25.04.2019, 1595 Zeichen
Die Wiener Privatbank verzeichnete im Jahr 2018 trotz des allgemein schwierigen Börsejahres in ihrem Kernbankgeschäft eigenen Angaben zufolge "eine weitgehend stabile Geschäftsentwicklung". Auf Grund der bereits im Jahr 2017 vollzogenen Trennung von Bank- und Immobiliengeschäft, sei die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur sehr eingeschränkt gegeben. Unter Berücksichtigung dieser Informationen sank das Ergebnis vor Steuern der Wiener Privatbank im Geschäftsjahr 2018 von 24,57 Mio. Euro im Jahr 2017 auf 1,02 Mio. Euro. Dieses Ergebnis sei auf die erwähnten Vermögensveräußerungen, die bereits im Berichtsjahr 2017 erfolgten, zurückzuführen. Der Verwaltungsaufwand reduzierte sich 2018 auf 16,48 Mio. Euro (2017: 19,13 Mio). Das Periodenergebnis ohne Fremdanteile fiel von 17,13 Mio. in 2017 auf 0,40 Mio. Euro im Jahr 2018. Dementsprechend belief sich das Ergebnis je Aktie (unverwässert) im Berichtsjahr auf 0,08 Euro (2017: 3,55).
Die IFRS-Bilanzsumme der Wiener Privatbank lag zum Stichtag 2018 bei 411,04 Mio. Euro, nach 492,35 Mio. Euro zum Ultimo 2017. Das Eigenkapital (exklusive Minderheiten) sank auf 43,23 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 58,70 Mio. Euro).
Auf Basis des 2018 erzielten Jahresergebnisses wird der Vorstand der Hauptversammlung am 3. Juni 2019 eine Dividende von 0,25 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2018 vorschlagen (2017: 3,20 Euro). Anmerkung: Der Jahresüberschusses in 2017 war überwiegend aufgrund von Vermögensäußerungen, insbesondere der Beteiligung an ViennaEstate Immobilien AG, an WPB Immobilienverwaltung GmbH sowie Hotelbeteiligungsgesellschaften geprägt.
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