieren
Aktien auf dem Radar:Mayr-Melnhof, Flughafen Wien, AT&S, Austriacard Holdings AG, FACC, Lenzing, OMV, Telekom Austria, Marinomed Biotech, BTV AG, Bajaj Mobility AG, RBI, Strabag, voestalpine, Österreichische Post, Rosenbauer, Semperit, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Reploid Group AG, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, RHI Magnesita, Infineon, Fresenius Medical Care, Airbus Group, Rheinmetall, Zalando, Fresenius.
EY
Bei EY wird alles daran gesetzt, dass die Welt besser funktioniert. Dafür steht unser Anspruch „Building a better working world“. Mit unserem umfassenden Wissen und der Qualität unserer Dienstleistungen stärken wir weltweit das Vertrauen in die Kapitalmärkte und Volkswirtschaften.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
Wiener Börse Party #1136: ATX etwas stärker - AT&S schon wieder top, Gedanken zu Oberbank, BKS und Lenzing, Heiko Thieme lag richtig
Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...
Joan van der Keuken
Achter Glas
1957
C. de Boer jr.
Olga Ignatovich
In the Shadow of the Big Brother
2025
Arthur Bondar Collection WWII
John Gossage
LAMF (Special Edition)
2026
Magic Hour Press